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nächtliches

Donnerstag, 27. November 2008

Antistressbeleuchtung

Ich weiss gerade nicht genau: Höre ich jetzt "Wonderful World" von Louis Armstrong oder doch lieber "Stress" von den Wise Guys? Auf jeden Fall ist jetzt Entspannungslicht angesagt und Warten auf Besuch.

Könnte ein netter, ruhiger Abend werden.












Und bei Euch?

Freitag, 14. November 2008

as before

Genau wie damals. Vor vielen, vielen Jahren. Kerzen, Tee, Musik und leider nichts spannendes zu lesen.

Dafür der vergebliche Versuch, etwas auswendig zu lernen, dass ich zwar verstehe, aber nicht so in meinen Kopf bekomme, wie ich es gerne würde. Nein, wie der bewertende Dozent es gerne würde. Als hirnlose Sammlung trockener Fakten ohne jeden Bezug zum hier, jetzt und überhaupt.

Und alles schreit nach Ablenkung. Plötzlich werden sogar Kerzen wieder interessante Fotoobjekte ;-)





Dienstag, 9. September 2008

Endorphinüberschuss

Und dafür brauch es dieser Tage nichtmal mehr als eine eMail. Ich bin komisch. So far no news.

Mittwoch, 27. August 2008

Some Thinx Just Happen

Nachdem der Tag ja nicht so prall angefangen hat, war ich vorhin erst frustshoppen. Was man unter anderem an dem 1000g Nutella-Glas sieht, dass jetzt in meiner Küche steht und vermutlich im August 2015 leer sein wird. Aber egal...

Und wenn ich nicht gut drauf bin, geh ich Laufen. So wie gerade. Und wie ich noch darüber nachdenke, was auf dieser speziellen Laufstrecke beim letzten Mal passiert ist, klingelt mein Handy.

Und es ist Mandy.

Ne, sorry, 5 Euro in die schlechte Wortspielkasse. Es war nicht Mandy. Dafür jemand anders und ich habe einer spontanen Eingebung folgend etwas getaun. Und um es kurz zu machen... Ich hatte Erfolg, den ich nicht erwartet habe.

Und jetzt sitze ich hier und grinse wie ein Honigkuchenpferd von einem Ohr zum nächsten. Manchmal ist das Leben schon richtig geil, oder?

Ach Kinder, ich liebe Euch alle :-)

Montag, 18. August 2008

Anti-Unkreativ?!

Ich weiß zwar nicht wirklich wie ich anfangen soll, aber ich tus einfach mal.
Unser lieber Herr unkreativ hat ja bekannterweise nicht nur "Liebhaber" ;-) und zu dieser "Antifraktion" möchte ich gerne mal ein paar Worte verlieren.

Liebste Antifraktion,

ich kann euch verstehen. Ich kann euch sogar sehr gut verstehen! Das hättet ihr jetzt nicht erwartet oder? Aber dem ist so. Als ich Herrn U. nur vom Bloggen kannte und seiner Art in Messengern o.ä. zu verkehren, war er mir suspekt. Ich habe ihn in die Schublade gesteckt, die ihr so lieben gerne aufmacht: "Schleppt Frauen ab, ist überheblich und arrogant, hält sich für intelligenter als er ist". Stimmts soweit? Fein. Nun gehen wir erst einmal dem ersten Schritt nach, den Frauen.

Liebe Männer, warum meint ihr wohl, dass er so gut bei den Frauen ankommt? Keine Ahnung? Versteht ihr nicht? Komisch, habe ich auch nicht verstanden bis er vor mir saß. Ja ich gehöre der weiblichen Fraktion an. Und nein jetzt darf kein "Na dann ist ja eh klar.." kommen, denn es ist NICHT klar! Ich bin bei dem Treffen nicht alleine aufgeschlagen, da er mir wie oben gesagt suspekt war. Er war es mir immernoch nach den ersten Minuten. Aber liebe Männer.. Charme ist etwas, das nicht jeder hat und auch nicht jeder gleich im vollen Ausmaß versprühen muss. Oh ja und ich weiß was gerade durch die Köpfe schießt "Da hat er mal wieder eine rumgekriegt". Rumgekriegt? Ja. Zum Essen. Und es war ein Abend den ich nicht so schnell wieder vergessen werde. Bevor jetzt wieder kommt "Sagt jede, die so einem Typen auf den Leim gegangen ist.".. meine Süßen.. ich hatte 2 Jahre keinen regen Kontakt mit dem lieben Herrn U. nachdem wir essen waren und ich bin seit 3 Jahren glücklich vergeben.. ;-) Und nein ich bin keine Ausnahme in dieser Frauenwelt. Warum wir Frauen also so gut mit ihm auskommen? Klischee, aber er hört zu und hat dabei eine ungemein beruhigende Art und Weise. Liebe Männer, dass man Eifersucht schiebt weil ein anderer Mann gut bei der Frauenwelt ankommt durch seine Art, ist eine Sache, ihn dadurch zu verschreien eine andere.. ;-)
Und liebe Frauen ich kann auch euch verstehen. Das könnt ihr auch weiter oben lesen, ich war genauso eingestellt. Ich hab ihm auch nicht über den Weg getraut.
Nungut das war eine Sache, die man sicher noch weiter ausführen könnte, aber ich möchte ja, dass noch weiter gelesen wird. Und nein meine Lieben, das hier ist keine Lobhudelei, das ist einfach nur das, was längst mal überfällig war.

