Naja, Madame meinen wohl daß es vertraglich vereinbarte Verschwiegenheitspflichten gibt, die es einem Vertragspartner untersagen können, über den Inhalt und die Ausgestaltung eines Vertrages mit Dritten zu reden. "Datenschutz" ist etwas anderes.
und widerlegbar. Was wäre z.B. wenn TI nicht über die Mitarbeiterin öffentlich redet, weil das nach deren Aufassung dem Datenschutz unterliegt?
Man neigt dazu, solche Schreiben nach dem eigenen Gusto zu interpretieren, aber die Antwort die ich erhalten habe ist so ausweichend wie schlau. Mein Dad würde sagen: A lawyers answer. Not worth the paper it's printed on. ;-)
So ausweichend das auch formuliert ist, ich denke auch, dass TI sich hier auf den Datenschutz der Ex-Mitarbeiterin bezieht.
Und hier sehe ich TI oder auch andere Unternehmen auch ein wenig in der Zwickmühle. Was wäre, wenn sie nicht gleich mit der juristischen Keule zugeschlagen, sondern nur freundlich um Entfernung des Artikels gebeten hätten, aber die Bloggerin hätte trotzdem ein Fass aufgemacht?
Und mal angenommen, genügend andere Blogger würden sich dann auch noch am Sautreiben beteiligen. Wie soll ein Unternehmen sich denn in der Sache verteidigen, ohne den Datenschutz der Ex-Mitarbeiterin zu verletzen?
Ich rechne immer noch mit dem mündigen Bürger. Daher denke ich, wenn Deine Vermutung
"Was wäre, wenn sie nicht gleich mit der juristischen Keule zugeschlagen, sondern nur freundlich um Entfernung des Artikels gebeten hätten, aber die Bloggerin hätte trotzdem ein Fass aufgemacht?"
eingetroffen wäre, wäre genau NICHTS passiert, es wäre zu einer Abmahnung gekommen. Keiner der Blogger die den Stab bei diesem Staffellauf übernommen haben hat das ohne eigenen Wertung des Geschehens gemacht. Tag für Tag wird irgendwo über wen schlechtes berichtet.
Gleichwohl entwickelt die Sache natürlich eine Eigendynamik: wie viele jetzt mitlaufen ohne die Sache von Anfang an verfolgt zu haben, vermag ich nicht sagen. Tatsache ist aber: nur durch das Auftreten des Ethikbeauftragten konnte ein Problem entstehen und nur durch sein Nachtreten ist letztlich ein großes Problem entstanden.
Was mich dagegen verwundert ist die schon fast ruhige Sachlichkeit. Ich kann nicht sagen, dass ich die üblichen dummen Hasspostings wirklich vermisse, aber die Gesprächskultur, das Niveau auf Seite der Blogger scheint sehr hoch zu sein. Zumal der absolut überwiegende Teil besser ausformuliert wurde, als gewisse Schreiben.
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Online seit 1149 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Sep, 18:10
Zu Pauschal
Man neigt dazu, solche Schreiben nach dem eigenen Gusto zu interpretieren, aber die Antwort die ich erhalten habe ist so ausweichend wie schlau. Mein Dad würde sagen: A lawyers answer. Not worth the paper it's printed on. ;-)
Und hier sehe ich TI oder auch andere Unternehmen auch ein wenig in der Zwickmühle. Was wäre, wenn sie nicht gleich mit der juristischen Keule zugeschlagen, sondern nur freundlich um Entfernung des Artikels gebeten hätten, aber die Bloggerin hätte trotzdem ein Fass aufgemacht?
Und mal angenommen, genügend andere Blogger würden sich dann auch noch am Sautreiben beteiligen. Wie soll ein Unternehmen sich denn in der Sache verteidigen, ohne den Datenschutz der Ex-Mitarbeiterin zu verletzen?
Ich bin so deppert ;-)
"Was wäre, wenn sie nicht gleich mit der juristischen Keule zugeschlagen, sondern nur freundlich um Entfernung des Artikels gebeten hätten, aber die Bloggerin hätte trotzdem ein Fass aufgemacht?"
eingetroffen wäre, wäre genau NICHTS passiert, es wäre zu einer Abmahnung gekommen. Keiner der Blogger die den Stab bei diesem Staffellauf übernommen haben hat das ohne eigenen Wertung des Geschehens gemacht. Tag für Tag wird irgendwo über wen schlechtes berichtet.
Gleichwohl entwickelt die Sache natürlich eine Eigendynamik: wie viele jetzt mitlaufen ohne die Sache von Anfang an verfolgt zu haben, vermag ich nicht sagen. Tatsache ist aber: nur durch das Auftreten des Ethikbeauftragten konnte ein Problem entstehen und nur durch sein Nachtreten ist letztlich ein großes Problem entstanden.
Was mich dagegen verwundert ist die schon fast ruhige Sachlichkeit. Ich kann nicht sagen, dass ich die üblichen dummen Hasspostings wirklich vermisse, aber die Gesprächskultur, das Niveau auf Seite der Blogger scheint sehr hoch zu sein. Zumal der absolut überwiegende Teil besser ausformuliert wurde, als gewisse Schreiben.
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