Unendliche Weiten....
...wir schreiben das Jahr 2006 nach einem fiktiven Herren.
Ich sitze hier an meinem Behelfsschreibtisch, schaue auf den Balkon, über ihn hinaus auf die Abendsonne, den Himmel und sehe, wie sich Düsseldorf und Neuss unter mir erstrecken. Unendliche Weiten und doch weiss ich, wenn ich lang genug in eine der Richtungen laufe die sich mir bieten, komme ich irgendwann an eine Grenze.
Nicht eine natürliche Grenze wie der Rhein, der keine 200 Meter an mir vorbei sich durch sein Bett wälzt oder eine Grenze wie ein Gebirge, dass schier unüberwindlich vor mir aufragen würde. Nein, ich rede von künstlichen Grenzen, gezogen von Menschen, die sich von anderen Menschen trennen wollen, die sich unterscheiden wollen.
Grenzen zu Ländern mit anderen Sprachen, Sitten, Bräuchen - allgemein anderen Kulturen. Und ich verstehe ich nicht, wofür wir sowas brauchen, warum und wieso?
Innerhalb der Festung Europa werden sie weniger. Heute kontrolliert mich eigentlich niemand mehr, wenn ich zu den Nachbarn nach Holland fahre und das finde ich gut. Andere Länder sind ebenso leicht passierbar. Doch außerhalb der Festung sieht das anders aus. Es wird ein Milliarden schwerer Aufwand getrieben um Bewegungen vor allem zu uns hinein zu filtern und am Besten ganz zum Erliegen zu bringen.
Wieder als Nachahmer anderer "großer Nationen" wollen wir sagen: Bis hier und nicht weiter, dort ist deins, dies ist unser.
Aber warum? Warum haben Menschen so sehr den Drang von den Wänden der Wohnung über den Gartenzaun, die Stadt- und Landesgrenze, die Grenze der Nation sicher zu stellen, dass niemand sich "unbefugt" Zutritt zu ihrem Territorium verschafft?
Ich meine klar, ich weiss das in Zukunft, wenn die Rohstoffverteilungskriege erstmal in vollem Gange sind, Grenzen vor allem die Funktion haben werden, uns unseren gehobenen Status erhalten zu können und andere vor den Grenzen elendig verrecken zu lassen.
Und klar, ich weiss auch das die, die wirklich das Ruder in der Hand haben und die verharmlosend "Multinationale Konzerne" genannt werden, schon längst ihre eigene Weltaufteilung und Grenzsetzung vorgenommen haben.
Und doch läßt mich die eine Frage nicht los: Was unterscheidet Menschen von Menschen, dass einen Zaun, eine Mauer, einen Minengürtel, Selbstschußanlagen, Satelliten und Drohnen rechtfertigen würde?
Mir erzählen alle (vor allem in der Wirtschaft) von der einen Welt, dem einen Markt, dem "global Village". Doch was ist die Realität?
Ich sitze hier an meinem Behelfsschreibtisch, schaue auf den Balkon, über ihn hinaus auf die Abendsonne, den Himmel und sehe, wie sich Düsseldorf und Neuss unter mir erstrecken. Unendliche Weiten und doch weiss ich, wenn ich lang genug in eine der Richtungen laufe die sich mir bieten, komme ich irgendwann an eine Grenze.
Nicht eine natürliche Grenze wie der Rhein, der keine 200 Meter an mir vorbei sich durch sein Bett wälzt oder eine Grenze wie ein Gebirge, dass schier unüberwindlich vor mir aufragen würde. Nein, ich rede von künstlichen Grenzen, gezogen von Menschen, die sich von anderen Menschen trennen wollen, die sich unterscheiden wollen.
Grenzen zu Ländern mit anderen Sprachen, Sitten, Bräuchen - allgemein anderen Kulturen. Und ich verstehe ich nicht, wofür wir sowas brauchen, warum und wieso?
Innerhalb der Festung Europa werden sie weniger. Heute kontrolliert mich eigentlich niemand mehr, wenn ich zu den Nachbarn nach Holland fahre und das finde ich gut. Andere Länder sind ebenso leicht passierbar. Doch außerhalb der Festung sieht das anders aus. Es wird ein Milliarden schwerer Aufwand getrieben um Bewegungen vor allem zu uns hinein zu filtern und am Besten ganz zum Erliegen zu bringen.
Wieder als Nachahmer anderer "großer Nationen" wollen wir sagen: Bis hier und nicht weiter, dort ist deins, dies ist unser.
Aber warum? Warum haben Menschen so sehr den Drang von den Wänden der Wohnung über den Gartenzaun, die Stadt- und Landesgrenze, die Grenze der Nation sicher zu stellen, dass niemand sich "unbefugt" Zutritt zu ihrem Territorium verschafft?
Ich meine klar, ich weiss das in Zukunft, wenn die Rohstoffverteilungskriege erstmal in vollem Gange sind, Grenzen vor allem die Funktion haben werden, uns unseren gehobenen Status erhalten zu können und andere vor den Grenzen elendig verrecken zu lassen.
Und klar, ich weiss auch das die, die wirklich das Ruder in der Hand haben und die verharmlosend "Multinationale Konzerne" genannt werden, schon längst ihre eigene Weltaufteilung und Grenzsetzung vorgenommen haben.
Und doch läßt mich die eine Frage nicht los: Was unterscheidet Menschen von Menschen, dass einen Zaun, eine Mauer, einen Minengürtel, Selbstschußanlagen, Satelliten und Drohnen rechtfertigen würde?
Mir erzählen alle (vor allem in der Wirtschaft) von der einen Welt, dem einen Markt, dem "global Village". Doch was ist die Realität?
unkreativ.net - 4. Aug, 19:32

