they will go nuts
Höhö...
bekanntlich arbeite ich in dem Haus, das Irre macht. Heute habe ich den Spieß mal umgedreht und mich nicht irre machen lassen, sondern selber irre gemacht.
Eigentlich nur eine kleine Geschichte, die aber schön zeigt wie irre die Welt manchmal tickt. Und wie merkwürdig wir uns alle verhalten, wenn man uns zwingt. Oder mit den Worten eines alten Cheffes: "Wenn man mich zwingt, dilletantisch zu handeln... dann mache ich das!"
Wie einige von Euch wissen, bin ich ja im IT-Bereich nicht ganz unbedarft. Ich war sogar mal eine Weile im IT-Service meines Arbeitgebers eingebunden, bin da aber wohl zu innovationsfreudig gewesen. Wie auch immer, bei denen war ich heute.
Ausgangssituation: Mein eMail-Programm (Outlook) meldet mir, dass der Speicher für eMails (Postfach auf dem Exchange) leider voll ist, da dort nur 50 MB (ja, M. Nicht G!) zur Verfügung stehen.
Also lagere ich die eMails die ich aufheben muss (teilweise mehrere Jahre - gesetzlich vorgeschrieben) in eine Datei (lokales PST-Datei) auf einem meiner Arbeitsplatzrechner aus. Das ist die empfohlene Handlungsweise. Der läuft unter Windows XP im Hochsicherheitsgedüdel und man kann dort nur auf den zugewiesenen Laufwerken auf dem Server, nicht mehr Lokal (also auf der Festplatte) speichern.
Zumindest habe ich versucht auszulagern, denn das ging nicht wegen.... Laufwerk voll. Weil für eigene Dateien stehen mir genau... Ihr habt es erraten, 50 MB zur Verfügung. Klug, gell?
Dachte ich, kein Thema: ich schiebe die Datei einfach auf einen meiner Entwicklungsrechner, auf denen ich Admin bin. Der hat auch Outlook, bliebe der "normale" Rechner ja noch für Word und Excel und dann halt der Entwicklungsrechner zumspielen entwickeln und kommunizieren.
Äh... schön wäre es. Es sind zwar beide im Netz, aber die Domänen (Rechner-Verbünde in einem Netz) dürfen nicht miteinander sprechen. Mist, war mir entfallen. USB-Stick geht auch nicht. Der rennt zwar an meinem Entwicklungs-PC aber die Anforderungen für USB-Sticks in unserer Hochsicherheitszone für die normalen PCs sind so.... sicher, dass es keinen Hersteller gibt, der solche Sticks produziert.
Das ist doch mal eine schöne Situation um die Fähigkeiten des Supports zu testen. Die einfache Lösung auf die man hätte kommen müssen, verrate ich am Ende.
Ich also hin und erzählt, was mein Problem ist. Lösungsvorschlag: Geh zu einem Schleusen-PC und lass Dir dort von dem Beauftragten die Daten auf CD brennen.
Klasse Tip. Nur... meine PCs haben BEIDE kein optisches Laufwerk. Der Sichere darf nicht und der Entwicklungs-PC hatte mal einen Brenner, den ich... dem IT-Service vermacht habe. ÄTSCH.
Also?
Drückt man mir ein CD-Laufwerk in die Hand.
Meinen Hinweise, dass ich das nicht einbauen darf, hat man mit Schulterzucken weggewischt. Entweder so oder gar nicht.
*lol*
Spüre ich da sowas wie.... Hilflosigkeit?
Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Ich muss doch nur die Daten wieder in das Postfach laden, Outlook schliessen, auf dem anderen PC öffnen und da dann exportieren. Aber ich vermute, das ist ZU einfach für richtige Profis, deswegen schickt man mich eine CD brennen, die ich nicht einlesen kann. Läßt mich ein Laufwerk einbauen, das ich nicht einbauen darf und gängelt mich weiter mit genau 50 MB Postfachgröße.
