Wenn ich Politiker wäre und es bleiben wollen würde, dann würde ich versuchen, das Internet zu meinen Gunsten zu nutzen. Virales Marketing ist ja ein Zauberwort der Stunde. Hatte das mal einem SPDler ausgearbeitet, der sehr zufrieden mit der Idee war, leider nicht mehr dazu kam, meinen "Masterplan" in die Tat umzusetzen.
Eine kurze Suche bei Google und anderen dürfte mir auch sehr schnell zeigen, welches Verhalten von der breiten Schicht der Internetter akzeptiert, favorisiert oder verteufelt wird.
Wenn ich jetzt der Popbeauftragte (wo kommt der Begriff eigentlich her?) einer großen deutschen Partei wäre, hätte ich natürlich unzählige Leute, die sich darum kümmern.
Dann würden nicht nur Internetter
Glücksmomente erleben, wenn sie meine Fotos besuchen (die übrigens erstaunlich an einen gewissen kleinen, etwas runden Jungen erinnern,
lachschon.de hilft weiter...).
Nein, ich würde auch einfach nach dem ersten ganz offensichtlich
nach hinten losgegangenen Schuss, der mir ein erstaunlich negatives Bild anhefetete, auf
gar keinen Fall nochmal nachlegen.
Aber naja. Ich bin ja kein Politiker an der Spitze. Und vielleicht kann ich deswegen auch nicht nachvollziehen, dass von dort die Sicht auf die wichtigen Dinge im Leben halt eine ganz andere ist, als von hier unten im Staub der eigenen Bedeutungslosigkeit...