... und doch wiedererkannt:
Die Diskussion, was ich von den
Sonderangeboten der Bahn halte, erspare ich Euch an dieser Stelle. Sonst langweilt Ihr Euch noch.
Aber die Geschichte und ein
Link erinnerte mich an eine Story, die ich fast vergessen hatte und die ich echt... eigen fand:
Damals habe ich für jemand anderes eine Bahnkarte bestellt und mit Mastercard bezahlt. Das Ticket wurde verschickt, ich hatte ja die Bestellung ausgedruckt.
Dann kam das Ticket an und ich bekam einen Anruf: "Du, das ist 40 Euro teurer, hier steht, der Sparpreis sei nicht mehr verfügbar gewesen. Handschriftlich!".
Ich habe mir das Ticket nach Gebrauch geben lassen und siehe da: Auf selbigem stand mit Kugelschreiber, dass der gebuchte (und nach meinem Ausdruck gültige Preis) nicht mehr verfügbar gewesen sei.
Als die Abrechnung der Mastercard kam, hatte die DB tatsächlich 40 Euro mehr abgebucht. Daraufhin habe ich ein Schrieben aufgesetzt über wirksame Vertragsabschlüsse, meinen Ausdruck etc und das an Mastercard gefaxt und die 40 Euro zurückgefordert.
Daraufhin rief man mich einige Tage später an, man habe ein Problem: Man vestehe meine Position und könne sie nachvollziehen, die Bahn bestehe aber auf den Kaufpreis. Nach deren Ansicht ist erst mit Zustellung des Tickets(!) ein wirksamer Vertrag geschlossen wurden. Ich darf das mal anzweifeln.
Statt mir die Freude zu machen, die Bahn an mich zu verweisen, hat dann MasterCard aus Kulanz den Betrag erstattet, nicht ohne den telefonischen Hinweis, dass es keinen Sinn machen würde, mit der Bahn zu diskutieren.
Schade eigentlich. Das wäre bestimmte spannend geworden. Und jetzt wo ich den Link da oben so sehe, stellt sich mir natürlich die Frage, wie viele dieser "Einzelfälle" es wohl geben mag?