Über das Bloggerdorf...
Ich schrieb gerade:
Ja sicher das. Allerdings noch nicht so ganz ausgereift. Trotzdem? Na gut, ich versuch es mal:
Ich lese:
"Was bitte berechtigt tausende von selbsternannten Super-Gutmenschen eigentlich, eine Institution wie Transparency International wegen dieses einen, zweifellos unschönen Vorfalls in den Dreck zu ziehen?"
Und frage mich:
Wo kommen die "tausenden" her, was ist mit "Super-Gutmenschen"gemeint und seit wann braucht irgendjemand eine "Berechtigung", hier wohl im Sinne einer Erlaubnis, seine Meinung kund zu tun? Wo genau ist das dann ein "in den Dreck zu ziehen"?
Und braucht es mehr als eine Verfehlung? Ist diese einseitige Formulierung nicht eine Null-Nummer in anbetracht des Schweigens von TI-D? Wie kann denn eine so saubere (im Sinne der Darstellung hier) Organisation für Transparenz werben und dann sich selbst so darstellen wie geschehen?
Ich lese:
"Würde die BILD-Zeitung so etwas tun, dann wäre der Aufschrei groß, tun es aber tausende auf BILD-Zeitungs-Niveau argumentierende Blogger, dann ist es plötzlich in Ordnung?"
Und frage mich:
An welcher Stelle findet "Bild-Zeitungs-Niveau" statt? Ich las gut argumentierende Blogger ebenso wie polemisierende, aber in der überwiegenden Menge habe ich viele Informationen gewinnen können. Wieder wird auf die Tausende angesprochen und es findet eine kollektive Abwertung der Schreibenden statt. Und ich frage mich warum, wo der Vergleich zur Bild-Zeitung herkommt. Nebenbei frage ich mich auch, wer entscheidet, was in Ordnung ist und was nicht. Mache ich das nicht selber? In dem ich sage: ja, das find ich gut und nein, das find ich nicht gut?
Ich lese:
"Ich fühle mich mal wieder an die Klotüren erinnert."
Ich denke:
Wie die Erinnerung doch täuschen kann. Es waren Wände, keine Türen.
Ich lese:
"Es ist nicht klug, private Dinge, die man nur vom Hörensagen kennt, (auch, wenn es die beste Freundin betrifft) in einem Blog zu veröffentlichen – und es ist gar nicht klug, in der Probezeit über Gehalt und Arbeitszeit nachzukarteln – vielleicht sollte man dies auch einmal in Blogs schreiben."
Und frage mich:
Warum ist das nicht klug? Über private Dinge zu reden oder über Gehalt zu sprechen? Was genau ist daran unklug? Warum sollte ich mir selbst solche Dinge untersagen?
Ich lese:
"Gibt es eigentlich keine bloggenden Personalchefs?"
Und frage mich:
Warum ist das wichtig? Und kann aber die von Dir gestellte Frage auch beantworten: Ich kenne Personaler, die bloggen. Und sehr viele, die wissen, wie man Informationen über Bewerber gewinnt. Nur... ich verstehe Deine Frage nicht.
-----
Ich hoffe, das reicht für den Anfang und entschuldige mich dafür, dass ich die ganze Sache noch nicht perfekt und bis ins letzte Detail durchdenken und ausformulieren konnte. Aber vielleicht kommen wir ja so in eine fruchtbare Diskussion - sofern gewünscht.
Als Antwort auf
http://sehpferd.twoday.net/stories/1765379/#1795565
Mich würde interessieren, was andere dazu zu schreiben haben. Gerne hier oder dort, mir wurscht...
Ja sicher das. Allerdings noch nicht so ganz ausgereift. Trotzdem? Na gut, ich versuch es mal:
Ich lese:
"Was bitte berechtigt tausende von selbsternannten Super-Gutmenschen eigentlich, eine Institution wie Transparency International wegen dieses einen, zweifellos unschönen Vorfalls in den Dreck zu ziehen?"
