Tech-Nick

Mittwoch, 20. Februar 2008

*seufz* Erste Eindrücke...

Ich verstehe ja, dass Kamera-Hersteller unter einem ziemlichen Druck vom Markt stehen. Das es allerdings immer schwerer wird, dabei vernünftige Produkte abzuliefern - dafür fehlt mir jedes Verständnis.

Aktuelles Besipeil ist die Finexpix F40fd, die seit heute bei mir daheim steht. Der Fairness wegen sollte ich vorausschicken, dass ich sie eigentlich nur für Unterwasseraufnahmen gekauft habe, aber das meint ja nicht, dass man sie nicht auch mal so benutzen will.

Die Wahl fiel aus verschiedenen Gründen auf Fuji. Ich wollte eine möglichst geringe Auflösung haben, SD-Karten verwenden können und den Super-CCD-Sensor haben, den es halt nur von Fuji gibt. Dieser ist bei schlechtem Licht nämlich den Konkurrenten deutliche überlegen. Erste Tests mit ISO 1600 zeigen dann auch erwartungsgemäßt erfreulich wenig Rauschen.

Leider gab es keine Kamera mit 6 Mio Pixeln und SD-Schacht von Fuji, da die älteren Modelle alle die unsäglichen XD-Karten nehmen. Erst die aktuellen Kameras nehmen auch SD-Karten und von denen ist die F40fd halt mit 8 Mio Pixeln die mit der geringsten Auflösung, allerdings auf einem recht großen Sensor. Gut, groß ist relativ, der ist ein Bruchteil von dem Sensor in meiner D200, aber dafür ist die Kamera insgesamt auch kleiner als die meisten der Objektive, die ich an die D200 flansche.

Das die Kompakten heute alle nicht für Leute mit großen Händen gemacht sind, ist nix neues. Die Fuji ist dennoch einigermaßen bedienbar geworden. Die Software, die in ihr werkelt, geht weit weniger manipulativ vor, als zum Beispiel die Software in den Panasonic-Kameras. Leider hat die Fuji keinen optischen Bildstabilisator, aber gut, man kann eh nicht alles haben.

Was mich aber so richt, richtig ansickt sind folgende Dinge:
  • Der AF ist etwas schneller als befürchtet, aber aus ca. 1 Meter Entfernung nicht in er Lage, den geschwungenen Schriftzug auf meiner Kaffeetasse oder die Schrift auf meinen TFTs zu fokussieren. Das ist erbärmlich. Ebenso erbärmlich ist die Verzeichnung des Objektives. Je nach Zoom ist an gerade Linien nicht zu denken. Dachte ich, dass meine Nikon-Kitscherbe schon mies sei, ist das hier eine bodenslose Unverschämtheit.
  • Die Blitzmessung ist - deutlich gesagt - für die Tonne. Auf kurzen Abständen und im Makrobereich viel zu stark und leider, wie heute üblich, nicht seperat regelbar. Fast alle Kameras bieten manuelle Belichtungskorrekturen, kaum eine aber noch die manuelle Reduktion der Blitzleistung. Außerdem schattet das Objektiv beim Blitzen im Nahbereich unten rechts ab. Ärgerlich und definitv eine Frage des Designs.
  • Der Dumm-Dumm-Modus. Das umfasst eigentlich alle Betriebsarten, mit Ausnahme des Modus M. In dem kann man nicht, wie man erwarten würde, Blende und Zeit und Fokus manuell einstellen, dieser dient dazu, überhaupt was einstellen zu können: Sei es das AF-Feld, das AE-Verfahren, den ISO-Wert, den ISO-Max-Wert oder sonstwas. Teilweise allerdings recht merkwürdig: Ist zum Beispiel die Gesichtserkennung aktiv, kann ich den AF-Modus nicht ändern. Erstere wird aber natürlich an einer ganz anderen Stelle abgeschaltet... *ARGH*
Alles in allem wird die Kamera noch zeigen müssen, ob sie dem entspricht, was ich erwarte. Ich nehme sie einfach auch mal ein wenig über Wasser mit und probiere mal ein wenig rum. Im Grunde frage ich mich aber immer mehr, wer heute eigentlich solche Kameras warum kauft. Ich besaß vor langer, langer Zeit mal eine Minolta Dimage A200 als kompakte Digitale. Und ehrlich? Die war um Längen besser, als der ganze teure High-Tech-Schrott, den man heute kaufen kann. Rauschen? Kannte man eigentlich nicht. Blitzleistung? Regelbar. Und so weiter und so fort.

Ehrlich, ehrlich...

Und Schuld daran seid Ihr Deppen da draussen, die Ihr immer größere Zooms, immer höhere Auflösungen und immer niedrigere Kosten haben wollt. Man, Ihr regt mich auf ;-)

Guten Tag, ich bin die Neue!




Und weil ich weiss, dass Ihr Modelle am liebsten nackisch sehen wollt:

Montag, 28. Januar 2008

Nicht gut

Ehrlich, so wird das nie was mit dem Internet immer und überall. Nach wie vor ist nämlich ePlus der einzige Anbieter, der eine "echte" UMTS-Flatrate anbietet, leider mit den bekannten Geschwindigkeitsnachteilen und Verfügbarkeitsproblemen.

Nummer 2 ist Vodafone mit dem, was sie Flatrate nennen, aber wehe dem, man kommt über 5GB. Dann ist schnell Schluss mit "Flatrate", 2x drüber und plötzlich kostet es extra. Das nennt man dann "Fair Flat Policy". Das ist dann aber auch mal eben 20 Euro teurer als die Flat bei ePlus. Gut, dafür haben die aber einen schicken USB-UMTS-Stick bei Vodafone im Angebot, der vermutlich weniger zickig ist, als die PCMCIA-Karte, die ich von ePlus habe.

