Man sagt, sie überdauert Zeit und Raum...
Ich laufe durch eine Nacht, die dunkler nicht sein kann. Dichte Wolken lassen kein Licht der Sterne hindurch und es beginnt zu regnen. Erst langsam, fast schon widerwillig, dann schneller, heftiger.
Die Tropfen prasseln auf meine Kapuze, rinnen meine Ärmel herunter, tropfen von meinen Fingern. Ich laufe durch Wälder, Felder, Wiesen.
Nach kurzer Zeit ist meine Hose durchnäßt, ich spüre wie die Feuchtigkeit meine Beine hinabrinnt, in meine Schuhe. Ich glaube das Geräusch nasser Füsse hören zu können, doch das einzige, was ich im Moment höre, ist die Musik in meinen Ohren...
Schallwellen... sie breiten sich bevorzugt im Kreis aus. Kreisförmig stellen wir uns auch die Bahnen vor, auf denen Elektronen um den Kern der Atome kreisen. Ich bin greifbar, die Wiese unter mir ist greifbar und doch sind wir nur eine Sammlung wild wirbelnder Atome.
Ich höre Rider in the Sky und wenn ich Superman wäre, könnte fliegen. Ich könnte ein Rider in the Sky sein und zusammen mit dem Mond, Elektronen gleich, um die Erde kreisen. Die um die Sonne kreist, welche um ein schwarzes Loch in der Mitte unserer Galaxy kreist. Könnte ich dann mit meinem Röntgenblick durch die Wolkendecke sehen, würde ich sehen, dass wir 2 Elektronen um einen Kern kreisen, der wenige Positronen enthält und viele Neutronen. Die ihre Daseinsberechtigung daraus ziehen, dass es ohne sie nicht geht, sie schaffen die Balance.
Um uns herum sehe ich Millionen von Sternen, jeder von ihnen dreht sich um etwas, um jeden von ihnen dreht sich etwas. Millionen von Planeten und Planetoiden, die meisten kalt oder heiss und tot. Einige von ihnen habital, bevölkert von Wesen aus Kohlenstoffen (und Atomen, sic!), wieder andere aus Etwas. Allein bei dem Versuch es zu begreifen würde unser Verstand unweigerlich kollabieren.
Der nächste Stern ist scheinbar unendlich weit weg, viele, viele Millionen Kilometer trennen mich Erden-Elektron von ihm. Und doch, im kosmischen Maßstab ist er nur einen Fingerschnipp weit entfernt.
Hier oben verliert Entfernung, der Abstand zwischen 2 Dingen, seine Bedeutung. Entfernung existiert. Aber nicht wirklich. Raum ist eine Illusion.
Und ich kann beobachten, wie in jedem Augenblick das Universum an einer Stelle stirbt und sich an anderer Stelle neu erschafft. Nicht wissend, ob dies die eine Realität ist, oder ob ich lediglich Atome beobachte, die ein Sandkorn in einer anderen Realität bilden, sehe ich, dass der erste Hauptsatz der Thermodynamik seine Berechtigung hat: Energie geht nicht verloren. Und das bringt uns zum Zweiten:
Hier oben verliert Zeit ihre Bedeutung. Denn Zeit mißt den Abstand von Beginn bis Ende, doch wenn jedes Ende ein Beginn ist, gibt es Anfang, Ende und die Unendlichkeit. Leben, Tot und Wiedergeburt. Zeit ist eine Illusion.
Raum ist eine Illusion?
Zeit ist eine Illusion?
Und Liebe?
Die Tropfen prasseln auf meine Kapuze, rinnen meine Ärmel herunter, tropfen von meinen Fingern. Ich laufe durch Wälder, Felder, Wiesen.
Nach kurzer Zeit ist meine Hose durchnäßt, ich spüre wie die Feuchtigkeit meine Beine hinabrinnt, in meine Schuhe. Ich glaube das Geräusch nasser Füsse hören zu können, doch das einzige, was ich im Moment höre, ist die Musik in meinen Ohren...
Schallwellen... sie breiten sich bevorzugt im Kreis aus. Kreisförmig stellen wir uns auch die Bahnen vor, auf denen Elektronen um den Kern der Atome kreisen. Ich bin greifbar, die Wiese unter mir ist greifbar und doch sind wir nur eine Sammlung wild wirbelnder Atome.
Ich höre Rider in the Sky und wenn ich Superman wäre, könnte fliegen. Ich könnte ein Rider in the Sky sein und zusammen mit dem Mond, Elektronen gleich, um die Erde kreisen. Die um die Sonne kreist, welche um ein schwarzes Loch in der Mitte unserer Galaxy kreist. Könnte ich dann mit meinem Röntgenblick durch die Wolkendecke sehen, würde ich sehen, dass wir 2 Elektronen um einen Kern kreisen, der wenige Positronen enthält und viele Neutronen. Die ihre Daseinsberechtigung daraus ziehen, dass es ohne sie nicht geht, sie schaffen die Balance.
Um uns herum sehe ich Millionen von Sternen, jeder von ihnen dreht sich um etwas, um jeden von ihnen dreht sich etwas. Millionen von Planeten und Planetoiden, die meisten kalt oder heiss und tot. Einige von ihnen habital, bevölkert von Wesen aus Kohlenstoffen (und Atomen, sic!), wieder andere aus Etwas. Allein bei dem Versuch es zu begreifen würde unser Verstand unweigerlich kollabieren.
Der nächste Stern ist scheinbar unendlich weit weg, viele, viele Millionen Kilometer trennen mich Erden-Elektron von ihm. Und doch, im kosmischen Maßstab ist er nur einen Fingerschnipp weit entfernt.
Hier oben verliert Entfernung, der Abstand zwischen 2 Dingen, seine Bedeutung. Entfernung existiert. Aber nicht wirklich. Raum ist eine Illusion.
Und ich kann beobachten, wie in jedem Augenblick das Universum an einer Stelle stirbt und sich an anderer Stelle neu erschafft. Nicht wissend, ob dies die eine Realität ist, oder ob ich lediglich Atome beobachte, die ein Sandkorn in einer anderen Realität bilden, sehe ich, dass der erste Hauptsatz der Thermodynamik seine Berechtigung hat: Energie geht nicht verloren. Und das bringt uns zum Zweiten:
Hier oben verliert Zeit ihre Bedeutung. Denn Zeit mißt den Abstand von Beginn bis Ende, doch wenn jedes Ende ein Beginn ist, gibt es Anfang, Ende und die Unendlichkeit. Leben, Tot und Wiedergeburt. Zeit ist eine Illusion.
Raum ist eine Illusion?
Zeit ist eine Illusion?
Und Liebe?
unkreativ.net - 11. Jan, 21:40


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