Gastbeitrag: Gegen finanziellen und ökologischen Kahlschlag
Zu meinem Artikel "Irrsinn mit System" erreicht mich - schon vor der Veröffentlichung - eine Pressemitteilung Bündnis90/Die GRÜNEN in Voerde, die ich dann auch gleich hier einstelle...
Gegen finanziellen und ökologischen Kahlschlag.
Neues Sportzentrum auf dem Babcockgelände?
Bündnis90/Die GRÜNEN sagen dazu Nein!
Für die Grünen in Voerde stellt die geplante Verlegung der Tennisplätze Heidestraße sowie der Sportanlagen "Am Tannenbusch" des SV 08/29 Friedrichsfeld keine Alternative zu den unbedingt notwendigen Sanierungsarbeiten dar. Unbestritten ist für die Grünen, dass für Friedrichsfeld ein attraktives Sportangebot vorgehalten werden muss. Jedoch stellt die -nach derzeitigem Sanierungsstand- völlig unnötige Verlegung einer intakten Tennisanlage für die Kommune eine nicht tragbare finanzielle Last dar.
Nach Ansicht der Grünen ist dies eine freiwillige Leistung, die in der Vergangenheit in anderen Bereichen vielfach nicht möglich erschien. In diesem Zusammenhang erinnern die Grünen an die geführten Diskussionen, wie z.B. Öffnungszeitenverlängerung des Freibades. Diese, im Vergleich sehr geringen Mehrkosten wurden dem Förderverein aufgebürdet. Im Gegensatz dazu soll nun Steuergeld in die Hand genommen werden - und zwar eine ganze Menge, liegen die Zuschusskosten einer Umsiedlung am Ende bestenfalls bei 1 Million, so müssen zunächst einmal 9-11 Millionen in die Hand genommen werden - die Zinsbelastung der Zwischenfinanzierung ist nicht absehbar, der Schuldenberg der Stadt steigt ins Unermessliche.
Allein die Umlegung der Tennisanlage soll ca. 700.000 Euro aus dem Stadtsäckel verschlingen. Bei einer Mitgliederzahl von derzeit ca. 315 Personen, Tendenz fallend, da der Becker/Graf-Sog im Tennissport schon lange nicht mehr besteht, entspricht dies momentan einem pro Kopf- Satz von rund 2.255 Euro. Nach Aussage der Verwaltung ist eine Sanierung der Halle zum jetzigen Zeitpunkt und für weitere fünf Jahre nicht erforderlich.
Betrachtet man die derzeitige Armutsdiskussion und Programme wie z.B. "kein Kind ohne Mahlzeit", so scheint diese Aufwendung hier nicht zukunftsorientiert angelegt zu sein.
Der ökologische Kahlschlag dieses Vorhabens, es soll eine zusammenhängende! Waldfläche von 85.000 Quadratmetern geopfert werden, ist für die Grünen völlig unakzeptabel. Da keine Ausgleichsflächen in dieser Größenordnung vorhanden sind, sind diese wertvollen Naturbiotope für immer verloren.
Bei einer eventuellen Industrieansiedlung auf diesem Areal, würden wahrscheinlich auch Waldflächen verloren gehen; aber keineswegs eine so große zusammenhängende Fläche, wie sie sich jetzt darstellt. Durch Festsetzungen im Plan könnte außerdem auf dem Gelände selbst ein Ausgleich geschaffen werden. In Anbetracht der Schaffung von Arbeitsplätzen, wäre diese Lösung das geringere Übel.
Betrachtet man die Herausforderungen, vor denen unsere Stadt in den nächsten Jahren steht, ist es nicht nachvollziehbar, warum unser Schuldenberg ohne Not weiter angehäuft werden soll.
Gegen finanziellen und ökologischen Kahlschlag.
Neues Sportzentrum auf dem Babcockgelände?
Bündnis90/Die GRÜNEN sagen dazu Nein!
Für die Grünen in Voerde stellt die geplante Verlegung der Tennisplätze Heidestraße sowie der Sportanlagen "Am Tannenbusch" des SV 08/29 Friedrichsfeld keine Alternative zu den unbedingt notwendigen Sanierungsarbeiten dar. Unbestritten ist für die Grünen, dass für Friedrichsfeld ein attraktives Sportangebot vorgehalten werden muss. Jedoch stellt die -nach derzeitigem Sanierungsstand- völlig unnötige Verlegung einer intakten Tennisanlage für die Kommune eine nicht tragbare finanzielle Last dar.
Nach Ansicht der Grünen ist dies eine freiwillige Leistung, die in der Vergangenheit in anderen Bereichen vielfach nicht möglich erschien. In diesem Zusammenhang erinnern die Grünen an die geführten Diskussionen, wie z.B. Öffnungszeitenverlängerung des Freibades. Diese, im Vergleich sehr geringen Mehrkosten wurden dem Förderverein aufgebürdet. Im Gegensatz dazu soll nun Steuergeld in die Hand genommen werden - und zwar eine ganze Menge, liegen die Zuschusskosten einer Umsiedlung am Ende bestenfalls bei 1 Million, so müssen zunächst einmal 9-11 Millionen in die Hand genommen werden - die Zinsbelastung der Zwischenfinanzierung ist nicht absehbar, der Schuldenberg der Stadt steigt ins Unermessliche.
Allein die Umlegung der Tennisanlage soll ca. 700.000 Euro aus dem Stadtsäckel verschlingen. Bei einer Mitgliederzahl von derzeit ca. 315 Personen, Tendenz fallend, da der Becker/Graf-Sog im Tennissport schon lange nicht mehr besteht, entspricht dies momentan einem pro Kopf- Satz von rund 2.255 Euro. Nach Aussage der Verwaltung ist eine Sanierung der Halle zum jetzigen Zeitpunkt und für weitere fünf Jahre nicht erforderlich.
Betrachtet man die derzeitige Armutsdiskussion und Programme wie z.B. "kein Kind ohne Mahlzeit", so scheint diese Aufwendung hier nicht zukunftsorientiert angelegt zu sein.
Der ökologische Kahlschlag dieses Vorhabens, es soll eine zusammenhängende! Waldfläche von 85.000 Quadratmetern geopfert werden, ist für die Grünen völlig unakzeptabel. Da keine Ausgleichsflächen in dieser Größenordnung vorhanden sind, sind diese wertvollen Naturbiotope für immer verloren.
Bei einer eventuellen Industrieansiedlung auf diesem Areal, würden wahrscheinlich auch Waldflächen verloren gehen; aber keineswegs eine so große zusammenhängende Fläche, wie sie sich jetzt darstellt. Durch Festsetzungen im Plan könnte außerdem auf dem Gelände selbst ein Ausgleich geschaffen werden. In Anbetracht der Schaffung von Arbeitsplätzen, wäre diese Lösung das geringere Übel.
Betrachtet man die Herausforderungen, vor denen unsere Stadt in den nächsten Jahren steht, ist es nicht nachvollziehbar, warum unser Schuldenberg ohne Not weiter angehäuft werden soll.
unkreativ.net - 21. Mai, 17:03