O2 und T-Mobile versuchen nicht mal den Eindruck einer Flatrate und bei allen 3 sind die Volumentarife VIEL zu teuer.

Ne, so wird das nie was. Hier muss sich noch was tun...

Sonntag, 16. Dezember 2007

Ein dickes Fell?

Das kann manchmal nützlich sein. Vor allem, wenn das Völvchen beschließt, dass Fahrerfenster zwar zu öffnen. Es dann aber nicht mehr zu schließen, bzw. alle Fensterheber abzuschalten.

Wie gut, dass meine Jacke auch eine Kapuze hatte, als ich dann gestern Nacht mit viel frischer Luft von Dortmund heimgefahren bin.

Und sollen wir wetten: Kälter als gestern nacht (-2 bis -3°C) wird es dieses Jahr ganz bestimmt nicht. Das war DIE Nacht. *seufz*

(Da fehlte mir übrigens mein kleines Völvchen, bei dem waren die Fensterheberschalter tatsächlich redundant ausgelegt...)

Donnerstag, 5. Juli 2007

Wo edle Gase Edles tun...

Ich bin viel gewohnt von unseren Politikern. Die Frage, was ein Browser war, die Aussage, man habe Mitarbeiter, die das Internet für einen bedienen.

Insofern überrascht es mich nicht, dass im Rechenzentrum des Bundestages WASSER zur Brandbekämpfung eingesetzt wird.

Und keine Anlage, die den Raum mit Gasen füllt, die Feuer schlicht und ergreifend ersticken.

Ich möchte schreien. Aber ich fahr jetzt besser zur Massage :-)

Montag, 11. Juni 2007

Wie man sich unglücklich macht...

... und mir die Schuld geben könnte ;-)

Eine Bekannte rief mich an und bat um Rat. Sie möchte ein neues Notebook, sie möchte DSL und alles und so weiter und so fort.

Wir haben dann gemeinsam ihren DSL-Anschluß bestellt und sie wollte sich melden, wenn ich das Notebook und den Anschluß in Betrieb nehmen soll.

Heute dann rief sie an und berichtete, sie habe massive Probleme. Schon ganz oft mit der nicht helfenden Hotline habe sie telefoniert. Und der Elektriker habe die Leitungen verlegt, aber irgendwie ist das alles nicht so wie sie will und überhaupt und was denn das Problem sei.

Manchmal da wünsche ich mir dann doch, ich sei Jesus oder zumindest mit der Gabe der Hellsicht gesegnet. Woher denn zum Teufel soll ich bei einer Installation die ich nicht durchgeführt habe, mit einem System das ich nicht kenne in einem Haus, dass ich einmal gesehen habe an Hand der Aussage: die Leitung ist immer wieder weg eine "richtige" Fehlerdiagnose erstellen? Oder gar eine Lösung präsentieren?

Und warum halten sich Leute nie an das, was wir absprechen und rufen mich immer nur DANN an, wenn dann wirklich GAR NICHTS mehr geht?

*seufz*

Dienstag, 15. Mai 2007

eXchange

Soll ja Leute geben, die wollen keinen eigenen Server betreiben, sie betreiben dann "outsourcing". Mache davon fragen mich um Rat und bitten, Konzepte für die Rechtevergabe und so was zu erstellen.

Mache ich ja gerne.

Dann wird umgesetzt und als erstes alles verworfen. Weil man das ja eigentlich nicht will. On-the-fly wird eine neue Lösung mit der heissen Nadel gestrickt.

Die ist dann suboptimal, wird Stück für Stück angepaßt und am Ende ist man...

...bei meinem Konzept vom Anfang.

Da grinse ich dann doch...

Donnerstag, 3. Mai 2007

Ruhestörung!

Das neue Netzteil macht KRACH. Trotz eines riesigen Lüfters ist das lauter, als mein altes Chieftec....

Gibt es denn keine wirklich leisen Netzteile um die 400 Watt mehr?

Empfehlungen??

Dienstag, 24. April 2007

Man muss...

... sich auch gönnen können :-D

070424_2

Donnerstag, 8. März 2007

Und führet mich in Versuchung...

Ich bin ja - das sollte bekannt sein - der Saulus der zum Paulus wurde und habe schon vor einer Weile der dunklen Seite der Macht abgeschworen.

Für die, die nicht genau wissen, was es damit auf sich hat sei erwähnt, dass ich schon früh mit Computern und "Internet" angefangen habe und sicherlich auch das eine oder andere Mal in Grauzonen des Rechts oder der Ethik geraten bin.

Und eine Weile hätte man mich vermutlich als "Hacker" bezeichnen können.

Aber, wie gesagt, diese ganze Zeit liegt hinter mir, heute bin ich grundsolide, ehrlich und stehe auf der richtigen Seite - sagt man.

Aber jetzt... jetzt werde ich in Versuchung geführt. Technik und Wissen zu reaktivieren, alte Telefonnummern auszuprobieren, Mails zu schreiben... und das alles wegen eines einfachen Satzes:

Durch den Chip auf der Vorderseite Ihrere neuen Karte, ist Ihre MasterCard Gold jetzt noch sicherer. Denn dieser Chip kann nicht kopiert werden.
Aus dem Schreiben meiner Bank.
Sowas ist ja schon fast eine Aufforderung.

Aber ich beherrsche mich. Kann ich doch sicher sein: DEN Ball nehmen andere auf. Mal sehen, mal googlen, vielleicht wurde er sogar schon aufgenommen :-D

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geht weg!




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