Internet in der Wahrnehmung der Menschen und der Herrscher
In der TAZ habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Menschen, Politik und Internet gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:
Klick!
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja intensiv mit der Frage, wie man das Internet nutzen kann, um die demokratischen Strukturen in unserem schönen Land wieder zu festigen und die Menschen und die Politik wieder näher aneinander zu bringen.
In sofern freue ich mich natürlich, wenn von mir betreute Projekte tatsächlich langsam, aber stetig mehr angenommen werden. Und in erster Linie ist das, was ich derzeit mache, ja gar nicht so abgehoben. Es ist so trivial, dass ich mich frage, wieso es mich dafür braucht. Was ich mache ist, die Menschen und die Poltiker über Internet aufeinander aufmerksam zu machen. Ich baue Websites mit Kommunikationsmöglichkeiten - kritisch beäugt von manch einem der "Altvorderen" der Parteien, die das Internet noch oft für Teufelswerk und Computer für iminöse Black Boxen halten. Ich trainiere Politiker darin, wieder auf ihre Mitmenschen zu hören und ich animiere Bürger, mit Politikern den Kontakt zu suchen. Ich versorge beide Kommunikationsseiten mit Presse- und Blogbeiträgen und so weiter und so fort. Kurz: Ich mache sie miteinander bekannt.
Irgendwie... ist es merkwürdig. Das sollte nämlich nach meinem Dafürhalten keines Beraters bedürfen. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein und da es das nicht ist, sollte es das dringend werden.
Dann können wir uns auch den wirklich spannenden Fragen widmen. Zum Beispiel der, was gegen eine Überwachung des öffentlichen Raumes durch Kameras spricht? Ich nehme da mal den Duisburger Hbf, der nach meinem Dafürhalten öffentlich ist, nach Ansicht der DB AG natürlich nicht: Als ich heute morgen dort in den ICE nach Münster gestiegen bin, sind mir wieder die unzähligen Kameras aufgefallen. Wozu sind die da? Ich stelle keinen Unterschied zu der Zeit fest, als es sie noch nicht gab. Warum also nicht abschaffen und das Geld sinnvoller nutzen? Nur ein Beispiel von vielen.
Ein weiteres Beispiel wäre für mich die Frage, wie meine Heimatstadt (soll ich vielleicht doch als Bürgermeister kandidieren??) sich Verträge über x Jahre erlauben kann, die so unglaublich nachteilig sind, dass die "normalen" Bürger wie ich fassungslos den Kopf schütteln und fragen, wie jemand so was unterschreiben konnte.
Aber auf der anderen Seite kenne ich die Antworten: Ich habe gestern die Unterlagen für "meine" Partei und die kommende Wahl abgeholt und alleine die Übergabe mit den notwendigen Erläuterungen hat mehr als eine Stunde gedauert. Dutzende Blätter Papier für ein Verfahren, dass sich völlig problemlos (im Unterschied zu den Wahlcomputern) elektronisch erledigen liesse. Nunja. Stichwort Wahlcomputer: sogar in meinem Kaff hat man Haushaltsmittel für den Kauf solcher Dinger vorgesehen, wird zur kommenden Wahl aber noch davon absehen. Für die nächste aber sicherlich nicht mehr.
Und hier schließt sich der Kreis: Plötzlich stehe ich, als IT-Berater, IT-Dozent, als Verantwortlicher in vielen Dingen da und sage: Computer? Zum Wählen? Brauch ich nicht.
Vielleicht ist genau hier auch das Problem zu suchen, das aktuell unsere Politiker haben: die fehlende Fähigkeit, differenziert mit dem Arbeits-, Spiel-, und Kommunikationsmedium Computer / Internet umzugehen.
Schön ist aber, dass jeder von Euch was tun kann, um die Situation zu entspannen. Zum Beispiel, in dem Ihr einfach mal per eMail mit den Kandidaten für die nächste Kommunalwahl bei Euch Kontakt aufnehmt und mit ihnen mal darüber redet, wie sie sich die Zukunft eigentlich vorstellen.
Und sollte es irgendwo kommunikative Barrieren geben, dürft Ihr gerne auf mich als Coach verweisen ;-)
Klick!
