9,6kBit/s - ein bisschen offline?
Bisschen Tod geht nicht. Sagt man. Bisschen offline scheint dagegen möglich zu sein...
Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal an einer Veranstaltung der damals noch Deutschen Telekom teilgenommen. Inhalt: GSM-Technik
Damals meinte einer der Telekomiker, dass er es für einen Fehler halten würde, dass GSM ohne Zusatz wie HSCD oder ähnliches nur 9,6kBit/s erlauben würde.
Heute erinnere ich mich da wieder dran. Im Moment sitze ich im malerischen Münster und besuche hier eine Fachtagung, die noch bis Morgen Mittag andauern wird. Das Wetter ist geil, die Vortragenden gut, das Essen wie immer super und die Zimmer... nunja... ausreichend ;-)
Das einzige wirkliche Problem: kein Wlan und da mein Notebook Kupferkabel bevorzugt, aus den Wänden aber Buchsen für Glasfaser schauen, auch kein LAN. Also bleibt nur Handy. Eine UMTS-Karte erschien mir bisher als nicht notwendig, aber jetzt sitze ich hier... mein Handy mittels IR mit dem Notebook verbunden, eingewählt bei T-Online mit der sagenhaften Geschwindigkeit von 9600Baud.
Texte, wie diesen hier, bereite ich offline vor und lade sie dann nur hoch. Foto-Impressionen von der Fahrt oder der Anlage? Vergeßt es im Moment, das tue ich mir nicht an.
Wenn ich mir überlege, dass meine DFü-Versuche mal mit 1200 Baud angefangen habe und ich heute zu den Menschen gehöre, die beweinen, dass sie daheim _nur_ 6MBit ADSL zur Verfügung haben, dann frage ich mich, was sich eigentlich geändert hat? Ich meine, hey, haben wir früher echt mit 1,2kBit/s BTX betrieben? mit 2,4kBit/s gesurft?
Ich meine, ich bin schon ewig ein Verfechter der Text-Only-Emails zum Beispiel. Heute lohnt sich das, weil ich so auch eMails lesen und versenden kann, ohne dutzende KB unsinnigen HTML-Code laden zu müssen. Andererseits: "Mal eben Blogs lesen" ist damit nicht drin... oder sollte nicht sein, wenn man halbwegs Preisbewußt ist.
Was bleibt? Wird sich WLan in der Form weiter verbreiten, dass man in Zukunft immer überall einen Zugang finden wird? Das darf bezweifelt werden, zumal hier auch mein Brötchengeber ein vitales Interesse daran hat, dass es kein WLan in seinem Netz gibt.
Alternative? UMTS? Wie ist da die Flächendeckung? Ich habe gesehen, es gibt schon die ersten UMTS-Daten-Flatrates... bringt das was? Hat da schon jemand von Euch Erfahrung?
Bin ja schwer am Überlegen....
Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal an einer Veranstaltung der damals noch Deutschen Telekom teilgenommen. Inhalt: GSM-Technik
Damals meinte einer der Telekomiker, dass er es für einen Fehler halten würde, dass GSM ohne Zusatz wie HSCD oder ähnliches nur 9,6kBit/s erlauben würde.
Heute erinnere ich mich da wieder dran. Im Moment sitze ich im malerischen Münster und besuche hier eine Fachtagung, die noch bis Morgen Mittag andauern wird. Das Wetter ist geil, die Vortragenden gut, das Essen wie immer super und die Zimmer... nunja... ausreichend ;-)
Das einzige wirkliche Problem: kein Wlan und da mein Notebook Kupferkabel bevorzugt, aus den Wänden aber Buchsen für Glasfaser schauen, auch kein LAN. Also bleibt nur Handy. Eine UMTS-Karte erschien mir bisher als nicht notwendig, aber jetzt sitze ich hier... mein Handy mittels IR mit dem Notebook verbunden, eingewählt bei T-Online mit der sagenhaften Geschwindigkeit von 9600Baud.
Texte, wie diesen hier, bereite ich offline vor und lade sie dann nur hoch. Foto-Impressionen von der Fahrt oder der Anlage? Vergeßt es im Moment, das tue ich mir nicht an.
Wenn ich mir überlege, dass meine DFü-Versuche mal mit 1200 Baud angefangen habe und ich heute zu den Menschen gehöre, die beweinen, dass sie daheim _nur_ 6MBit ADSL zur Verfügung haben, dann frage ich mich, was sich eigentlich geändert hat? Ich meine, hey, haben wir früher echt mit 1,2kBit/s BTX betrieben? mit 2,4kBit/s gesurft?
Ich meine, ich bin schon ewig ein Verfechter der Text-Only-Emails zum Beispiel. Heute lohnt sich das, weil ich so auch eMails lesen und versenden kann, ohne dutzende KB unsinnigen HTML-Code laden zu müssen. Andererseits: "Mal eben Blogs lesen" ist damit nicht drin... oder sollte nicht sein, wenn man halbwegs Preisbewußt ist.
Was bleibt? Wird sich WLan in der Form weiter verbreiten, dass man in Zukunft immer überall einen Zugang finden wird? Das darf bezweifelt werden, zumal hier auch mein Brötchengeber ein vitales Interesse daran hat, dass es kein WLan in seinem Netz gibt.
Alternative? UMTS? Wie ist da die Flächendeckung? Ich habe gesehen, es gibt schon die ersten UMTS-Daten-Flatrates... bringt das was? Hat da schon jemand von Euch Erfahrung?
Bin ja schwer am Überlegen....
unkreativ.net - 22. Sep, 14:53 - abgelegt unter: Internettes
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