Und frage mich:
Wo kommen die "tausenden" her, was ist mit "Super-Gutmenschen"gemeint und seit wann braucht irgendjemand eine "Berechtigung", hier wohl im Sinne einer Erlaubnis, seine Meinung kund zu tun? Wo genau ist das dann ein "in den Dreck zu ziehen"?
Und braucht es mehr als eine Verfehlung? Ist diese einseitige Formulierung nicht eine Null-Nummer in anbetracht des Schweigens von TI-D? Wie kann denn eine so saubere (im Sinne der Darstellung hier) Organisation für Transparenz werben und dann sich selbst so darstellen wie geschehen?
Ich lese:
"Würde die BILD-Zeitung so etwas tun, dann wäre der Aufschrei groß, tun es aber tausende auf BILD-Zeitungs-Niveau argumentierende Blogger, dann ist es plötzlich in Ordnung?"
Und frage mich:
An welcher Stelle findet "Bild-Zeitungs-Niveau" statt? Ich las gut argumentierende Blogger ebenso wie polemisierende, aber in der überwiegenden Menge habe ich viele Informationen gewinnen können. Wieder wird auf die Tausende angesprochen und es findet eine kollektive Abwertung der Schreibenden statt. Und ich frage mich warum, wo der Vergleich zur Bild-Zeitung herkommt. Nebenbei frage ich mich auch, wer entscheidet, was in Ordnung ist und was nicht. Mache ich das nicht selber? In dem ich sage: ja, das find ich gut und nein, das find ich nicht gut?
Ich lese:
"Ich fühle mich mal wieder an die Klotüren erinnert."
Ich denke:
Wie die Erinnerung doch täuschen kann. Es waren Wände, keine Türen.
Ich lese:
"Es ist nicht klug, private Dinge, die man nur vom Hörensagen kennt, (auch, wenn es die beste Freundin betrifft) in einem Blog zu veröffentlichen – und es ist gar nicht klug, in der Probezeit über Gehalt und Arbeitszeit nachzukarteln – vielleicht sollte man dies auch einmal in Blogs schreiben."
Und frage mich:
Warum ist das nicht klug? Über private Dinge zu reden oder über Gehalt zu sprechen? Was genau ist daran unklug? Warum sollte ich mir selbst solche Dinge untersagen?
Ich lese:
"Gibt es eigentlich keine bloggenden Personalchefs?"
Und frage mich:
Warum ist das wichtig? Und kann aber die von Dir gestellte Frage auch beantworten: Ich kenne Personaler, die bloggen. Und sehr viele, die wissen, wie man Informationen über Bewerber gewinnt. Nur... ich verstehe Deine Frage nicht.
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Ich hoffe, das reicht für den Anfang und entschuldige mich dafür, dass ich die ganze Sache noch nicht perfekt und bis ins letzte Detail durchdenken und ausformulieren konnte. Aber vielleicht kommen wir ja so in eine fruchtbare Diskussion - sofern gewünscht.
Als Antwort auf
http://sehpferd.twoday.net/stories/1765379/#1795565
Mich würde interessieren, was andere dazu zu schreiben haben. Gerne hier oder dort, mir wurscht...
unkreativ.net - 5. Apr, 22:39


mich ermüdet diese Diskussion.. ich schreibe und zeige, dass was mir gefällt, sollten sich andere daran stören, bitte, sie müssen nicht lesen und auch nicht anschauen.
Ich versuche zwischen Menschliches oder Vertrauliches aus Beruf und Privatleben nicht zu bloggen, klingt mir auch ganz gut. Warum auch. Wenn ich möchte, dass die ganze Welt etwas weiss, weiss ich wo ich s hinschreiben muss. In ca. 4 Woche kann sich eh keiner mehr an die Diskussion erinnern, vielleicht liest man es noch mal irgendwo und dann googelt man danach nach dem Motto: "da war ja mal was"
ich geh mir nen Kaffee holen, noch wer ?