Mittwoch, 5. April 2006

Über das Bloggerdorf...

Ich schrieb gerade:
Ja sicher das. Allerdings noch nicht so ganz ausgereift. Trotzdem? Na gut, ich versuch es mal:

Ich lese:
"Was bitte berechtigt tausende von selbsternannten Super-Gutmenschen eigentlich, eine Institution wie Transparency International wegen dieses einen, zweifellos unschönen Vorfalls in den Dreck zu ziehen?"

Und frage mich:
Wo kommen die "tausenden" her, was ist mit "Super-Gutmenschen"gemeint und seit wann braucht irgendjemand eine "Berechtigung", hier wohl im Sinne einer Erlaubnis, seine Meinung kund zu tun? Wo genau ist das dann ein "in den Dreck zu ziehen"?

Und braucht es mehr als eine Verfehlung? Ist diese einseitige Formulierung nicht eine Null-Nummer in anbetracht des Schweigens von TI-D? Wie kann denn eine so saubere (im Sinne der Darstellung hier) Organisation für Transparenz werben und dann sich selbst so darstellen wie geschehen?

Ich lese:
"Würde die BILD-Zeitung so etwas tun, dann wäre der Aufschrei groß, tun es aber tausende auf BILD-Zeitungs-Niveau argumentierende Blogger, dann ist es plötzlich in Ordnung?"

Und frage mich:
An welcher Stelle findet "Bild-Zeitungs-Niveau" statt? Ich las gut argumentierende Blogger ebenso wie polemisierende, aber in der überwiegenden Menge habe ich viele Informationen gewinnen können. Wieder wird auf die Tausende angesprochen und es findet eine kollektive Abwertung der Schreibenden statt. Und ich frage mich warum, wo der Vergleich zur Bild-Zeitung herkommt. Nebenbei frage ich mich auch, wer entscheidet, was in Ordnung ist und was nicht. Mache ich das nicht selber? In dem ich sage: ja, das find ich gut und nein, das find ich nicht gut?

Ich lese:
"Ich fühle mich mal wieder an die Klotüren erinnert."

Ich denke:
Wie die Erinnerung doch täuschen kann. Es waren Wände, keine Türen.

Ich lese:
"Es ist nicht klug, private Dinge, die man nur vom Hörensagen kennt, (auch, wenn es die beste Freundin betrifft) in einem Blog zu veröffentlichen – und es ist gar nicht klug, in der Probezeit über Gehalt und Arbeitszeit nachzukarteln – vielleicht sollte man dies auch einmal in Blogs schreiben."

Und frage mich:
Warum ist das nicht klug? Über private Dinge zu reden oder über Gehalt zu sprechen? Was genau ist daran unklug? Warum sollte ich mir selbst solche Dinge untersagen?

Ich lese:
"Gibt es eigentlich keine bloggenden Personalchefs?"

Und frage mich:
Warum ist das wichtig? Und kann aber die von Dir gestellte Frage auch beantworten: Ich kenne Personaler, die bloggen. Und sehr viele, die wissen, wie man Informationen über Bewerber gewinnt. Nur... ich verstehe Deine Frage nicht.

-----

Ich hoffe, das reicht für den Anfang und entschuldige mich dafür, dass ich die ganze Sache noch nicht perfekt und bis ins letzte Detail durchdenken und ausformulieren konnte. Aber vielleicht kommen wir ja so in eine fruchtbare Diskussion - sofern gewünscht.



Als Antwort auf
http://sehpferd.twoday.net/stories/1765379/#1795565

Mich würde interessieren, was andere dazu zu schreiben haben. Gerne hier oder dort, mir wurscht...

Spiele mit dem Logfile...

Ich stöber ja gerne in meinen Logfiles. Und ich wunder mich immer wieder. So wie über die Anfrage Google: Verkleidet Gefesselt, die dann dummerweise zu einem Karneval-Artikel von mir führte. In dem es um Verkleidungen und gefesselte Menschen geht. Leider keine Fetisch-Geschichte, sorry for that. Ich habe (meistens *grins*) Blümchensex und bin stolz drauf. Jawoll :-D Nix mit Masken, Gummi, Lack und Leder. Obwohl.... *rrrrrr* aber egal. Vergeßt das :-D In dem Zusammenhang vielleicht noch kurz: ich weiss nicht, wo die A14 ist... Leider? Da könnt morgen ja was los sein...

Aber wo ich mich schon am Entschuldigen tun dran bin, dann auch dafür, dass es Leut gibt die vergeblich Bilder von Paulchen Panther gesucht haben oder mehr Hintergründe zum Waffenschmuggel mit Bezug zu dem Film "Lord of War" haben wollten. Beides gibbet hier net.

Über defekte Luftmassenmesser habe ich dagegen ja sehr gezielt geschrieben. Mit Erfolg, der erste und der zweite Besucher heute, der danach suchte, waren da. Gut so.

"Lachschon" finde ich dagegen einen doofen Suchbegriff. Hier gibt es nix zu lachen, dafür müßten wir dann auch schon in den Keller. Hier gibt es nur Witze nach dem Motto: Sagt der Masochist: 'Schlag mich!' Antwortet der Sadist: 'nöööööö'. Ja, so ist das hier. Lachschon hat übrigens ein eigenes de.

Wem das zu Spassig ist, der kann sich ja mal über T-Com Anrufterror informieren. Vielleicht spannend, spannender sicherlich als "Dust in the Wind Bedeutung". Wobei das wieder ein schönes Beispiel dafür ist, wie gut Programmierer von Suchmaschinen und den dahinterliegenden Datenbankabfragen sein müssen, um brauchbare - mehr oder weniger halt - Ergebnisse zu liefern.

Völlige Ratlosigkeit allerdings bei magic tickt und andi glumm. Beides mir persönlich ja mal VÖLLIG unbekannt. Kann mich wer aufklären? Danke.

Am Ende noch eine kurze Frage: Hat es was zu sagen, wenn der selbe Teilnehmer erst nach "Abend in meiner Familie" sucht und sich dann entscheidet, doch lieber nach "Schlimme Tage" zu forschen? Ich meine, klar ich weiss das das nix zu sagen haben muss, aber nachdenklich macht es schon, oder?

Naja... soviel nur mal als kurzes Einblick in die Liste meiner Refferer und der Überlegungen, die ich manchmal anstelle, wenn ich da so durchblätter. Irgendwie würde ich mir ja schon wünschen, die Leute würden Erklärungen hier lassen....

[P.S. und Stichwort Zirkelbezug: bei mir einen Link auf http://forum.mobbing-gegner.de/viewtopic.php?t=37http://www.google.de/search?hs=GAS&hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de-DE:official_s&q=%22schlimme%20tage%22%20&%20Bild&btnG=Suche&meta= setzen und dort einen Link auf mich setzen. Da dreht sich das Netz, bis ihm ganz schwindelig ist...]

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geht weg!





hier rollt der Übwachungsminister...o
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