kann es sein, das einem das außerordentlich schwer fällt. Dabei geht es nicht unbedingt um "Suchtstoffe" wie Nikotin, wer versucht hat seine Eßgewohnheiten umzustellen weiß, dass es auch andere "bad habits" gibt, die man los werden möchte.
Wenn jetzt nicht (nur) das persönliche Wohl davon betroffen ist, die Entscheidung vielmehr auch eine gewisse Außenwirkung entfaltet, übt das Druck auf den Entscheider aus, seine Entscheidung unwiderruflich zu machen. Selbst dann, wenn er sie im selben Momente da sie getroffen wurde, schon wieder bereut.
Unschön ist dann ein Rückfall oder - eigentlich noch schlimmer - die Feststellung, dass die Aktion völlig sinnfrei war, das es keinen Unterschied macht, dass die erhoffte Besserung nicht oder nicht direkt oder nicht wie gewünscht eintritt.
Schlechte Gewohnheiten, so sagt man, wird man schwerer los als alle anderen. Aber Dinge (oder Menschen...) loszulassen, die einem wichtig sind, einem die Welt bedeuten, ist nochmal so schwer.
Und oft ist das alles so verdammt sinnlos...
Entschuldigt.
Die ganze Scheisse die ich da geschrieben habe liest sich, als würde ich von einem leblosen Ding reden. Dabei geht es um so viel mehr, es geht um Menschen, Leben, Emotionen, Ängste, Sorgen, Freuden und Wünsche.
Dummerweise läßt sich gerade mal wieder überhaupt nicht alles unter den einen Hut bringen unter dem ich - egoistisch wie ich manchmal bin - das alles gerne sehen würde.
Wißt Ihr, ich baue gerne Luftschlösser, stelle mir vor wie schön dieses oder jenes sein könnte, wünsche mir das und verwünsche dies. Und all zu oft falle ich damit natürlich auf die Nase, stelle fest, dass es eben nicht so läuft, wie ich gerne hätte, das ich vielleicht nicht der sein kann, der ich gerne sein würde, das ich vielleicht nicht die Änderung bewirken kann, die ich eigentlich schon im Entstehen begriffen sehe.
Ich habe mal zur
Liebesblüte gesagt, dass ich Menschen faszinierend finde.
Wenn ich sie jetzt noch verstehen könnte... das wäre toll. Angefangen bei mir, weitergemacht bei weniger wichtigen Menschen um dann zu denen zu kommen, die mir die Welt bedeuten. Aber immer, wenn ich denke ich begreife was, ich sehe was, ich kann was einschätzen, ich verstehe was, immer dann stelle ich fest, dass genau das nicht der Fall ist.
Und jetzt kommt mir nicht damit, das sei normal, denn das ist es nicht. Ganz offensichtlich nicht. Andersherum, was zum Teufel ist heute schon normal?
Also versuche ich jetzt (mal wieder *seufz*) eine richtige Entscheidung zu treffen, das Richtige zu machen und mich in das Schicksal zu fügen. Nur... eine Garantie kann ich nicht geben.
Aber ich verspreche, ich werde mein Bestes versuchen.