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Montag, 5. Mai 2008

Selbstbezug

... aus aktuellem Anlass:


[...]
Ich schreibe somit vielleicht für mich, mit Sicherheit aber auch für den Leser. Feedback hole ich mir über einen Counter, die Statistiken und mit Sicherheit, sofern ich sie zulasse, auch über Beiträge aller Art.

Und das ist der Knackpunkt: Es scheint Leute zu geben, die meinen sie könnten alles schreiben, bräuchten sich an keine Regeln zu halten. Dem ist nicht so.

Das hier ist mein. Hier bin ich Chef und hier entscheide ich, was hier steht und welchen Kommentar ich stehen lasse und welchen ich lösche.

Versteht mich nicht falsch, ich freue mich über jeden Beitrag, auch wenn er vielleicht kritisch ist. Aber ich lasse keine Kommentare hier stehen, die ich für Kommentarspam halte, die einen Angriff gegen irgendwen (inkl. mir selbst) darstellen oder die mir einfach zu platt sind.

Und welche Kommentare unter diese Klassifizierung fallen entscheide ich alleine. Niemand sonst. [...]


Irgendwie wird das wohl immer wieder vergessen: Hier hat niemand ausser mir das letzte Wort und niemand ausser mir entscheidet, was hier steht und was nicht. Gut, ausser mir und den Administratoren / -innen, denen ich dieses Recht zugestehe. Und das ist keine Zensur, wer das sagt, hat nicht verstanden, was Zensur ist. Und wer das trotzdem nochmal sagt, bekommt Hausverbot.

Keine Diskussion.

Nachgefragt...

Bei den Ruhrbaronen bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der mir nicht gefallen hat. Also vom Lesen her. Keine Ahnung, vermutlich die Wahl der Worte, die beabsichtigte Wirkung, irgendwas hat mich ziemlich gestört...

Inhaltlich konnte ich mit einigen Anspielungen was anfangen, mit anderen wiederum nicht. Was macht man in solchen Fällen? Man fragt nach. Und meist bekomm ich ja sogar eine Antwort...
-------------------------
Dass mich diese Andeutungen persönlich verletzen und beunruhigen, werden Sie verstehen. [...]

Für Ihren Hintergrund folgende Infos:
  1. Brandt ist ein knallharter Abschieber
    Das bin ich nicht!

    In meinem Verantwortungsbereich wurden von klugen und mitfühlenden Mitarbeitern sicherlich jährlich zwischen 500 und 750 Fällen von Ausreisepflicht und Abschiebungentschieden, in 16 Jahren also mindestens 8.000. 2 (Z W E I ) davon waren hoch
    umstritten.

    a.) Familie P.: Auch für mich menschlich schwer erträglich. Die Angelegenheit wurde von mehreren Gerichten und dem Petitionsausschuss des Landtages kritischgeprüft. Das Ergebnis war immer dasselbe: Sie können nicht hierbleiben. Ich bin
    sogar zu den Fürsprechern und in die Schule gegangen, um die Menschen von meiner Pflicht zu überzeugen. Mehr ging leider nicht.

    b.) Familie Z.: Hier wurde ein Machtkampf von PDSlern mit dem Staat auf dem Rücken von Ausreisepflichtigen ausgetragen. Mit der Evangelischen Kirche hatte ich feste Absprachen, wie die Rückreise für die Famile menschlich organisiert und ein Neuanfang im Heimatland organisiert werden konnte. Deshalb wurde ein "Kirchenasyl" auch von der Kirche selber beendet. Ein Pfarrer nahm die Familie gegen den Willen seiner Kirche aber mit zu sich nach Hause. Dort wurde sie von der Polizei abgeholt. Den Umfang des Einsatzes hat der Polizeipräsident zu verantworten. Meine
    Mitarbeiterinnen, die der Familie rührend halfen, wurden als NAZIs beschimpft von PDSlern und mit dem Hitlergruß bedacht.

    Aus beiden Vorfällen habe ich gelernt:

    (1.) Ich habe eng und vetrauensvoll mit der Landeshärtefallkommissuion zusammen gearbeitet und menschlich schwierige Fälle diskret und ohne Presserummel gelöst.

