Frischfisch
Dieses Wochenende war gut. Der nötige Ausstieg aus allem, die nötige Distanz zu allem. Nette Gesichter, viel Spass, tolle Gespräche, interessante Persektiven.
Unter anderem auch ein lange überfälliger Besuch im Sealife-Aquarium im CentrO, das ein Geburtstagsgeschenk für sie war. Irgendwie hatten wir das bisher nicht hinbekommen. Aber jetzt. Ganz spontan.
Was zunächst aufällt ist der Eintritt: Saftige 12,50 Euro pro Person werden fällig, ermäßigt für Kinder, Studenten und andere immer noch 11,50 Euro. Also alles andere als ein billiger Spaß.
Was man dafür bekommt ist aber durchaus empfehlenswert und einen Besuch wert. Ob es jetzt so viel Geld wert ist, sei dahin gestellt, ich habe den Besuch genossen, dem Geld nachgeweint, es aber nicht wirklich bereut.
Die Aquarien sind nicht das, was ich erwartet hatte, sondern mit extrem viel Liebe zum Detail gestaltet und entsprechend den Lebensräumen ihrer Einwohner:
Oftmals oben offen und nur so hoch gebaut wie gerade nötig. Man scheint dem Besucher eine Menge Vertrauen entgegen zu bringen, zumal die Anzahl der Videokameras im Inneren erstaunlich niedrig ist - sofern sie nicht einfach nur zu gut vor mir verborgen waren
;-)
Der Besucher wird mit Dingen gelockt, die er in einem normalen Aquarium wohl nicht finden können wird. Dabei scheint es Nebensächlich, ob es sich um Farbspiele
oder Quallen hinter simulierten Uboot-Bullaugen handelt.
Besonders "süß" wirkt dabei das Becken mit den kleinen Baby-Rochen auf den Besucher (auf dem Foto kann man vielleicht erahnen, woher der Spitzname "Engelsgesicht" für die Unterseite der Rochen kommt):
Der Eindruck, etwas Besonderes zu sehen vertieft sich, wenn man dann nach wenigen Minuten vor einem riesigen Becken steht, in dem sich nicht zu kleine Exemplare Marke Ausgewachsen präsentieren:
Dort, wie an einigen weiteren Stellen warten übrigens gut geschulte und hoch motivierte Mitarbeiter (ist wirklich so!) darauf, dem Besucher mehr über die Tiere verraten zu können. Sei es in Vortragsform über Lautsprecher oder im Einzelgespräch. Man erfährt verblüffendes und hat die Tiere ohne nach oben abschließendes Glas direkt vor sich - zum Greifen nah.
Das wird übrigens peinlich genau beobachtet und sofort unterbunden. Fotografieren (ohne Blitz!) ist dagegen erlaubt. Finde ich beides voll okay.
Was nicht fehlen darf, sind die "Bösewichter", also Haie. Wobei sich das Sea Life aus Naturschutzgründen auf einige kleinere Haiarten beschränkt und auch diese nur vereinzelt anzutreffen sind. Anders als in anderen Aquarien scheinen sie aber nicht alleine, sondern zusammen mit ihrem "Futter" gehalten zu werden...
Naja, die Wirkung auf die kleineren Besucher, die Kids, wenn sie unterhalb des "Tiefseebeckens" stehen, brauche ich wohl nicht viel zu sagen, sie verfehlt jedenfalls ihr Ziel nicht:
Und wer mag und sich die Zeit nimmt, der kann auch die etwas besser versteckten Tiere noch finden:
Und wenn man mal Lust hat, sich selber wieder ein wenig hübscher zu fühlen, schaut man sich einfach die Fische an, die bei den meisten Besuchern wohl ein "ist der häßlich" hervorrufen dürften, allerdings ohne diese Meinung zu meiner machen zu wollen:
Vor dem Ausgang dann natürlich noch der obligatorische Kaufrausch für all jene, die sich beim Bezahlen der Karten für die ganze Familie noch nicht genug verausgabt haben:
Alles in allem eine sehr gut gemachte Ausstellung, die thematisch sauber aufbereitet wurde. Begleitet wird sie von "Frage und Antwortspielen" für Kinder, die über die einzelnen Themenbereiche verteilt worden sind. Greenpeace ist natürlich auch dabei, deren "Aktionsraum" ist aber sauber von der Ausstellung getrennt und als "Werberaum" ersichtlich. Ein wenig trüben dann natürlich die "traurigen Blicke" gefangener und verletzter Wale den Eindruck der Ausstellung, aber die Wirkung ist okay: Aufklären ohne Aufdringlich zu sein, der Konsument entscheidet, wie sehr er sich darauf einläßt.
