So positiv überrascht ich von "Das Beste zum Schluss" war, so negativ war ich es von "Cloverfield". Ehrlich, der Film ist ja so grottig, dass es fast jeder Beschreibung spottet.
Die Idee, Blair Witch Project zu "imitieren", mag nett gewesen sein. Aber es hat nicht funktioniert. Eine hinrlose Story, farblose und depperte Schauspieler und Charaktere, stilistische Mängel am laufenden Band und eine "Es lebe Amerika"-Wahnvision machen hier einen schlechten Film vollends nieder.
Das Ende deutet an, dass es sich das Ende einer ersten Episode gehandelt haben könnte. Allerdings ohne jeden Anlass zu geben, dass die zu erwartenden Fortsetzungen besser werden.
Interessant übrigens: Das Kino, bzw. der Film war sehr schwach besucht (Samstag Abend um 20 Uhr!). Aber die, die da waren, waren hinterher sehr eindeutig "not amused".
Das Jahr 2008 hat gerade angefangen und schon wird die Meßlatte für den schlechtesten Film des Jahres sehr, sehr hoch gehängt. Gleichwohl einige Elemente es verdient hätten, näher ausgeführt zu werden, gibt es daher als Fazit nur:
Als ich heute morgen zum Pferd gefahren bin, lange bevor hier der Karnevals-Zug 2008 los ging, kamen mir schon die ersten Blagen entgegen. Noch nicht alt genug für Haare unter den Armen, aber schon die Pulle Bier am Hals.
Es war eng - wie immer. Es war laut - wie immer. Es war verraucht - wie immer. Aber es war aussergewöhnlich amüsant. Nette Menschen kennengelernt und diverse Erinnerungen mitgenommen. Mal schauen.
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Zuletzt aktualisiert: 22. Mai, 22:20