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja intensiv mit der Frage, wie man das Internet nutzen kann, um die demokratischen Strukturen in unserem schönen Land wieder zu festigen und die Menschen und die Politik wieder näher aneinander zu bringen.
In sofern freue ich mich natürlich, wenn von mir betreute Projekte tatsächlich langsam, aber stetig mehr angenommen werden. Und in erster Linie ist das, was ich derzeit mache, ja gar nicht so abgehoben. Es ist so trivial, dass ich mich frage, wieso es mich dafür braucht. Was ich mache ist, die Menschen und die Poltiker über Internet aufeinander aufmerksam zu machen. Ich baue Websites mit Kommunikationsmöglichkeiten - kritisch beäugt von manch einem der "Altvorderen" der Parteien, die das Internet noch oft für Teufelswerk und Computer für iminöse Black Boxen halten. Ich trainiere Politiker darin, wieder auf ihre Mitmenschen zu hören und ich animiere Bürger, mit Politikern den Kontakt zu suchen. Ich versorge beide Kommunikationsseiten mit Presse- und Blogbeiträgen und so weiter und so fort. Kurz: Ich mache sie miteinander bekannt.
Irgendwie... ist es merkwürdig. Das sollte nämlich nach meinem Dafürhalten keines Beraters bedürfen. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein und da es das nicht ist, sollte es das dringend werden.
Dann können wir uns auch den wirklich spannenden Fragen widmen. Zum Beispiel der, was gegen eine Überwachung des öffentlichen Raumes durch Kameras spricht? Ich nehme da mal den Duisburger Hbf, der nach meinem Dafürhalten öffentlich ist, nach Ansicht der DB AG natürlich nicht: Als ich heute morgen dort in den ICE nach Münster gestiegen bin, sind mir wieder die unzähligen Kameras aufgefallen. Wozu sind die da? Ich stelle keinen Unterschied zu der Zeit fest, als es sie noch nicht gab. Warum also nicht abschaffen und das Geld sinnvoller nutzen? Nur ein Beispiel von vielen.
Ein weiteres Beispiel wäre für mich die Frage, wie meine Heimatstadt (soll ich vielleicht doch als Bürgermeister kandidieren??) sich Verträge über x Jahre erlauben kann, die so unglaublich nachteilig sind, dass die "normalen" Bürger wie ich fassungslos den Kopf schütteln und fragen, wie jemand so was unterschreiben konnte.
Aber auf der anderen Seite kenne ich die Antworten: Ich habe gestern die Unterlagen für "meine" Partei und die kommende Wahl abgeholt und alleine die Übergabe mit den notwendigen Erläuterungen hat mehr als eine Stunde gedauert. Dutzende Blätter Papier für ein Verfahren, dass sich völlig problemlos (im Unterschied zu den Wahlcomputern) elektronisch erledigen liesse. Nunja. Stichwort Wahlcomputer: sogar in meinem Kaff hat man Haushaltsmittel für den Kauf solcher Dinger vorgesehen, wird zur kommenden Wahl aber noch davon absehen. Für die nächste aber sicherlich nicht mehr.
Und hier schließt sich der Kreis: Plötzlich stehe ich, als IT-Berater, IT-Dozent, als Verantwortlicher in vielen Dingen da und sage: Computer? Zum Wählen? Brauch ich nicht.
Vielleicht ist genau hier auch das Problem zu suchen, das aktuell unsere Politiker haben: die fehlende Fähigkeit, differenziert mit dem Arbeits-, Spiel-, und Kommunikationsmedium Computer / Internet umzugehen.
Schön ist aber, dass jeder von Euch was tun kann, um die Situation zu entspannen. Zum Beispiel, in dem Ihr einfach mal per eMail mit den Kandidaten für die nächste Kommunalwahl bei Euch Kontakt aufnehmt und mit ihnen mal darüber redet, wie sie sich die Zukunft eigentlich vorstellen.
Und sollte es irgendwo kommunikative Barrieren geben, dürft Ihr gerne auf mich als Coach verweisen ;-)
unkreativ.net - 20. Nov, 08:25


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