Irritation?
Was läuft falsch in einer Gesellschaft, in der ein Mobilfunkunternehmen Abschreibungen vornimmt, die höher sind als die Neuverschuldung der BRD?
In der ein Manager zusieht, wie "sein" Unternehmen den Bach runter geht und aus Weitsicht eine Versicherung für seine eigenen, äußerst üppigen Ruhestandsbezüge abschließen läßt - und nichtmal davor zurück schreckt, vor Gericht durchzusetzen, dass er selber bestimmen darf, wer seinen Hintern bis an sein Lebensende durch die Republik fährt?
In der ein Unternehmen 6.000.000.000 Euro gewinn macht, die Dividende um 10 Cent auf beachtliche 72 Cent je Aktie erhöht und zugleich sagt, am Abbauch von 32.000(!) Arbeitsplätzen führe kein Weg vorbei und außerdem habe das eine mit dem anderen ja nix zu tun?
Sir, Yes, Sir.
Die Mitarbeiter, die sich für die Aktionäre den Arsch aufgerissen haben um aus dem ehemaligen Staatsbetrieb ein flexibles und funktionierendes Unternehmen zu machen, werden es verständnisvoll aufnehmen und danken sicherlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Erklärt mir mal jemand, wieso bei 6 Milliarden Euro nicht einer
mal auf die Idee kommt, statt Stellen abzubauen den Mitarbeitern, ohne die das ja alles nicht möglich wäre, eine Prämie zu zahlen?
Komische Welt, das...
Tja... und jeder der jetzt sagt, das sei alles ungerecht, der schaue doch mal kurz in sein Portfolio, ob er nicht auch Aktien oder Fonds-Anteile des einen oder anderen Mitspielers hat. Vielleicht sogar von dem Unternehmen, dass in seinem Sinne gerade seinen Arbeitsplatz wegrationalisiert?
Versteht mich nicht falsch, aber es ist Zeit für einen gesellschaftlichen Umbruch. Dringend.
In der ein Manager zusieht, wie "sein" Unternehmen den Bach runter geht und aus Weitsicht eine Versicherung für seine eigenen, äußerst üppigen Ruhestandsbezüge abschließen läßt - und nichtmal davor zurück schreckt, vor Gericht durchzusetzen, dass er selber bestimmen darf, wer seinen Hintern bis an sein Lebensende durch die Republik fährt?
In der ein Unternehmen 6.000.000.000 Euro gewinn macht, die Dividende um 10 Cent auf beachtliche 72 Cent je Aktie erhöht und zugleich sagt, am Abbauch von 32.000(!) Arbeitsplätzen führe kein Weg vorbei und außerdem habe das eine mit dem anderen ja nix zu tun?
Sir, Yes, Sir.
Die Mitarbeiter, die sich für die Aktionäre den Arsch aufgerissen haben um aus dem ehemaligen Staatsbetrieb ein flexibles und funktionierendes Unternehmen zu machen, werden es verständnisvoll aufnehmen und danken sicherlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Erklärt mir mal jemand, wieso bei 6 Milliarden Euro nicht einer
mal auf die Idee kommt, statt Stellen abzubauen den Mitarbeitern, ohne die das ja alles nicht möglich wäre, eine Prämie zu zahlen?
Komische Welt, das...
Tja... und jeder der jetzt sagt, das sei alles ungerecht, der schaue doch mal kurz in sein Portfolio, ob er nicht auch Aktien oder Fonds-Anteile des einen oder anderen Mitspielers hat. Vielleicht sogar von dem Unternehmen, dass in seinem Sinne gerade seinen Arbeitsplatz wegrationalisiert?
Versteht mich nicht falsch, aber es ist Zeit für einen gesellschaftlichen Umbruch. Dringend.
unkreativ.net - 3. Mrz, 08:49


Trackback URL:
http://unkreativ.twoday.net/stories/1645752/modTrackback