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Montag, 27. März 2006

Transparancy International Deutschland - ich sage Dank!

Ehrlich.

Wie es sich für eine brave Trafficnutte gehört, danke ich Euch. Ihr habt meinen Tag gemacht, wie es im komischen Reich des Westens heisst. Und ohne die von Euch initiierten geilen Kursivhigheels und halterlosen Fettschriften, wäre ich weiter im tristen Nichts der Blogosphäre ein Nichts, ein Niemand gewesen.

Aber IHR, Ihr habt mir die Chance gegeben, für einen Tag mal richtig geil fett aufzutrumpfen. Und dafür danke ich Euch!

Ehrlich!



oder:



Übrigens: Sehr, sehr lesenswert, manchmal sehr untertrieben, manchmal witzig, immer richtig.

Mal was anderes

Kerzen. Ich habe Kerzen angemacht. Draussen peitscht der Wind eine Regenwand nach der anderen druch die Straße, es hagelt und ich sehe Blitze so nah vor meinem Fenster, dass ich fast glaube sie spüren zu können.

Es unwettert vom feinsten und ich find das nichteinmal unschön.

Der Himmel hat eine Farbe angenommen, die eine unbestimmbare Mischung von blau, grau und schwefelgelb ist, Autos fahren keine vorbei, es ist - mit Ausnahme des Donners - recht Still.

iTunes spielt "Don't worry, be Happy" von Bobby McFerrin und ich finde das nichteinmal unschön.

Komischer Tag. Irgendwie sind im Moment alle Tage komisch. Ich bin es nicht mehr gewohnt, so lange daheim zu sein und jetzt habe ich eine zweiwöchige Verlängerung meines Heimspiels bekommen.

Vielleicht ist es jetzt besser, zu meinem Buch zurück zu kehren. Bevor ich wieder in die Melancholie von gestenr verfalle. Denn das fanden einige von Euch unschön.

Gehabt Euch wohl, passt auf Euch auf und denkt mal an mich. Später. Irgendwann. Vielleicht.

TI-D: Mit Dank an Lawblog!

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/03/27/gestortes-verhaltnis/

Ablenkung...

... muss sein:

You are .gif Sometimes you are animated, but usually you just sit there and look pretty.
Which File Extension are You?

Die Sache mit den Videos...

Es ist so: Wer mich kennt der weiss, das ich eine sehr eigene Meinung zur ausufernden, teilweise voll automatisierten Kameraüberwachung habe. Ich halte sie für Augenwischerei und sehe mehr Gefahren als Chancen.

In vielen Dingen dachte ich bisher, dass Gesetze und Regelungen nur möglich sein würden, weil viele (Spitzen-) Politiker und Co sich selber nicht als betroffen sehen.

Vielleicht braucht es mehr Ereignisse wie dieses hier. Vielleicht hilft die Erinnerung an die eigene Verletzlichkeit ja, vernünftige Entscheidungen zu treffen?

Wer weiss.... aber Hoffnung ist da. Und die Hoffnung stirbt immer zuletzt.

TI-D: DAS war schnell

Geht aber irgendwie am Kern vorbei:

Sehr geehrter Herr M,
Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. Der Gesetzgeber hat Meinungsfreiheit Art. 5 GG einerseits und den Schutz des Persönlichkeitsrechts Art. 2 GG gegeneinander abgewogen. TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Schröder
Sehr geehrte Frau Schröder,

danke für Ihre schnelle Antwort.

Ich teile Ihre Ansicht, dass Personalpolitik kein Gesprächsthema für das Internet ist und auch, dass eine Vertraulichkeit gewahrt werden muss, ebenso wie die Tatsache, dass jede Geschichte 2 Seiten hat.

Doch darum ging es mir nicht, mir ging es nur um das WIE, um das Vorgehen. Ich würde nicht schreiben, wenn Ihr Anwalt einfach um Entfernung des Schreibens gebeten hätte, vielleicht so begründet wie jetzt von Ihnen. Die als solche Verstanden Drohung mit dem Ruin ist es, was mich störte.

Trotzdem danke für Ihre Antwort. Ich lehne mich nun wieder zurück und harre der Dinge, die da kommen.

Eine schöne Woche wünscht:
Stefan M.

Kofi is calling

Herrlich :-D Die Phantasie häte ich gerne gehabt... aber ich bin dazu wohl doch zu unkreativ...
http://www.ringfahndung.de/archives/reine_machtkritik/transparancy_international_montagmorgen_halb_zehn_in_deutschland.html

eMail an Transparency

Sehr geehrte Frau Schröder,

mit Entsetzen verfolge ich seit einigen Tagen das Vorgehen Ihres Anwaltes und "Ethikbeauftragten" gegen eine Bloggerin, die unter dem Namen "Moni" über Personalentscheidungen in Ihrem Hause schrieb.

