Spätestens seit Madrid müßte auch der letzte Mensch gemerkt haben, dass nicht alles immer so ist, wie es scheint und schon gar nicht so, wie es von offizieller Stelle bekannt gegeben wird.
Darum bin ich schlicht erschreckt, wenn ich unter der Überschrift "
London Heathrow Terror Alarm" lediglich lese:
Die britischen Sicherheitsorgane haben einen Massenmord verhindert: Islamfaschisten wollten 10 Flugzeuge nach USA kidnappen und mit Flüssigsprengstoff in die Luft jagen. Die Hauptverdächtigen sind verhaftet worden.Mehr Infos beim MI5 und Police.UK
Kein Hinterfragen, kein Möglicherweise, kein man muss mal abwarten. Hier werden schnell und entschieden Fakten geschaffen um Meinungen zu beeinflußen?
Ob das gut ist oder gut geht?
Ich persönlich halte es eher mit
anaximander:
es ist schwierig. Es wäre gut, noch mehr Zeit zum Recherchieren zu haben.
Eure Meinung?
[Nachtrag]
Ein paar gute Worte bei
Zeitlos, die auf ein grundsätzliches Dilemma hindeuten: wie weit ist Kontrolle okay? Wann dient Kontrolle nicht mehr dem Verhindern des "Terrorismus", bzw. wann wird der Begriff des Terrorismus so weit erweitert, dass wir uns für alles jederzeit und überall rechtfertigen müssen?
Ich kann verstehen, dass es sie beruhigt, kontrolliert zu werden. Aus ihrer lokalen Sicht. Aber wie weit darf und soll und wird das gehen? Die allumfassende Videoüberwachung? Weitgehende Rechte für Polizei und Geheimdienst auf Grund von Vermutungen "vorbeugend zu reagieren".
Schweres Thema. Sehr schweres Thema.
Und wenn ich dann den Artikel und die Kommentare in dem von ihr verlinkten Artikel lese, den ich aus persönlichen Gründen nicht selber verlinke, dann fällt mir echt das Essen aus dem Gesicht.