Ehrlich, Roulette ist gegen das, was derzeit an den Börsen abgeht, ein sehr, sehr ruhiges Vergnügen und die Wahrscheinlichkeit auf einen 6er im Lotto dürfte höher sein als darauf, den aktuellen Börsenwahn zu durchblicken und die Risiken richtig bewerten zu können.
SpOn erläutert für Dummys, was da gerade mit der VW-Aktie abgeht.
Fefe ergänzt, warum VW den Markt von zahlreichen Spekulanten befreit ;-)
Ich verweise auf meinen vorherigen Beitrag ;-)
unkreativ.net - 28. Okt, 20:39
Ich bin schon erstaunt: Während die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) berichtet, dass ja derzeit nicht zu beobachten sei, dass die Deutschen sich in Konsumzurückhaltung üben und ein weiteres Ansteigen der Sparquote auch bedeuten könnte, dass eigentlich sogar Geld da ist, fangen nach den Banken nun die Autobauer an, den Staat um Hilfe zu ersuchen.
Angeblich stoppt man überall wegen der Bankenkrise die Produktion. Interessant, dachte ich doch, dass begehrte Autos eine gewisse Lieferzeit haben, also jetzt die produziert würden, die schon vor einer Weile bestellt wurden.
Und selbst, wenn man auf Halde produziert, was angesichts der unendlichen "Sonderausstattungslisten" nicht so super sinnvoll erscheinen mag, stellt sich die Frage, ob die Autobauer wirklich so von der Bankenkrise und einer daraus resultierenden Kaufbereitschaft der Deutschen betroffen wären.
Und angenommen, es ist wirklich so, stellt sich die Frage, warum die Unternehmen um Hilfe bitten: Hat man keine Rücklagen für schlechte Zeiten gebildet? Geht das wirklich so schnell?
Oder will man hier auf billige Art und Weise den Aktienkurs stützen?
Ich für meinen Teil habe jedenfalls erhebliche Zweifel an der Echtheit der "Krise" der Automobil-Bauer. Und sollte es sie geben, ist sie mit Sicherheit hausgemacht und nichts, was auf Kosten der Steuerzahler behoben werden muss. Auch dann nicht, wenn unser Kanzlerin der Meinung ist, es handle sich bei unseren CO2-Schleudern um eine der Schlüsselindustrien von Deutschland...
Nunja,
just my 2 Cents.
unkreativ.net - 28. Okt, 18:01