Nostalgica
Ich bin ja schon viel gewohnt...
Früher habe ich ja mal mehr mit Foto zu tun gehabt als heute. Und damals habe ich den Begriff des Vierjahreszeitenfilms geprägt, also eines Filmes, auf dem Weihnachten des einen Jahres bis Weihnachten des nächsten Jahres dokumentiert ist.
Filme... Ihr wißt noch, was Filme sind, oder? Also Kleinbildnegative und Kleinbilddias?
Wie dem auch sei...
Um mein Staunen, meine völlige Irritation und das Grinse in meinem Gesicht zu erklären, muss man folgendes wissen: Entwickelte Negative sind im Grunde ewig haltbar, wenn man es richtig macht. Unbelichtete Negative sind eine Weile haltbar, wenn man es richtig macht und belichtete, aber nicht entwickelte Negative sind am Empfindlichsten.
Früher waren Filme so produziert, dass sie nach einer gewissen Lagerung (Lager, beim Händler, beim Kunden) ihre besten Ergebnisse brachten - abgesehen von Profi-Material. Die Haltbarkeit war ungefährt 6 bis 18 Monate ab Kauf bei Raumtemperatur, deutlich mehr im Kühlschrank und am meisten im Eisfach (Chemische Reaktion, Temperatur und Chemieunterricht. Ihr kommt drauf).
Heute dann bekam ich eine Packung gezeigt, in der eine Kundin einer Bekannten, die ein Fotogeschäft hat, einen Film abgeben hat. Der offensichtlich nicht besonders kühl gelagert war. Und der nur geringfügig abgelaufen war.
Stutzig hat mich schon gemacht, dass ich die Art der Packung nicht kannte. Und die letzten Jahre bis zur Einstellung der Kleinbildnegativproduktion von Agfa hatte ich eigentlich mitverfolgt..
So sah das Päckchen aus:


Was auf dem Foto leider nicht zu erkennen ist, ist das Haltbarkeitsdatum... also das Datum, bis wann man den Film am besten belichtet (und nach Möglichkeit auch entwickelt) haben sollte. Und auf keinen Fall sollte man einen Film nach dem Belichten (wie hier) bis nach dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums lagern (wie hier).
Und schon gar nicht, wenn der Film im September abgelaufen ist.
September 1981.
Früher habe ich ja mal mehr mit Foto zu tun gehabt als heute. Und damals habe ich den Begriff des Vierjahreszeitenfilms geprägt, also eines Filmes, auf dem Weihnachten des einen Jahres bis Weihnachten des nächsten Jahres dokumentiert ist.
Filme... Ihr wißt noch, was Filme sind, oder? Also Kleinbildnegative und Kleinbilddias?
Wie dem auch sei...
Um mein Staunen, meine völlige Irritation und das Grinse in meinem Gesicht zu erklären, muss man folgendes wissen: Entwickelte Negative sind im Grunde ewig haltbar, wenn man es richtig macht. Unbelichtete Negative sind eine Weile haltbar, wenn man es richtig macht und belichtete, aber nicht entwickelte Negative sind am Empfindlichsten.
Früher waren Filme so produziert, dass sie nach einer gewissen Lagerung (Lager, beim Händler, beim Kunden) ihre besten Ergebnisse brachten - abgesehen von Profi-Material. Die Haltbarkeit war ungefährt 6 bis 18 Monate ab Kauf bei Raumtemperatur, deutlich mehr im Kühlschrank und am meisten im Eisfach (Chemische Reaktion, Temperatur und Chemieunterricht. Ihr kommt drauf).
Heute dann bekam ich eine Packung gezeigt, in der eine Kundin einer Bekannten, die ein Fotogeschäft hat, einen Film abgeben hat. Der offensichtlich nicht besonders kühl gelagert war. Und der nur geringfügig abgelaufen war.
Stutzig hat mich schon gemacht, dass ich die Art der Packung nicht kannte. Und die letzten Jahre bis zur Einstellung der Kleinbildnegativproduktion von Agfa hatte ich eigentlich mitverfolgt..
So sah das Päckchen aus:


Was auf dem Foto leider nicht zu erkennen ist, ist das Haltbarkeitsdatum... also das Datum, bis wann man den Film am besten belichtet (und nach Möglichkeit auch entwickelt) haben sollte. Und auf keinen Fall sollte man einen Film nach dem Belichten (wie hier) bis nach dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums lagern (wie hier).
Und schon gar nicht, wenn der Film im September abgelaufen ist.
September 1981.
unkreativ.net - 23. Aug, 17:15

