Inkonsequente DVG
Bekanntlich sagen die neuen Regeln - die neuen AGBs sozusagen, die man akzeptiert wenn man in die U-Bahn, die Bahn oder die Busse der DVG eintritt - dass MP3-Player gaaannnzzz böse sind. Das ist auch logisch, weil Walkmans vorher gaaaaanzzz böse waren und die sind auch auf den durchgestrichenen Ikonen oder Piktogrammen zu sehen. Neben "Keine Pommes" und "Kein Eis" oder so.
Mit der DVG hatte ich seinerzeit schon einen netten Mailwechsel, ich zitiere mal eben die Antwort von denen auf die Frage, warum MP3-Player stören, auch wenn sie umweltfreundlich auf leise gedreht worden sind:
Das Abspielen von Musik oder ein Telefonat mit dem Handy in unseren Fahrzeugen wird von vielen Mitmenschen als unangenehm empfunden, da sie sich der damit verbundenen Geräuschentwicklung nicht entziehen können.
Da sich immer häufiger Fahrgäste wegen der Geräuschbelästigung bei uns beklagt hatten, sahen wir uns gezwungen, die Benutzung von Handys oder Tonwiedergabegeräten in unseren Fahrzeugen nicht länger zu tolerieren.
So, so. Wird also nicht mehr toleriert bei der DVG. Die Tatsache, dass ich bei der heutigen Fahrt nach Duisburg-Homberg erstens im Bus drei Jugendliche hatte, die durchaus Musik im Kopfhörer hatten und auf der Rückfahrt dann einmal im Bus recht deutlich Musik aus dem Handylautsprecher schallte, dann in der 901 Richtung Mülheim ebenfalls lautstark Klänge die Menge unterhielten - das habe ich mir dann nur eingebildet. Denn die DVG toleriert sowas bekanntlich ja nicht. Nö. Da sind die knallhart. Null-Toleranz und so.
Habe ich eigentlich den KNALLER erwähnt? Man darf ja nicht mehr bei der DVG telefonieren. In den Wagen und so. Weil, das stört ja auch sowas. Laute Gespräche und so. Ich habe die DVG damals gefragt was passiert, wenn ich einen Notruf absetzen muss, weil sich jemand im Wagen verletzt hat oder weil irgendwas passiert ist. Davor schützen Kameras ja nun beileibe nicht. Antwort der DVG damals: Untersagt ist lediglich jede Geräuschentwicklung der Geräte, durch die andere sich belästigt fühlen könnten. Dringende Notrufe können demnach frühestens unmittelbar nach Verlassen unserer Verkehrsmittel getätigt werden.
Gut, ich könnte den Busfahrer oder den Fahrzeugführer natürlich informieren. Aber dennoch: Wenn ich die Wahl habe zwischen JETZT sofort einen Notruf absetzen oder Zeit zu verlieren, weil ich erst nach vorne gehen muss - dann ist höchste Zeit für zivilen Ungehorsam. Meiner Meinung nach. Aber wie geschrieben: DVG ist ja Null-Toleranz und toleriert keine Geräuscheentwickler mehr. Ah ja..
(Ich will ja jetzt nicht sagen, dass ich generell als alter Sack die Meinung habe, früher sei alles besser gewesen. Aber wenn ich meinen MP3-Player anschalte, dann stelle ich den so laut, dass ich a) keinen Mitreisenden störe und b) die Lautsprecherdurchsagen noch gut verstehe wenn ich die Strecke das erste Mal fahre. Aber es gibt ja Leute, die mit Respekt und Höflichkeit gar nichts mehr anfangen können. Insofern verstehe ich die DVG. Ein wenig. Nicht ganz...)
Mit der DVG hatte ich seinerzeit schon einen netten Mailwechsel, ich zitiere mal eben die Antwort von denen auf die Frage, warum MP3-Player stören, auch wenn sie umweltfreundlich auf leise gedreht worden sind:
Das Abspielen von Musik oder ein Telefonat mit dem Handy in unseren Fahrzeugen wird von vielen Mitmenschen als unangenehm empfunden, da sie sich der damit verbundenen Geräuschentwicklung nicht entziehen können.
Da sich immer häufiger Fahrgäste wegen der Geräuschbelästigung bei uns beklagt hatten, sahen wir uns gezwungen, die Benutzung von Handys oder Tonwiedergabegeräten in unseren Fahrzeugen nicht länger zu tolerieren.
So, so. Wird also nicht mehr toleriert bei der DVG. Die Tatsache, dass ich bei der heutigen Fahrt nach Duisburg-Homberg erstens im Bus drei Jugendliche hatte, die durchaus Musik im Kopfhörer hatten und auf der Rückfahrt dann einmal im Bus recht deutlich Musik aus dem Handylautsprecher schallte, dann in der 901 Richtung Mülheim ebenfalls lautstark Klänge die Menge unterhielten - das habe ich mir dann nur eingebildet. Denn die DVG toleriert sowas bekanntlich ja nicht. Nö. Da sind die knallhart. Null-Toleranz und so.
Habe ich eigentlich den KNALLER erwähnt? Man darf ja nicht mehr bei der DVG telefonieren. In den Wagen und so. Weil, das stört ja auch sowas. Laute Gespräche und so. Ich habe die DVG damals gefragt was passiert, wenn ich einen Notruf absetzen muss, weil sich jemand im Wagen verletzt hat oder weil irgendwas passiert ist. Davor schützen Kameras ja nun beileibe nicht. Antwort der DVG damals: Untersagt ist lediglich jede Geräuschentwicklung der Geräte, durch die andere sich belästigt fühlen könnten. Dringende Notrufe können demnach frühestens unmittelbar nach Verlassen unserer Verkehrsmittel getätigt werden.
Gut, ich könnte den Busfahrer oder den Fahrzeugführer natürlich informieren. Aber dennoch: Wenn ich die Wahl habe zwischen JETZT sofort einen Notruf absetzen oder Zeit zu verlieren, weil ich erst nach vorne gehen muss - dann ist höchste Zeit für zivilen Ungehorsam. Meiner Meinung nach. Aber wie geschrieben: DVG ist ja Null-Toleranz und toleriert keine Geräuscheentwickler mehr. Ah ja..
(Ich will ja jetzt nicht sagen, dass ich generell als alter Sack die Meinung habe, früher sei alles besser gewesen. Aber wenn ich meinen MP3-Player anschalte, dann stelle ich den so laut, dass ich a) keinen Mitreisenden störe und b) die Lautsprecherdurchsagen noch gut verstehe wenn ich die Strecke das erste Mal fahre. Aber es gibt ja Leute, die mit Respekt und Höflichkeit gar nichts mehr anfangen können. Insofern verstehe ich die DVG. Ein wenig. Nicht ganz...)
Prospero - 2. Mrz, 21:56


