Hier ein Amt, da eine Genossenschaft...
... und alle wollen nur Dein Geld Bestes:
Ehrlich, als hätte ich keine anderen Sorgen.
Ich habe gerade meine Kunden mit Service-Verträgen darüber informiert, dass ich mein Gewerbe abmelden werde. Das ist sehr unschön für die und das Ergebnis von Dingen, die man wohl getrost als typisch Deutsch beschreiben kann.
Als ich mein Gewerbe angemeldet habe, ging es mir nicht um das Geldverdienen, das mache ich in meinem richtigen Job ausreichend. Es ging mir darum, Freunden und Bekannten auch im Geschäftsleben helfen zu können und da braucht es Rechnungen - für "Lau" würde niemand von mir verlangen, sein Geschäft zu betreuen. Schreibe ich Rechnungen, kassiere ich Geld und muss das versteuern. Aber das kann man ja alles machen, kein Thema.
Damals hat es mich schon aufgeregt, "mal eben" 20 Euro dafür zu latzen, dass ich Steuern bezahlen darf. Ein Hohn in meinen Augen. Und seit dem? Ständig will irgendwer was von mir und ich soll dies erklären und jenes regeln und überhaupt. Und den Vogel schießt jetzt die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung ab, die mich - ohne für mich ersichtlichen Mehrwert - Pflichtversichern will. Die Beiträge würden in meinem Fall bei etwas mehr als 200(!) Euro anfangen(!). Meine Nachfrage, warum das so ist wurde mit vielen Gesetzestexten beantwortet und der "Frage":
"Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihr Widerspruch angesichts der eindeutigen Sach- und Rechtslage als gegenstandslos angesehen werden kann oder ob Sie wünschen, dass der Vorgang dem Einspruchs- und Widerspruchsausschuss unserer Berufsgenossenschaft mit dem Ziel einer gerichtlichen Überprüfung des angegriffenen Bescheids vorgelegt wird".
Nein, liebe BG. Ich habe keine Lust mich mit Euch rumzuärgern oder sonst irgendwem. Mache ich einfach meinen Laden dicht, mir entstehen keine Verluste (abgesehen vom "Lehrgeld"). Für meine Kunden sicherlich unschön, aber dann machen wir das eben wie eh und je: Ich biete keinen kostenpflichtigen Service mehr sondern lasse mich von Freunden anrufen. Kostenlos, wie sich das unter Freunden gehört. Und für ihre Firmen finden sich sicherlich genug Leute, die sich die Zeit nehmen wollen, mit Euch zusammen zu arbeiten und Euch ihr Geld zu überlassen. Ich bin raus.
Die Einahmen, die dem Staat dadurch verloren gehen sollen mir egal sein. Ich bin doch nicht bescheuert und stecke mehr Geld und Zeit in die Verwaltung eines Gewerbes, als ich mit dem Gewerbe selber umsetze. Davon abgesehen, dass die anstehenden Änderungen die Fortführung meines "Geschäftsbetriebs" ohnehin in Frage gestellt hätten, wird mir die Entscheidung jetzt ja dankenswerter Weise abgenommen :-/
Naja. Deutschland halt. Auswandern? Aber nicht mehr diesen Sommer, dafür ist das Wetter zu schön :-D
Ehrlich, als hätte ich keine anderen Sorgen.
Ich habe gerade meine Kunden mit Service-Verträgen darüber informiert, dass ich mein Gewerbe abmelden werde. Das ist sehr unschön für die und das Ergebnis von Dingen, die man wohl getrost als typisch Deutsch beschreiben kann.
Als ich mein Gewerbe angemeldet habe, ging es mir nicht um das Geldverdienen, das mache ich in meinem richtigen Job ausreichend. Es ging mir darum, Freunden und Bekannten auch im Geschäftsleben helfen zu können und da braucht es Rechnungen - für "Lau" würde niemand von mir verlangen, sein Geschäft zu betreuen. Schreibe ich Rechnungen, kassiere ich Geld und muss das versteuern. Aber das kann man ja alles machen, kein Thema.
Damals hat es mich schon aufgeregt, "mal eben" 20 Euro dafür zu latzen, dass ich Steuern bezahlen darf. Ein Hohn in meinen Augen. Und seit dem? Ständig will irgendwer was von mir und ich soll dies erklären und jenes regeln und überhaupt. Und den Vogel schießt jetzt die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung ab, die mich - ohne für mich ersichtlichen Mehrwert - Pflichtversichern will. Die Beiträge würden in meinem Fall bei etwas mehr als 200(!) Euro anfangen(!). Meine Nachfrage, warum das so ist wurde mit vielen Gesetzestexten beantwortet und der "Frage":
"Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihr Widerspruch angesichts der eindeutigen Sach- und Rechtslage als gegenstandslos angesehen werden kann oder ob Sie wünschen, dass der Vorgang dem Einspruchs- und Widerspruchsausschuss unserer Berufsgenossenschaft mit dem Ziel einer gerichtlichen Überprüfung des angegriffenen Bescheids vorgelegt wird".
Nein, liebe BG. Ich habe keine Lust mich mit Euch rumzuärgern oder sonst irgendwem. Mache ich einfach meinen Laden dicht, mir entstehen keine Verluste (abgesehen vom "Lehrgeld"). Für meine Kunden sicherlich unschön, aber dann machen wir das eben wie eh und je: Ich biete keinen kostenpflichtigen Service mehr sondern lasse mich von Freunden anrufen. Kostenlos, wie sich das unter Freunden gehört. Und für ihre Firmen finden sich sicherlich genug Leute, die sich die Zeit nehmen wollen, mit Euch zusammen zu arbeiten und Euch ihr Geld zu überlassen. Ich bin raus.
Die Einahmen, die dem Staat dadurch verloren gehen sollen mir egal sein. Ich bin doch nicht bescheuert und stecke mehr Geld und Zeit in die Verwaltung eines Gewerbes, als ich mit dem Gewerbe selber umsetze. Davon abgesehen, dass die anstehenden Änderungen die Fortführung meines "Geschäftsbetriebs" ohnehin in Frage gestellt hätten, wird mir die Entscheidung jetzt ja dankenswerter Weise abgenommen :-/
Naja. Deutschland halt. Auswandern? Aber nicht mehr diesen Sommer, dafür ist das Wetter zu schön :-D
unkreativ.net - 26. Jul, 10:45


Rechnungen schreiben
Da fällt mir ein ... Mist ;-)
Meinen Kunden tut es im Prinzip nicht weh, mir schon gar nicht, wenn ich meine Preise so kalkuliere, dass ich Steuern dafür abführe. So dachte ich.
Was mich aufregt ist: die eine oder andere BG möchte Dich optional als Mitglied, "meine" will mich zwingen und benimmt sich wie eine Behörde der Art, von der ich immer behaupte, dass die Gott sei Dank aussterben. Und dann geht es natürlich nur darum, Kohle zu verdienen. Und für was? Mich gegen gesundheitliche Folgen abzusichern? Hallo, ich bin Privatversichert ;-)