Überheblichkeit und Arroganz. Oh ja.. ich liebe dieses überaus schicke Thema! Wisst ihr, gerade hierzu gibt es ein wundervolles Zitat "Niveau sieht nur von ganz unten aus wie Arroganz". Böse böse ich weiß, ich sollte sowas nicht sagen. Denn ich gehe nicht davon aus, dass alle, die in dieser Antifraktion verkeren, eine absolute Nullbildung besitzen. So. Von was kann man dann ausgehen? Zum einen verschiedene Meinungen, ja, eine Sache, die gerne mal dazu führt, dass die Fetzen fliegen. Aber muss es das? Nein. Kommen wir mal zurück zum Neid. Neid darauf, dass da jemand sagen kann was er wirklich denkt? Ich glaube das ist bei sehr sehr vielen der springende Punkt. Ihr meint zwar zu sagen was ihr denkt und das bringt ihr auch gerne ihm gegenüber zum Ausdruck indem ihr ihm sagt was ihr von ihm haltet. Aber aber ihr Süßen.. tut man sowas? Gehen wir mal davon aus es kommt beides zusammen. Andere Meinung und dann der Neid, dass der andere sagt was er denkt, man selber aber bis jetzt nicht den Mumm dazu hatte. Oh weh oh weh.. ich seh schon wie die Glühbirnen angehen. Ich möchte keinem von euch etwas unterstellen. Sicher nicht und es steht mir auch nicht zu. Aber so wie ihr ihn analysiert, sei es mir gestattet euch auch einmal zu analysieren.

Er hält sich für intelligenter als er ist? Hm. Ganz ehrlich? Nein. Intelligenz hat NICHT nur etwas mit dem Umfang des Wissens zu tun, sondern auch damit, WIE man mit Themen umgeht. Nun. Herr U. hat nun leider beides. Intelligenz im Sinne von Wissensumfang, als auch die Intelligenz nicht absolut stur mit Themen umzugehen. Nein? Ach Leute... könnt ihr euch einmal selber eingestehen, dass es einen immer wurmt oder auch zu Empörung treibt, wenn jemand öffentlich sagt "Ich bin intelligenter als ihr"? Ich bins. Da bin ich auch ehrlich und ich halte mich nicht für dumm, im Gegenteil.
Nur. Die Art und Weise auf so etwas zu reagieren zeigt nun wie intelligent ihr wirklich seid, bzw. wieviel Niveau ihr besitzt. Und gar nicht zu reagieren, weil man nur aggressiv und destruktiv antworten würde, bravo, ihr habt Niveau bewiesen euch zurückzuhalten.

Nur weil ich jemanden verteidige, den ich sehr schätze, heißt das
1. NICHT dass ich jemals etwas mit ihm hatte
2. NICHT dass ich ihn nicht auch manchmal gerne an die Wand klatschen würde
3. NICHT dass ich es nicht nachvollziehen kann wie ihr denkt.

Soviel sollte klar geworden sein. Ich halte es lediglich für absolut absurd und destruktiv eine solche Einstellung an den Tag zu legen und dann auch noch "Bloggergrüppchen" zu bilden. Solange das nämlich nur ihm alleine schaden würde, würde ich nichts dazu sagen. Aber es schadet nicht nur ihm alleine und genau da mangelt es vielen von euch an Verständnis. Was ich meine? Ich bitte euch.. ich möchte nicht wissen wieviele jetzt auf einmal auch wieder gegen mich gehen hiernach.. :) ich habs schon einmal erlebt und ich denke das wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Mein Tipp: Werdet mal locker... ;-)

P.S.: Ob ich dazu angestiftet wurde? *lach* