Gedanken über nichts
Ich sitze hier, die Sonne scheint durch das Fenster meines Arbeitszimmers, Grönemeyer klingt aus den Boxen und nacher irgendwann werde ich wohl mal versuchen, eine Runde um den See zu laufen. Bei den -7° die wir hier haben, bestimmt nicht so super angehem.
Manchmal dachte ich, ich verstehe sie nicht, aber irgendwann mußte ich feststellen, dass ich es war, den ich nicht verstanden habe. Das fiel mir gerade ein, als ich
Ich würde mich gerne verstehen -
aber ich weiss nicht wie das geht.
Der Grundriss ist weg.
(Grönemeyer, "Unbewohnt")
hörte. Es war mir einfach nicht möglich, ihre Sorgen und Nöte zu verstehen, sie zu begreifen und richtig darauf zu reagieren, weil ich mich selber nicht verstanden habe. War mir das alles wirklich damals egal? Dachte ich wirklich, alles regelt sich immer von alleine und es kann nur gut aus gehen, weil das schließlich in meinem Leben passierte und mein Leben schließlich gut laufen muss? Weil ich doch nicht so ein dummer Trottel bin, sondern ein aufmerksamer und intelligenter Mensch? So kann man sich irren.
Zu merken, dass es nicht so ist, das man eben genau dieser Trottel ist, womöglich der größte Trottel der je gelebt hat, ist eine bittere Erfahrung. Wie die, das man manche Dinge nicht ungeschehen machen kann und auch die, das man das Rad der Zeit nicht zurück drehen kann.
Eigentlich sollte ich das auch nicht wollen. Es bestünde das Risiko, dass ich den selben Fehler noch einmal begehe, wieder so geil von mir selbst bin, dass ich nicht mitbekomme, wie ich Schaden anrichte, Leid über die bringe, die mir eigentlich am wichtigsten sind. Und gerade ich, der Meister der guten Sprüche, sollte einfach in der Lage sein, die Vergangenheit los zu lassen. Predige nicht ich immer allen, sie sollen das Gestern gestern sein lassen und im Heute für das Morgen leben?
Vor mir liegt die Einladung zur Hochzeit von A&S und voller Sehnsucht denke ich daran, dass ich das etwa zur gleichen Zeit im Sinne hatte. Hätte ich damals gewußt, wie ernst sie den Spruch nimmt, dass ich sie nicht heiraten kann, weil ich mir die Scheidung nicht leisten könne... Himmel, wenn es nicht SO saublöd wäre, müßte ich eigentlich drüber lachen können.
Ich freue mich für S&A , denn ich mag beide sehr. Und ich freue mich, gern gesehener Gast auf der Hochzeit zu sein. Aber ich weiss ehrlich nicht, ob ich kann. Oder will. Es ist so... absurd...
Manchmal dachte ich, ich verstehe sie nicht, aber irgendwann mußte ich feststellen, dass ich es war, den ich nicht verstanden habe. Das fiel mir gerade ein, als ich
Ich würde mich gerne verstehen -
aber ich weiss nicht wie das geht.
Der Grundriss ist weg.
(Grönemeyer, "Unbewohnt")
hörte. Es war mir einfach nicht möglich, ihre Sorgen und Nöte zu verstehen, sie zu begreifen und richtig darauf zu reagieren, weil ich mich selber nicht verstanden habe. War mir das alles wirklich damals egal? Dachte ich wirklich, alles regelt sich immer von alleine und es kann nur gut aus gehen, weil das schließlich in meinem Leben passierte und mein Leben schließlich gut laufen muss? Weil ich doch nicht so ein dummer Trottel bin, sondern ein aufmerksamer und intelligenter Mensch? So kann man sich irren.
Zu merken, dass es nicht so ist, das man eben genau dieser Trottel ist, womöglich der größte Trottel der je gelebt hat, ist eine bittere Erfahrung. Wie die, das man manche Dinge nicht ungeschehen machen kann und auch die, das man das Rad der Zeit nicht zurück drehen kann.
Eigentlich sollte ich das auch nicht wollen. Es bestünde das Risiko, dass ich den selben Fehler noch einmal begehe, wieder so geil von mir selbst bin, dass ich nicht mitbekomme, wie ich Schaden anrichte, Leid über die bringe, die mir eigentlich am wichtigsten sind. Und gerade ich, der Meister der guten Sprüche, sollte einfach in der Lage sein, die Vergangenheit los zu lassen. Predige nicht ich immer allen, sie sollen das Gestern gestern sein lassen und im Heute für das Morgen leben?
Vor mir liegt die Einladung zur Hochzeit von A&S und voller Sehnsucht denke ich daran, dass ich das etwa zur gleichen Zeit im Sinne hatte. Hätte ich damals gewußt, wie ernst sie den Spruch nimmt, dass ich sie nicht heiraten kann, weil ich mir die Scheidung nicht leisten könne... Himmel, wenn es nicht SO saublöd wäre, müßte ich eigentlich drüber lachen können.
Ich freue mich für S&A , denn ich mag beide sehr. Und ich freue mich, gern gesehener Gast auf der Hochzeit zu sein. Aber ich weiss ehrlich nicht, ob ich kann. Oder will. Es ist so... absurd...
unkreativ.net - 29. Jan, 12:14

