Ausverkauf des Wissens
Bei Heise gestern einen Artikel gesehen, der sich damit befasst, dass SAP jetzt nicht nur in Indien entwickeln lassen will, vielmehr sollen dort auch Entscheidungen getroffen werden.
Was Indien für die Softwareindustrie ist China für die Flugzeugteilebauer, ist ein anderes Land in Asien für einen anderen Hightechbereich und wo immer man hin hört, ist das Argument Nummer Eins der Preis.
Wenn ich jetzt mal von Problemen wie Plagiaten absehe - die zum Beispiel den Flugzeugbauern nach Insiderinformationen in nächster Zeit reichlich Bauchweh bereiten werden - stellt sich mir die Frage, wie kurzfristig solche Überlegungen sind.
Ich stelle mir das in etwa so vor: Die Länder wie Indien bieten konkurenzlos billige Arbeitsressourcen und locken damit die Hightech-Industrie zu sich. Hat man die Aufträge, sammelt man das Wissen und entwickelt sich rasch vorwärts, während in den "alten Ländern" immer weniger Spezialisten und damit Fachwissen zu finden sein wird.
Dann kommt der Point of no Return: In Europa gibt es keine Leute mehr, die das notwendige Fachwissen haben und die die Ideen in die Projekte einbringen und hier beginnt der große Augenblick der Asiaten: Sie werden die Preise anziehen, bis es weh tut. Sich dumm und dämlich daran verdienen, dass Europa kostenlos sein Wissen transferiert hat und freiwillig auf eine eigene Position verzichtete.
Das schon heute die Preise hoch gehen ist kein Geheimnis, das Firmen wie SAP gleichwohl an der "Outsourcing"-Strategie festhalten, verwundert um so mehr. Mit den mir bekannten Infos, die alles andere als ein vollständiges Bild liefern, bleibt der Eindruck das kurzfristige Ersparnisse für ein Steigen des Aktienkurses sorgen sollen.
Nachhaltigkeit, Zukunftsorientierung? Fehlanzeige...
Was Indien für die Softwareindustrie ist China für die Flugzeugteilebauer, ist ein anderes Land in Asien für einen anderen Hightechbereich und wo immer man hin hört, ist das Argument Nummer Eins der Preis.
Wenn ich jetzt mal von Problemen wie Plagiaten absehe - die zum Beispiel den Flugzeugbauern nach Insiderinformationen in nächster Zeit reichlich Bauchweh bereiten werden - stellt sich mir die Frage, wie kurzfristig solche Überlegungen sind.
Ich stelle mir das in etwa so vor: Die Länder wie Indien bieten konkurenzlos billige Arbeitsressourcen und locken damit die Hightech-Industrie zu sich. Hat man die Aufträge, sammelt man das Wissen und entwickelt sich rasch vorwärts, während in den "alten Ländern" immer weniger Spezialisten und damit Fachwissen zu finden sein wird.
Dann kommt der Point of no Return: In Europa gibt es keine Leute mehr, die das notwendige Fachwissen haben und die die Ideen in die Projekte einbringen und hier beginnt der große Augenblick der Asiaten: Sie werden die Preise anziehen, bis es weh tut. Sich dumm und dämlich daran verdienen, dass Europa kostenlos sein Wissen transferiert hat und freiwillig auf eine eigene Position verzichtete.
Das schon heute die Preise hoch gehen ist kein Geheimnis, das Firmen wie SAP gleichwohl an der "Outsourcing"-Strategie festhalten, verwundert um so mehr. Mit den mir bekannten Infos, die alles andere als ein vollständiges Bild liefern, bleibt der Eindruck das kurzfristige Ersparnisse für ein Steigen des Aktienkurses sorgen sollen.
Nachhaltigkeit, Zukunftsorientierung? Fehlanzeige...
unkreativ.net - 20. Mrz, 10:42


Trackback URL:
http://unkreativ.twoday.net/stories/3455986/modTrackback