Keine Frage, der ursprüngliche Beitrag war kritisch und hätte vielleicht geschickter formuliert werden könne, dennoch handelte es sich wohl nicht um eine abmahnwürdige Verhaltensweise. Zudem ein Anwalt in einer Vorwarnung niemals den eigentlichen Inhalt umschreiben sollte mit "ich erspare es mir auf die Details einzugehen". Hier wird die Meinungsfreiheit mit Füssen, bzw. der juristischen Keule traktiert - ohne Transparenz.

Die Art, wie seit dem durch Ihren Justiziar auf die Bloggerin "eingeschlagen" wird - um es bildlich auszudrücken - hat jedoch eine unglaublich negative Aussenwirkung zur Folge: Google und Technorati (eine "Suchmaschine" für Blogs) listen die entsprechende Folgen mittlerweile auf hervorgehobenen Plätzen.

Und nun? Statt den Dialog zu suchen, wird nicht nur Ihre ehemalige Arbeitnehmerin angemahnt, Ihr Anwalt schreibt auch noch allen Ernstes, dass eine Veröffentlichung seines Schreibens gegen das Urheberrecht verstoßen würde - auch ohne 2. Juristische Staatsexamen kann ich da nur müde drüber lächen.

Sehr geerhte Frau Schröder,
es ist dringend geboten gegenzusteuern. Hier nimmt Ihre Organisation erheblichen Schaden ohne gewinnen zu können. Ich bitte Sie im Namen der Vernunft: schalten Sie einen Gang zurück, suchen Sie das Gespräch.

Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, sind inzwischen auch namhafte Anwälte und Journalisten auf den Fall aufmerksam geworden. Dazu kommt, dass die Öffentlichkeitswirkung einen unerwarteten Drall bekommen kann durch 2 Fakten: Eine mächtige Institution geht gegen eine Hartz IV-Empfängerin vor, die zudem ein behindertes Kind mit Pflegestufe III hat. Das ist keine Entschuldigung, keine Begründung, aber die Wirkung solcher Details steht ausser Frage. Eine solch negative Presse würde eine NGO die auch auf Spenden angewiesen ist, nachhaltig in der Arbeit hemmen - ein Zustand der dem eigentlich unterstütztenswertem Ziel von TI entgegensteht.

Dieses Schreiben werde ich auch unter
http://www.unkreativ.twoday.net
online stellen. Und ich hoffe sehr, eine (positive!) Antwort von Ihnen hinzufügen zu können. Nicht eine Er- oder Abmahnung Ihres Rechtsvertreters, sondern eine vernünftige Reaktion. Es gilt ein Problem zu lösen, dass lösbar ist. Gerne auch über Moni oder Don Alphonso (http://www.rebellmarkt.blogger.de)

Mit freundlichen Grüssen
Stefan M.

Transparancy auf Irrwegen?

Ich wollte mich eigentlich heraus halten. Habe in einem anderen Posting ja nur von einem NGO gesprochen und so.

Inzwischen hat das Ganze aber einen Drall, bei dem sich meine Finger nicht mehr ruhig verhalten wollen. Nachdem der Anwalt und "Ethikbeauftragte" in Personalunion von Transparancy International - Deutschland sich ja schon in seinem ersten Schreiben an Moni arg vergriffen hat, zieht er sich jetzt einen Schuh an, der unglaublich scheint:

Er behauptet, dass das Veröffentlichen von Briefen durch den Empfänger - nein nicht gegen das Briefgeheimnis sondern gegen das Urheberrecht verstoßen würde. Glaubt Ihr nicht? Aber so steht es geschrieben:
http://wasweissich.twoday.net/stories/1751977/

Und nun bin ich baff. Völlig Baff. Wie kann ein einzelner Mensch, der zudem noch in verantwortlicher Position bei TI tätig ist, so einen Sermon verzapfen - denn um genau das handelt es sich in meinen Augen.

Ich bitte daher alle meine Leser & Leserinnen sich eine eigene Meinung zu bilden und die kund zu tun - gerne auch direkt bei Moni im Blog, vor allem aber - sachlich bitte! - direkt bei TI!

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geh weg!



A pretty woman is a welcome guest.
- Lord Byron










Den Rechtsstaat macht aus, dass Unschuldige wieder frei kommen.
- Wolfgang Schäuble



hier rollt der Übwachungsminister...o
L_/
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