Ich spinn mal ein wenig.... (also alles wie immer)
Authors Note: Ich weiss von vielen Dingen nichts, habe nur von wenig eine Ahnung. Aber ich denke halt ab und an und vielleicht kann ich mit Eurer Hilfe ja auch mal zu Ende denken. Ergänzungen und Korrekturen in die Kommentare, das fänd ich klasse. Und wenn Ihr Werbung macht und sich viele Leute beteiligen, vielleicht entsteht ja was? Allerdings sind das alles wirre Texte, geschrieben in einer wirren Zeit und ich hoffe sehr auf Eure Hilfe, daraus etwas zu formen, das "Hand und Fuss" haben könnte.
Die typische Lethargie, das allumfassende "ich kann ja doch nix ändern" ist schädlich. Es führt zu einer bequemen Faulheit und einer Welt, in der die anderen Schuld haben. Ein Zustand, der bequem ist, aber nicht hilft. Helfen können aber Gedanken, die man sich macht. Und besonders hier in den Tiefen der Blogs bin ich schon auf viele interessante Meinungen gestoßen und habe Menschen gefunden, die denken wie ich aber anders als ich auch sagen können, was sie denken, die an Utopien feilen mögen, die vielleicht einst eine bessere Welt werden.
Und vielleicht kann das hier der Anfang einer Bewegung sein, die klein beginnt und dann immer größer wird. In der sich die finden, die an ein besseres morgen glauben, die sich und ihre Intelligenz einbringen können und wollen.
Ich möchte diesen Beitrag, wenn es geht, von Zeit zu Zeit aktualisieren und werde ihn dann neu verlinken. Eure Mit- und Zuarbeit würde mich sehr freuen.
Freiheit statt Vollbeschäftigung
Machen wir uns nix vor: Die Zeit der Vollbeschäftigung ist vorbei. Schon der Name "Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit" zeigte mir, warum die WASG keine Alternative für mich war. Sie illusioniert weiter munter herum, macht es nicht anders als SPD, CDU oder die Grünen. Es wird nie wieder Arbeit für alle geben.
Aber warum eigentlich auch?
In der Brand Eins meine ich mal gelesen zu haben, dass ein Ausschöpfen aller Automatisierungen eine dauerhafte "Arbeitslosenquote" von 30% zur Folge haben würde. Und was genau spricht dagegen? Warum arbeiten nicht nur die, die arbeiten wollen?
Das widerspricht unseren gesellschaftlichen Normen, right? Wer hat die denn mit welcher Legitimation festgelegt, bestimmt, dass ich nur dann ein guter Teil der Gesellschaft bin, wenn ich einen Job habe? Wozu das?
Wir leben in einer sehr reichen Zeit in der für alle mehr als genug da wäre, wenn es nicht so wäre, dass die Verteilung einfach nicht stimmt. Wer jetzt glaubt, ich wüßte das zu ändern, den muss ich entäuschen. Ich habe keine Lösung, denn ich bin kein Wirtschaftsweiser, kein Genie, niemand der den Überblick hat. Ich fantasiere nur.
Wenn ich mir eine Partei suchen sollte, die meine Interessen vertritt, ich müßte sie gründen. Leider habe ich auch von Politik nicht den Hauch einer Ahnung, vielleicht wäre das deswegen auch völlig unmöglich. Aber was wären so Punkte, die ich einer Partei, nennen wir sie mal zungenbrecherisch LiBloPa, angedeihen lassen würde?
Lesenswert:
Die typische Lethargie, das allumfassende "ich kann ja doch nix ändern" ist schädlich. Es führt zu einer bequemen Faulheit und einer Welt, in der die anderen Schuld haben. Ein Zustand, der bequem ist, aber nicht hilft. Helfen können aber Gedanken, die man sich macht. Und besonders hier in den Tiefen der Blogs bin ich schon auf viele interessante Meinungen gestoßen und habe Menschen gefunden, die denken wie ich aber anders als ich auch sagen können, was sie denken, die an Utopien feilen mögen, die vielleicht einst eine bessere Welt werden.
Und vielleicht kann das hier der Anfang einer Bewegung sein, die klein beginnt und dann immer größer wird. In der sich die finden, die an ein besseres morgen glauben, die sich und ihre Intelligenz einbringen können und wollen.
Ich möchte diesen Beitrag, wenn es geht, von Zeit zu Zeit aktualisieren und werde ihn dann neu verlinken. Eure Mit- und Zuarbeit würde mich sehr freuen.
Freiheit statt Vollbeschäftigung
Machen wir uns nix vor: Die Zeit der Vollbeschäftigung ist vorbei. Schon der Name "Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit" zeigte mir, warum die WASG keine Alternative für mich war. Sie illusioniert weiter munter herum, macht es nicht anders als SPD, CDU oder die Grünen. Es wird nie wieder Arbeit für alle geben.
Aber warum eigentlich auch?
In der Brand Eins meine ich mal gelesen zu haben, dass ein Ausschöpfen aller Automatisierungen eine dauerhafte "Arbeitslosenquote" von 30% zur Folge haben würde. Und was genau spricht dagegen? Warum arbeiten nicht nur die, die arbeiten wollen?
Das widerspricht unseren gesellschaftlichen Normen, right? Wer hat die denn mit welcher Legitimation festgelegt, bestimmt, dass ich nur dann ein guter Teil der Gesellschaft bin, wenn ich einen Job habe? Wozu das?
