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Donnerstag, 22. März 2007

Into the Movie

1. Departed - Unter Feinden

Departed ist ein zunächst sehr langer Film, den man auch als lang empfindet, allerdings ohne das er wirklich langweilig wäre. Ein scheinbarer Widerspruch der sich durch die konstant aufrecht gehaltene Spannung aufzulösen scheint.

Einige Teile der eschichte hätten nie erzähl werden müssen, sie würden nicht fehlen, zugleich ist es aber auch schön mal wieder einen Film zu sehen, der sich die Zeit nimmt, eine Geschichte komplett zu erzählen.

Während es am Anfang noch absolut unklar ist, wer den Pro- und wer den Antagonisten spielt, ist es am Ende schön zu sehen, dass erwartungsgemäßt der Bad Cop den Last Man Standing gibt.

Eigentlich ein empfehlenswerter Film, der leider dadurch unangenehm aufällt, dass einige Logikbrüche zu finden sind und der Filmcrew "Patzer" passieren, die jeder Zuschauer von CSI New York direkt als solche erkennt.

Auch hätte ich mir mehr Unterschied zwischen den beiden Hauptrollen gewünscht. Sie sind mir in allen Punkten zu ähnlich und zu austauschbar, zu berechenbar, zu sehr mit Klischees behaftet.

Abschließendes Urteil: Sehenswert, aber kein Knüller.

2. Smokin' Aces

Ganz klar: Wer Gewalt und Brutalität sucht, ist hier richtig. Der Film tropft vor Blut und sinnloser Zerstörungslust. Er hält sich an die Vorgaben von Ego-Shootern und kümmert sich einen Dreck um einen Plot mit Sinn und Verstand.

Dummerweise hält er letztlich aber doch nicht, was er mit der Einführung der Rivalen und Rivalitäten zu versprechen scheint.

Das am Ende die Story in ein "Missverständnis" um den Schweden und seine Funktion aufgelöst wird, wäre noch zu ertragen. Wäre da nicht noch der heldenhafte Cop, der eine schwere Entscheidung richtig trifft - aus der moralischen Sicht. Und damit das Ende versaut.

Urteil: Kurzweilig, blutig, lustig, die letzten 10 Minuten verpaßt man am Besten.

3. Pans Labyrinth

Yes, Baby. Das war ein Film nach meinem Geschmack. Auch wenn er viel zu kurz ist und viele Dinge nur anreissen vermag, erzählt er in handwerklich perfekter Filmkunst eine Mischung aus Drama und Märchen, die den Zuschauer zu berühren weiß.

Der Film zieht einen großteil seiner Brutalität aus versteckten Bildern und seine gesamte Hoffnung aus den vermittelten Emotionen rund um die kleine Hauptdarstellerin, ihre Mutter und ihren zunächst noch ungeborenen Bruder.

Der Pan, nachdem der Film benannt ist, ist dabei nichtmal so wichtig. Leider hat man auch viele der interessanten Fabelwesen immer wieder nur als Randerscheinung eingebracht, so dass am Ende die Frage bleibt, ob der Film ein Film war oder nur das Intro zu einer Reihe von Filmen, die noch kommen. Denn jetzt kennt man einiges, fragt sich aber, was wohl noch passieren wird.

Fazit: ein sehr schöner Film für Menschen, die nicht verlernt haben, sich auf Märchen einzulassen.

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geh weg!



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