    (2.) In Duisburg habe ich mich für eine kommunale Prüfungskommission mit den Wohlfahrtsverbänden eingesetzt, die derzeit geräuschlos und effektiv arbeitet.

    Was sollen also die linkspopulistischen Propagandasprüche derer, die selbst in der Nachfolge [...] einer diktatorischen Zwangs-Einheits-Partei stehen?

  2. Brandt ist in den Trienekens-Korruptions-Sumpf verwickelt

  3. Das war und bin ich nicht!

    Allerdings sind auf der Basis von Verleumdungen und Verdächtigungen Ermittlungen gegen mich geführt worden. Damals war ich schokiert, heute bin ich froh. Das LKA hat meine Finanzen von fast 10 Jahren akribisch durchgefilzt [...] und es sei festzustellen, dass kein Geld von Trienekens geflossen sei! Somit bin ich ein staatlich geprüfter Saubermann. Die Duisburger Zeitungen titelten : "Brandt ist unschuldig!"

    Es ist also rechtsstaatsfeindlich, demagogisch und pervers, die Angelegenheit wieder aufzurühren.

    Zumal ich damals die finanziell schwer angeschlagene städtische Müllverbrennung vor dem Ruin gerettet habe, in den die Politik der GRÜNEN-Frau Höhn sie treiben wollte:

    Erst haben wir für extrem viel Geld alles umwelttechnisch auf den neuesten Stand gebracht, dann hat sie uns den Müll (=Einnahmen) weggenommen! Durch [...] mutige Strategie habe ich dafür gesorgt, dass heute die Anlage technisch perfekt läuft und Gewinne macht! Wenn ich ab 2009 regieren darf, werde ich mit diesem Erfolg sogar die Gebührenerhöhung verhindern können!!!


[...]

Sauerländer Personalpolitik made in Duisburg

Gastbeitrag:

Nachdem Herr Sauerland neuer OB von Duisburg wurde, hörte man noch: Alles soll anders, soll besser werden!

Dazu gehörte auch das Versprechen, dass loyale SPD-Mitarbeiter in Verwaltung und Gesellschaften auf ihren Stellen bleiben und freie Posten parteibuchunabhängig nach Können besetzt werden sollten.

Spätestens als der allseits geschätzte OB-Büroleiter, Dieter Polok, gehen musste und der erfolgreiche Chef der Beschäftigungsgesellschaft, Horst Scherschel, abgeschossen wurde, war klar: alles nur gelogen! Wer eine SPD-Mitgliedschaft hat, fliegt raus!

Jetzt kam es noch dicker. Erst wurde die schwächste Kandidatin zur Integrationsbeauftragten gemacht, weil sie Aktivistin der Grünen war und jetzt sollte den lukrativen Chef-Sessel bei der Beschäftigungsförderung eine weitere Grüne bekommen. Damit sollten die Grünen als Koalitionspartner nach vielen Streitigkeiten mit der CDU ruhig und zufrieden gestellt werden.

Aber so leicht machte es sich der kleinere Büdnispartner dann doch nicht. Die Kandidatin wurde in der Fraktion mit kritischen Fragen überhäuft und warf entnervt hin. Und zwar nur wenige Tage vor der Ratssitzung, in der sie gewählt werden sollte.

Für Chef-"Saubermann" Sauerland war guter Rat billig: die CDU nahm ohne Ausschreibung und Kandidatenwettbewerb einfach gleich einen der ihren, der Personalchef bei der städtischen Entsorgungsfirma arbeite - und dort mit allen Ärger bekommen hatte wegen seiner ruppigen Art. Die anderen Parteien im Rat konnten den Vorschlag nicht einmal kritisch prüfen, da war er vom OB Sauerland schon durchgedrückt.

Wetten, das die "arme" Grüne jetzt auf den Stuhl des wegbeförderten Personal-Chefs der Entsorgung kommt!? Und alle sind wieder zufrieden!???"


(Verfasser dem Blogbetreiber bekannt)

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