Wir leben in einer sehr reichen Zeit in der für alle mehr als genug da wäre, wenn es nicht so wäre, dass die Verteilung einfach nicht stimmt. Wer jetzt glaubt, ich wüßte das zu ändern, den muss ich entäuschen. Ich habe keine Lösung, denn ich bin kein Wirtschaftsweiser, kein Genie, niemand der den Überblick hat. Ich fantasiere nur.
Wenn ich mir eine Partei suchen sollte, die meine Interessen vertritt, ich müßte sie gründen. Leider habe ich auch von Politik nicht den Hauch einer Ahnung, vielleicht wäre das deswegen auch völlig unmöglich. Aber was wären so Punkte, die ich einer Partei, nennen wir sie mal zungenbrecherisch LiBloPa, angedeihen lassen würde?
- Bedingungsloses Grundeinkommen
Mir gefällt die Idee, allen Bürgern einen gleichen Betrag zu zahlen, einige hundert Euro, die zum Leben ersteinmal reichen und bei denen kein Unterschied zwischen dem Status gemacht wird. Wer arbeiten will, geht arbeiten, wer nicht will, der bleibt daheim. Allein die Vorstellung, wie viel Bürokratie wegfallen würde: Keine Sozialhilfe/Arbeitslosengelder/Hartzirgendwas mehr und demnach auch niemanden, der das zu verwalten hat. Ich würde auch die Arbeitsämter abschaffen, die verwalten ohnehin deutlich schlechter als recht und sind nicht wirklich hilfreich. Ich kenne nur Fälle in denen Leute durch Eigeninitiative einen neuen Job fanden und warum auch nicht? Wer arbeiten will, geht arbeiten. Wer nicht will, der läßt es. Aber wir sind reich genug und fortschrittlich genug, damit niemand leiden muss. Und wenn ich das recht in Erinnerung habe, sprechen Fachleute auch davon, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen letztlich deutlich preiswerter kommt, als der ganze Rest. Es muss nur sichergestellt sein, dass das Geld im Land bleibt, nicht einigen wenigen zu unermeßlichem Reichtum hilft. Die Höhe des Einkommens sollte dann etwa den Gegenwert einer 30h-Woche haben. Die dann auch zur Regel werden sollte. Wer glaubt eigentlich wirklich, dass längere Arbeitszeiten mehr Jobs bedeuten? Ist es wirklich klug, erst mit 65/67 in den Ruhestand zu gehen? Warum nicht ab 55 wann immer man will? Oder ab 50? - Schule & Bildung
Ich bin gegen die Ganztagsschule. Das ist murks. Ich war auf einer, eingesperrt bis manchmal 16 Uhr, das versaut. Das ist nicht gut. Laßt Kinder endlich wieder Kinder sein. Ich bin für Angebote aber nicht für Pflichten. Außer vielleicht, die Familie wieder in die Pflicht zu nehmen. Aber warum denken wir nicht überhaupt mal darüber nach, was heute gelehrt wird, wie hilfreich das im Leben ist? Und warum denkt man nicht auch mal ernsthaft über Ethik-Unterricht nach? Was das Studium angeht: ich bin FÜR Studiengebühren. Und ANSPRÜCHE, die daraus gegenüber dem Bildungsträger entstehen. Und die der zu erfüllen hat. Was gerade passiert ist ein Witz. - Kirche
Der Staat sollte nicht für ausgewählte Regierungen der Steuereintreiber sein. Wer glaubt, sein Glauben sei mit Geld zu beweisen, der kann direkt an die Kirche zahlen. Ich kann weder verstehen, warum willkürlich die ev. und kath. Kirche vom Staat gefördert werden und andere nicht? Und wo wir gerade dabei sind: die Kirche und der Staat sind strikt zu trennen. Die Katholische Kirche vor allem ist absolut nicht das, was man eine gute Institution zur Wertevermittlung nennen könnte. - Ausländerpolitik
Warum machen wir so ein Geschisse um Ausländer, die Deutsche werden wollen? Wir jammern über Geburtenschwund und doch legen wir Menschen die Deutsche werden wollen, die sich hier einbringen wollen, unglaubliche Hürden in den Weg? - Staatswesen & innere Sicherheit
Brachen wir eine Bundeswehr? Ich mag den Europäischen Gedanken, ich halte (Landes-)Grenzen für eine schreckliche Erfindung. Aber wenn wir eh schon auf Europa zusteuern, warum brauchen wir dann noch eine rein deutsche Bummelwehr? Was bringt die ausser Kosten, gegen wen verteidigt sie uns? Wäre eine Europäische Armee nicht genauso gut geeignet uns gegen eh nicht wirklich vorhandene Feinde zu schützen? Und überhaupt, was soll die Überwachung, das Gängelnd und das unter Verdacht stellen des eigenen Volkes? Ist da mehr hinter als der Wunsch nach Kontrolle und Machterhalt? Warum fragt sich nicht der Staat, was er für den Bürger tun kann? Und wo wir dabei sind: den Willen des Volkes kann man messen, man nennt das Volksentscheid ;-)
- Keine Bundeswehr mehr, Teilnahme an einer Europäischen Truppe
- Überarbeitung der Schulpläne für mehr Praxisbezug und Wertevermittlung
- Studiengebühren für entsprechende Gegenleistungen
- Bedingungsloses Grundeinkommen für alle
- Reduzierung der innerstaatlichen Überwachung
- Massiver Bürokratieabbau und Gesetzesprüfung
- Einführung leichterer Einbürgerung, humanere Ausländerpolitik
- Volksentscheide
- klare Trennung von Kirche und Staat
Lesenswert:
- http://www.wildcat-www.de/zirkular/01/z01bello.htm
- http://che2001.blogger.de/stories/452173/
unkreativ.net - 16. Mai, 21:29


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