Gastfreundschaft...
Nadine in Berlin berichtet über Erfahrungen, die manchmal die Gastfreundschaft anderen gegenüber an den Rand des Zerreißens bringen kann.
Eine ähnliche Erfahrung hat sicherlich jeder von uns schon mal gemacht. Mein persönliches Ärgernis sind dabei türkische Großfamilien, die an unserem schönen Badesee Familienpartys feiern. Und unserem schließt sie mit ein wie mich.
Also feiern dürfen sie von mir aus bis der Arzt kommt. Die x Grill und die mitgebrachten Bänke und Stühle, das alles ist okay.
Wo es aufhört ist, wenn die eingepackte PA dazu dient, den gesamten Seebreich (Naturschutzgebiet und Naherholungszone) mit türkischer Folklore zu beschallen. Und die Bitte, die Lautstärke zu reduzieren mit gewohnt türkisch-halbstarker Arroganz abgeschlagen wird.
Ehrlich: von mir aus kann jeder machen was er will - so lange er andere damit nicht gefährdet oder belästigt. Ich erwarte von allen Menschen, gleich welcher Nationalität, dass sie sich sozial verhalten. Leider erlebe ich insbesondere bei den hier lebenden Türken sehr häufig, dass sie zwar in Deutschland leben, aber so viel türkische Kultur mitnehmen wollen, wie eben möglich. Oder das, was sie dafür halten.
Und natürlich räume ich auch freimütig ein, dass der "gemeine Deutsche" mit Sicherheit auch ab und an sehr grenzwertig ist. Und einen zwischen die Hörner braucht.
Dummerweise erlebe ich aber eben bei uns keine Probleme mit prügelnden, pöbelnden, asozialen deutschen Jugendgangs, sondern halt nur mit Türkischen. Und so werd ich am See in der Regel von 20 verschiedenen Musikquellen beschallt, die ich alle maximal 5 Meter weit hören kann - sofern keine türkische Großfamilie da ist.
Und wie so oft führt das eine zum anderen. Während ich das Gespräch suche und bei Ignoranz halt auch mal kurz bei der Polizei anzurufen vermag (die sind keine 5 Min. weg und lieben den See wie ich: Büros mit Seeblick), erstarkt auf der anderen Seite seit Jahren die rechte Szene hier im Landkreis.
Und ehrlich? Manchmal wundert es mich nicht, dass Junx in oder kurz nach der Pubertät zu Ausländerfeinden werden, wenn sie erleben wie ihre Freundin dumm-dreist angemacht wird, wie Volksgruppen in geballter Stärke "ihr" Revier abzustecken versuchen und die heutigen türkischen Jugendlichen schlechter Deutsch sprechen, als ihre Eltern. Weil sie deutlich mehr Unwillen zur Integration an den Tag legen als eben diese. Und außerdem kann man mit dem Messer oder den Fäusten ja hervorragende Akzente in einer Diskussion setzen, gell?
Die sich daraus entwickelnde Spirale der Fremdenfeindlichkeit ist nicht gut. Es läge an beiden Seiten, offen aufeinander zu zu gehen. Fair miteinander umzugehen. Aber hier trifft wohl das türkische Familienbild auf die "Einzelgängermentalität" der deutschen Kids.
Schwierig.
Was ich damit sagen will? Wer über Deutsche Fremdenfeindlichkeit schimpft, sollte mal mit offenen Augen durch das Leben gehen. Denn ich für meinen Teil sehe Tag täglich, wie Fremdenfeindlichkeit entsteht. Und muss leider feststellen: sie entsteht oft nicht aus dem Nichts. Das sie dann von dummdreister Propagande verstärkt wird, die versucht eine Szene zu etablieren, keine Frage. Doch die Ursache liegt oft - nach meiner Wahrnehmung - eben in persönlichen Erfahrungen. Schlechten.
Also, liebe Mitbürger gleich welcher Nationalität: Die Menschen um mich herum und ich akzeptieren und mögen Euch, egal wo Ihr her kommt und an was Ihr glaubt. Generelle Ablehnung findet Ihr hier nicht.
Aber bitte benehmt Euch, wie Ihr es von uns erwarten würdet, wenn wir in Eurer Heimat zu Besuch wären oder Einwandern würden.
