Warum bringen sich eigentlich so wenige von Euch in die Politik ein? Klar, das kostet Zeit, aber es macht auch eine Menge Spass - und man wird sogar dafür bezahlt.
Wer sich in die Fraktionen der Stadträte begibt, kann dort nach einiger Zeit regelmäßigen Erscheinens ein sogenannter "Sachkundiger Büger" werden. Das setzt nichtmal zwingend eine Mitgliedschaft in der Partei voraus, in deren Fraktion man sitzt.
Aber auch schon bevor man Sachkundiger Bürger wird, kann man dort mitreden und seine Meinung kund tun. Und vielleicht das eine oder andere mitsteuern oder gar in dem einen oder anderen Fall gegensteuern. Der Vorteil eines SB ist, dass man zusätzlich Sitzungsgeld bekommt - der Staat bezahlt Euch also auch noch dafür, dass Ihr die Gelegenheit nutzt, Euch einzubringen.
Wer sowas auf regelmäßiger Basis nicht machen will - weil es einfach zu unbequem ist, jede Woche die gleichen TV-"Shows" zu verpassen oder sonstwas, der sollte einfach mal auf die eine oder andere öffentliche Sitzung gehen und während der sogenannten "Bürgerstunde" seine Fragen los werden.
Nichts macht mehr Spass und bringt gestandene Politiker besser ins Abseits, als einfache, logische Fragen nach dem Muster wer wie was warum, wer nicht fragt bleibt dumm.
Immer nur da sitzen, jammern, denken, dass es noch viel schlimmer kommen könnte, das hilft auf Dauer keinem. Ihr habt ein Problem mit der Politik? Schnappt Euch doch mal den Abgeordnete Eures Bezirks und redet mit ihm drüber. Hört auf, die dummen Schafe zu sein, als die Ihr Euch im Moment gebt. Nehmt Teil am Leben und Wirken, werdet Teil der Politik die das Morgen bestimmt.
Und wenn Euch reden nicht paßt, dann schreibt drüber. Bloggt. Diskutiert. Redet. Aber seid doch nicht so verdammt passiv.
So schwer ist das wirklich nicht...
unkreativ.net - 16. Jul, 17:12
Oder.... Grießbreizeit. Wie eine gute Freundin sagen würde...
Und schon ist eine Woche rum. Komisch, wie schnell das manchmal geht.
unkreativ.net - 16. Jul, 15:40