Bin gerade gefragt worden, ob ich pro oder contra der Temolimitdiskussion wäre. Meine Antwort, "beides", wurde als ungültig verworfen. Dabei ist es eigentlich genau so.
Zum einen denke ich, dass ein Tempolimit die Anzahl der Verkehrstoten weiter senken kann. Auf der anderen Seite frage ich mich, wie viel es ausmachen würde, die wenigen KM die noch "frei" sind, mit einem Limit zu versehen.
Was ich allerdings zum Kotzen finde ist, wenn die Diskussion um das Tempolimit genutzt wird so zu tun, als würde man sich um das Klima kümmern. Dennn...
- Wieviel höher ist der Verbrauch in der Stadt, denn auf der BAB, weil es die Städte meisten dann doch nicht mit der grünen Welle hinbekommen?
- Wie viele Autos müßten wie lange auf den wenigen tempolimitlosen Strecken unterwegs sein, um auch nur annähernd den negativen Einfluß zu haben, wie zum Beispeil das gerade im Bau befindliche Braunkohlekraftwerk hier um die Ecke? Man muss sich das mal reinziehen: BRAUNKOHLE!
Im Endeffekt würde ich mich also GEGEN das Limit aussprechen. Weil es einfach meiner Meinung nach den Menschen weiter gängelt und eine rein populistische Maßnahme ist, die einmal mehr zeigt, dass unsere Regierung und die Opposition sich noch immer nicht an die wirklichen Probleme und deren Verursacher herantrauen.
Zum Kotzen.