Mein Fazit:
Ein Besuch - auch wenn recht kostspielig! - lohnt sich. Zumal eine Eintrittskarte zusammen mit Stempel auch erlaubte, die Ausstellung zu verlassen und später nochmals hindurchzugehen. Bei mir um so praktischer, da ich meine Kamera im Auto gelassen hatte ;-)
Unter anderem auch ein lange überfälliger Besuch im Sealife-Aquarium im CentrO, das ein Geburtstagsgeschenk für sie war. Irgendwie hatten wir das bisher nicht hinbekommen. Aber jetzt. Ganz spontan.
Was zunächst aufällt ist der Eintritt: Saftige 12,50 Euro pro Person werden fällig, ermäßigt für Kinder, Studenten und andere immer noch 11,50 Euro. Also alles andere als ein billiger Spaß.
Was man dafür bekommt ist aber durchaus empfehlenswert und einen Besuch wert. Ob es jetzt so viel Geld wert ist, sei dahin gestellt, ich habe den Besuch genossen, dem Geld nachgeweint, es aber nicht wirklich bereut.
Die Aquarien sind nicht das, was ich erwartet hatte, sondern mit extrem viel Liebe zum Detail gestaltet und entsprechend den Lebensräumen ihrer Einwohner:
Oftmals oben offen und nur so hoch gebaut wie gerade nötig. Man scheint dem Besucher eine Menge Vertrauen entgegen zu bringen, zumal die Anzahl der Videokameras im Inneren erstaunlich niedrig ist - sofern sie nicht einfach nur zu gut vor mir verborgen waren
;-)
Der Besucher wird mit Dingen gelockt, die er in einem normalen Aquarium wohl nicht finden können wird. Dabei scheint es Nebensächlich, ob es sich um Farbspiele
oder Quallen hinter simulierten Uboot-Bullaugen handelt.
Besonders "süß" wirkt dabei das Becken mit den kleinen Baby-Rochen auf den Besucher (auf dem Foto kann man vielleicht erahnen, woher der Spitzname "Engelsgesicht" für die Unterseite der Rochen kommt):
Der Eindruck, etwas Besonderes zu sehen vertieft sich, wenn man dann nach wenigen Minuten vor einem riesigen Becken steht, in dem sich nicht zu kleine Exemplare Marke Ausgewachsen präsentieren:
Dort, wie an einigen weiteren Stellen warten übrigens gut geschulte und hoch motivierte Mitarbeiter (ist wirklich so!) darauf, dem Besucher mehr über die Tiere verraten zu können. Sei es in Vortragsform über Lautsprecher oder im Einzelgespräch. Man erfährt verblüffendes und hat die Tiere ohne nach oben abschließendes Glas direkt vor sich - zum Greifen nah.
Das wird übrigens peinlich genau beobachtet und sofort unterbunden. Fotografieren (ohne Blitz!) ist dagegen erlaubt. Finde ich beides voll okay.
Was nicht fehlen darf, sind die "Bösewichter", also Haie. Wobei sich das Sea Life aus Naturschutzgründen auf einige kleinere Haiarten beschränkt und auch diese nur vereinzelt anzutreffen sind. Anders als in anderen Aquarien scheinen sie aber nicht alleine, sondern zusammen mit ihrem "Futter" gehalten zu werden...
Naja, die Wirkung auf die kleineren Besucher, die Kids, wenn sie unterhalb des "Tiefseebeckens" stehen, brauche ich wohl nicht viel zu sagen, sie verfehlt jedenfalls ihr Ziel nicht:
Und wer mag und sich die Zeit nimmt, der kann auch die etwas besser versteckten Tiere noch finden:
Und wenn man mal Lust hat, sich selber wieder ein wenig hübscher zu fühlen, schaut man sich einfach die Fische an, die bei den meisten Besuchern wohl ein "ist der häßlich" hervorrufen dürften, allerdings ohne diese Meinung zu meiner machen zu wollen:
Vor dem Ausgang dann natürlich noch der obligatorische Kaufrausch für all jene, die sich beim Bezahlen der Karten für die ganze Familie noch nicht genug verausgabt haben:
Alles in allem eine sehr gut gemachte Ausstellung, die thematisch sauber aufbereitet wurde. Begleitet wird sie von "Frage und Antwortspielen" für Kinder, die über die einzelnen Themenbereiche verteilt worden sind. Greenpeace ist natürlich auch dabei, deren "Aktionsraum" ist aber sauber von der Ausstellung getrennt und als "Werberaum" ersichtlich. Ein wenig trüben dann natürlich die "traurigen Blicke" gefangener und verletzter Wale den Eindruck der Ausstellung, aber die Wirkung ist okay: Aufklären ohne Aufdringlich zu sein, der Konsument entscheidet, wie sehr er sich darauf einläßt.
Mein Fazit:
Ein Besuch - auch wenn recht kostspielig! - lohnt sich. Zumal eine Eintrittskarte zusammen mit Stempel auch erlaubte, die Ausstellung zu verlassen und später nochmals hindurchzugehen. Bei mir um so praktischer, da ich meine Kamera im Auto gelassen hatte ;-)
unkreativ.net - 18. Sep, 18:19