Eine ähnliche Erfahrung hat sicherlich jeder von uns schon mal gemacht. Mein persönliches Ärgernis sind dabei türkische Großfamilien, die an unserem schönen Badesee Familienpartys feiern. Und unserem schließt sie mit ein wie mich.
Also feiern dürfen sie von mir aus bis der Arzt kommt. Die x Grill und die mitgebrachten Bänke und Stühle, das alles ist okay.
Wo es aufhört ist, wenn die eingepackte PA dazu dient, den gesamten Seebreich (Naturschutzgebiet und Naherholungszone) mit türkischer Folklore zu beschallen. Und die Bitte, die Lautstärke zu reduzieren mit gewohnt türkisch-halbstarker Arroganz abgeschlagen wird.
Ehrlich: von mir aus kann jeder machen was er will - so lange er andere damit nicht gefährdet oder belästigt. Ich erwarte von allen Menschen, gleich welcher Nationalität, dass sie sich sozial verhalten. Leider erlebe ich insbesondere bei den hier lebenden Türken sehr häufig, dass sie zwar in Deutschland leben, aber so viel türkische Kultur mitnehmen wollen, wie eben möglich. Oder das, was sie dafür halten.
Und natürlich räume ich auch freimütig ein, dass der "gemeine Deutsche" mit Sicherheit auch ab und an sehr grenzwertig ist. Und einen zwischen die Hörner braucht.
Dummerweise erlebe ich aber eben bei uns keine Probleme mit prügelnden, pöbelnden, asozialen deutschen Jugendgangs, sondern halt nur mit Türkischen. Und so werd ich am See in der Regel von 20 verschiedenen Musikquellen beschallt, die ich alle maximal 5 Meter weit hören kann - sofern keine türkische Großfamilie da ist.
Und wie so oft führt das eine zum anderen. Während ich das Gespräch suche und bei Ignoranz halt auch mal kurz bei der Polizei anzurufen vermag (die sind keine 5 Min. weg und lieben den See wie ich: Büros mit Seeblick), erstarkt auf der anderen Seite seit Jahren die rechte Szene hier im Landkreis.
Und ehrlich? Manchmal wundert es mich nicht, dass Junx in oder kurz nach der Pubertät zu Ausländerfeinden werden, wenn sie erleben wie ihre Freundin dumm-dreist angemacht wird, wie Volksgruppen in geballter Stärke "ihr" Revier abzustecken versuchen und die heutigen türkischen Jugendlichen schlechter Deutsch sprechen, als ihre Eltern. Weil sie deutlich mehr Unwillen zur Integration an den Tag legen als eben diese. Und außerdem kann man mit dem Messer oder den Fäusten ja hervorragende Akzente in einer Diskussion setzen, gell?
Die sich daraus entwickelnde Spirale der Fremdenfeindlichkeit ist nicht gut. Es läge an beiden Seiten, offen aufeinander zu zu gehen. Fair miteinander umzugehen. Aber hier trifft wohl das türkische Familienbild auf die "Einzelgängermentalität" der deutschen Kids.
Schwierig.
Was ich damit sagen will? Wer über Deutsche Fremdenfeindlichkeit schimpft, sollte mal mit offenen Augen durch das Leben gehen. Denn ich für meinen Teil sehe Tag täglich, wie Fremdenfeindlichkeit entsteht. Und muss leider feststellen: sie entsteht oft nicht aus dem Nichts. Das sie dann von dummdreister Propagande verstärkt wird, die versucht eine Szene zu etablieren, keine Frage. Doch die Ursache liegt oft - nach meiner Wahrnehmung - eben in persönlichen Erfahrungen. Schlechten.
Also, liebe Mitbürger gleich welcher Nationalität: Die Menschen um mich herum und ich akzeptieren und mögen Euch, egal wo Ihr her kommt und an was Ihr glaubt. Generelle Ablehnung findet Ihr hier nicht.
Aber bitte benehmt Euch, wie Ihr es von uns erwarten würdet, wenn wir in Eurer Heimat zu Besuch wären oder Einwandern würden.
unkreativ.net - 3. Apr, 14:16


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