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Mittwoch, 1. November 2006

Kleines Hoffnungslicht...

Immer dann, wenn es richtig Böse um dieses Land bestellt scheint, gibt es doch noch kleine Lichter die aufblitzen in der dunklen bösen Nacht und mir zu verstehen geben wollen, dass doch nicht alles so schlimm ist, wie es scheint.

Wie das Landgericht Kiel, dass nach Angaben von Heise in einem Urteil sehr deutlich klar gemacht hat, was es davon hält, wenn Mitarbeiter der GVU Gutachter spielen oder gar an Durchsuchungen teil nehmen.

Dieses Urteil sollte sich sehr schnell unter den verantwortlichen Ermittlern herumsprechen, hoffe ich.

Und so bin ich geneigt zu rufen: "STRIKE!"

Auch, wenn es letztlich nur ein Phyrrussieg sein könnte...

Und dabei...

... bin ich doch weder Lehrer noch Papa. Zumindest soweit bekannt :-D



Aber, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern: natürlich macht "ES" im Panzer mehr Spass, aber wen interessiert der Spass, wenn die Lust überhand gewinnt? Und dann ist auch in... sagen wir einem kleinen Peugeot mehr als genug Platz. Und so ein großes Auto mit Mittelarmlehne kann übrigens bei manchen "Aktionen" auch eher hinderlich sein. Ich sag nur... ne, sag ich besser nicht *grins*

Deutschland immer bekloppter

Schülerdatei. Klar. Vorratsdatenspeicherung. Klar.

Neues Highlight: für die Steuer (ha ha) wird jeder Bürger demnächst eine eindeutige Identifikatiosnnummer bekommen, die auch nach seinem Tod noch 20(!) Jahre lang archiviert werden kann.

Jetzt überlegen wir mal: wenn doch jeder so eine Nummer hat, dann kann ich doch einfach die Pflicht erfinden, dass das auch die Nummer wird, mit der man sich z.B. im Internet abzumelden hat. Oder die angegeben wird, wenn man eingeschult wird, oder die ich angebe, wenn ich ein Konto eröffne.

Da geht sie hin, die letzte Form der informellen Selbstbestimmung. Mit wehden Fahnen. Diesmal im Namen der Steuerterroristenfahndung.

Quelle: Klick!

Die Anfängerin hat auch was zu sagen: Klick!

Scrat: No Time for Nuts

Scrat. Ihr erinnert Euch?
http://www.trendhure.com/scrat-no-time-for-nuts-video/

Der Eine. Der Andere.

Ich wache auf und zitter am ganzen Körper. Die Nacht ist kalt, das Feuer zu einer leichten Glut heruntergebracht. Neben mir liegt der andere und schnarcht. Wenn er sich noch ein Stück dreht, landet er in der Glut.

Ich habe geträumt. Wie so oft. Von dem Moment, an dem ich das Bewußtsein wieder erlangt habe.

Wie ich zwischen Steinen und Geröll lag. Wie ich mich langsam zu der hellen Öffnung über mir vorgearbeitet habe. NIcht wissend, wer ich bin, wo ich bin, wann ich bin, was ich bin.

Irgendwann bin ich draußen. Um mich herum ein Bild der Zerstörung, der Verwüstung. Ich sehe einzelne Menschen in Lumpen über die Wege schleichen. Eine Pfütze vor mir und obwohl ich weiss, dass es mich töten könnte, trinke ich aus ihr, sauge sie leer. Wie lange war ich eingeschlossen, verschüttet, dass meine inneren Klüfte und Höhlen so ausgetrocknet sind, dass ich dieses Brackwasser trinke?

Ich versuche die Menschen auf mich aufmerksam zu machen. Sie starren mich an, als hätten sie ein Wunder vor Augen. Oder etwas, das ihnen Angst macht. Dann schmeißt der erste einen Stein und rennt schreiend auf mich zu. Ich hetze davon, Stöcke, Steine, Messer sausen um mich herum, einige treffen mich. Irgendwann komme ich aus der Stadt und renne in einen Wald. Es gelingt mir, sie abzuschütteln. Mein Gott, als hätten sie mich fressen wollen.

