Auf den Rat einer lieben Freundin hin, habe ich mein Laufen mal umgestellt. Grund war der, dass ich mir mal eine Marke von 1 Stunde gesetzt habe, um 10km zu laufen. Mache ich das, habe ich heute einen Durchschnittspuls von 156 (max. 172)... mit anderen Worten: Ich bin kaum angestrengt.
Also heute mal Intervalle gelaufen: 3 Minuten "normal" gejoggt, dann 1 Minute Tempo, dann wieder 3 Minuten und so weiter. Ernüchterndes Ergebnis: Ich habe fast exakt so lange gebraucht wie sonst. Allerdings einen Durschnittspuls von 172 (max. 201) gehabt und dadurch ~20% (!) mehr Kalorien verbraucht. Also 1200 statt ungefähr 1000.
Naja. Wen die technischen Daten interessieren: 184cm, 83.3kg, 17,6% Körpermasse sind Fett, 60,1% Wasser und 41,9% Muskelmasse. Ergibt übrigens einen BMI von 24,6
Zum Vergleich:
02. Januar 2008 waren das 89.7kg, 20,8% Fett, 57,8% Wasser und 40,8% Muskelmasse.
16. April 2007 waren das 95.4kg, 23,1% Fett, 56,1% Wasser und 39,8% Muskelmasse
unkreativ.net - 6. Aug, 20:00
Ein Blogger schreibt im Moment viel über das Thema Arbeitslosigkeit und Gerechtigkeit, ein Anliegen das bei ihm aus eigener Erfahrung einen bitteren Beigeschmack hat.
Grundsätzlich finde ich das gut. Ich habe auf einen Beitrag einen Kommentar geschrieben, der nicht freigeschaltet wurde.
Leider ignoriert er den Beitrag nicht einfach. Beides (ignorieren und freischalten) wären Möglichkeiten.
Weniger Stil hat es dagegen in meinen Augen, eine Replik zu veröffentlichen, die sich auf den Kommentar bezieht - den er ja nicht öffentlich machen will.
Das bestärkt mich allerdings in meiner Ansicht, dass der Autor einer Selbstkritik völlig aus dem Weg geht und die Welt in ein einfaches Gut - Böse - Schema zu unterteilen versucht. Böse Parteien, Böse Unternehmen, Böse Menschen und ganz besonders Böse Menschen die für Böse Unternehmen und Böse Parteien arbeiten.
Eine solche Einstellung ist hier expemplarisch zu sehen. Und leider kein Einzelfall. Viel zu oft und von zu vielen Menschen wird das persönliche Schicksal bejammert und beweint, viel zu oft wird die Frage gestellt, wem man die Schuld geben kann - manchmal auch für das eigene Versagen. Aber bringt uns das weiter?
Ich denke nicht. Ich denke, weiter bringt uns die Überlegung, wie die persönliche Initiative genutzt werden kann. Wie ICH etwas bewege und dafür muss mir klar sein, was ich bewegen will: Was ist das Problem mit den Parteien und den Unternehmen und denen, die in Lohn und Brot stehen? Und was würde ich anders machen?
Und bei all dem darf nie vergessen werden: wie leicht man Gefahr läuft, im Laufe der Entwicklung zu genau zu dem zu werden, was man immer kritisiert: Sei es ein "Bonze", der ohne Rücksicht auf Verlust sein eigenes Hab und Gut mehren will - oder ein "Anarchist", der alles am System verteufelt und doch keine Alternative aufzuzeigen hat. Die Wahrheit liegt dazwischen.
Ich für meinen Teil hoffe, dass ein Teil der Energie die von Menschen aufgebracht wird, die sich über Themen & Menschen ereifern, in etwas Positives umgewandelt werden kann. Damit es vorwärts geht..
Der Blogbetreiber bat mich, die Links zu entfernen. Seinen Namen habe ich gleich mitentfernt, weil es sonst ja sinnlos ist, ebenso meinen Kommentar. Ich denke das auch ohne diese Elemente klar wird, wo es mir drum geht... Ich wunder mich nur, dass es Blogger gibt, die nicht von anderen gelesen werden wollen, aber hey, eigentlich sollte einen heute nichts mehr überraschen, oder? ;-)
unkreativ.net - 6. Aug, 15:10