Wie gut, dass ich direkt danach einen Termin hatte. Bloß weg aus diesem Haus. Dem Haus, dass Irre macht.
bekanntlich arbeite ich in dem Haus, das Irre macht. Heute habe ich den Spieß mal umgedreht und mich nicht irre machen lassen, sondern selber irre gemacht.
Eigentlich nur eine kleine Geschichte, die aber schön zeigt wie irre die Welt manchmal tickt. Und wie merkwürdig wir uns alle verhalten, wenn man uns zwingt. Oder mit den Worten eines alten Cheffes: "Wenn man mich zwingt, dilletantisch zu handeln... dann mache ich das!"
Wie einige von Euch wissen, bin ich ja im IT-Bereich nicht ganz unbedarft. Ich war sogar mal eine Weile im IT-Service meines Arbeitgebers eingebunden, bin da aber wohl zu innovationsfreudig gewesen. Wie auch immer, bei denen war ich heute.
Ausgangssituation: Mein eMail-Programm (Outlook) meldet mir, dass der Speicher für eMails (Postfach auf dem Exchange) leider voll ist, da dort nur 50 MB (ja, M. Nicht G!) zur Verfügung stehen.
Also lagere ich die eMails die ich aufheben muss (teilweise mehrere Jahre - gesetzlich vorgeschrieben) in eine Datei (lokales PST-Datei) auf einem meiner Arbeitsplatzrechner aus. Das ist die empfohlene Handlungsweise. Der läuft unter Windows XP im Hochsicherheitsgedüdel und man kann dort nur auf den zugewiesenen Laufwerken auf dem Server, nicht mehr Lokal (also auf der Festplatte) speichern.
Zumindest habe ich versucht auszulagern, denn das ging nicht wegen.... Laufwerk voll. Weil für eigene Dateien stehen mir genau... Ihr habt es erraten, 50 MB zur Verfügung. Klug, gell?
Dachte ich, kein Thema: ich schiebe die Datei einfach auf einen meiner Entwicklungsrechner, auf denen ich Admin bin. Der hat auch Outlook, bliebe der "normale" Rechner ja noch für Word und Excel und dann halt der Entwicklungsrechner zum
Äh... schön wäre es. Es sind zwar beide im Netz, aber die Domänen (Rechner-Verbünde in einem Netz) dürfen nicht miteinander sprechen. Mist, war mir entfallen. USB-Stick geht auch nicht. Der rennt zwar an meinem Entwicklungs-PC aber die Anforderungen für USB-Sticks in unserer Hochsicherheitszone für die normalen PCs sind so.... sicher, dass es keinen Hersteller gibt, der solche Sticks produziert.
Das ist doch mal eine schöne Situation um die Fähigkeiten des Supports zu testen. Die einfache Lösung auf die man hätte kommen müssen, verrate ich am Ende.
Ich also hin und erzählt, was mein Problem ist. Lösungsvorschlag: Geh zu einem Schleusen-PC und lass Dir dort von dem Beauftragten die Daten auf CD brennen.
Klasse Tip. Nur... meine PCs haben BEIDE kein optisches Laufwerk. Der Sichere darf nicht und der Entwicklungs-PC hatte mal einen Brenner, den ich... dem IT-Service vermacht habe. ÄTSCH.
Also?
Drückt man mir ein CD-Laufwerk in die Hand.
Meinen Hinweise, dass ich das nicht einbauen darf, hat man mit Schulterzucken weggewischt. Entweder so oder gar nicht.
*lol*
Spüre ich da sowas wie.... Hilflosigkeit?
Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Ich muss doch nur die Daten wieder in das Postfach laden, Outlook schliessen, auf dem anderen PC öffnen und da dann exportieren. Aber ich vermute, das ist ZU einfach für richtige Profis, deswegen schickt man mich eine CD brennen, die ich nicht einlesen kann. Läßt mich ein Laufwerk einbauen, das ich nicht einbauen darf und gängelt mich weiter mit genau 50 MB Postfachgröße.
Wie gut, dass ich direkt danach einen Termin hatte. Bloß weg aus diesem Haus. Dem Haus, dass Irre macht.
unkreativ.net - 27. Nov, 22:45