Von diesem Moment war ich allein unterwegs. Habe aus Bächen getrunken, mich von Beeren ernährt und dem, was ich sonst noch gefunden habe. Ich habe ihre Gegenwart gemieden bis vorige Tage... dieser Geruch von Nahrung... unwiederstehlich. Ich habe ihn erst beobachtet, wie er das Essen zubereitet hat. Er ist harmlos, er wirkt sogar regelrecht dümmlich. Hätte ihn vermutlich töten könne, bevor er begriffen hätte, was überhaupt passiert.

Aber vielleicht, dachte ich, ist es nicht schlecht in seiner Begleitung zu reisen? Er hat sicherlich Vorteile, schon allein weil er größer ist als ich. Und vielleicht ist er gar nicht so dumm, wie er wirkt. Dachte ich.

Langsam erhebe ich mich und schleiche in die Nacht davon. Ich lasse ihn zurück, auch wenn er so viel anders war als die Menschen in dem Ort, aus dem ich vermutlich komme. Aber ich denke, allein geht es mir besser.

Ein wenig traurig bin ich schon. Er wäre schon so oft den anderen in die Fänge gelaufen, wenn ich sie nicht rechtzeitig gehört und ihn gewarnt hätte. Wobei das schon fast grotesk ist, er kann nicht mit mir reden. Er stößt merkwürdige Laute aus, bewegt sich merkwürdig dabei, ich bekomme keinen Sinn darein. Bis auf gestern, als ich das Kaninchen gefangen habe. Da hat er mich an sich gedrückt, das verstehe ich dann doch. Glaube ich. Aber, mein Gott, er stinkt so erbärmlich. Und er ist alles andere als ein kluges Wesen, da bin ich mir sicher. Er hat einfach bisher Glück gehabt. Aber ich muss an mich denken, bevor ich aus lauter Mitleid mit dieser armen Kreatur irgendwann am selben Galgen hänge.

***

Heute morgen war der eine weg. Einfach so. Da wo er gestern noch gelegen hat, war nur noch ein leerer Platz. Schade irgendwie. Er brachte etwas Vertrautes in mein Leben zurück.

Wenn ich nur wenige Wochen zurückdenke... als alles Anfing. Am Anfang nur wieder einer dieser Kriege gegen einen dieser Schurkenstaaten. Und dann wurde ein Fläschenbrand daraus. Überall auf der Welt lehnten sich die Armen gegen die Reichen, die Unterdrückten gegen die Unterdrücker, die Gefangenen gegen die Wärter auf.

Weltweites Chaos, Anarchie, Mord & Grausamkeiten. Die Menschheit dezimierte sich in unglaublich kurzer Zeit sehr effektiv selbst, übrig blieben wenige. Einige davon lethargisch, andere schlossen sich zu raubenden und mordenden Banden zusammen, wieder andere wie ich versuchten ihr Glück allein.

Als er vor wenigen Tagen aus dem Gebüsch kam, hat er mich erschreckt. Ich hätte tot sein können, habe sein Anschleichen nicht bemerkt. Er war dreckig und er stank, aber er war offensichtlich zivilisiert. Ich teilte mein weniges Essen mit ihm und versuchte, ihm meinen Namen zu vermitteln. Natürlich spricht er nicht im herkömmlichen Sinn, aber ich denke er verstand mich durchaus.

Ich habe ihn schätzen gelernt. Seine guten Ohren haben mich ein oder zwei Mal vor Begegnungen mit anderen bewahrt. Und er hat gestern ein Kaninchen gefangen. Allerdings hätte er es wohl einfach roh verschlungen... da wäre noch einiges an "Erziehungsarbeit" zu machen gewesen. Naja. Nun ist er fort, wie er gekommen ist. Still und leise.

Schade eigentlich. Aber es macht auch Hoffnung, dass nicht alles den Bach herunter ist. Auch wenn die Zivilisation wohl hinüber ist.

Und vielleicht begegnet mir hier draussen ja nochmal ein Hund.

FFFfF

Ich bin ja erklärter Fan des Fürsten und warte jeden Tag gespannt auf das, was da neues kommt. Persönliches Highlight der Woche, vermutlich weil ich mich selbst ab und an bei ähnlichen Gedanken erwische: Klick!

Paradox...

Dieses Lied macht nur laut Spass. Wie die meisten von Gigi D Agostino. Paradox, angesichts des Titels
Silence

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geh weg!



A pretty woman is a welcome guest.
- Lord Byron










Den Rechtsstaat macht aus, dass Unschuldige wieder frei kommen.
- Wolfgang Schäuble



hier rollt der Übwachungsminister...o
L_/
OL



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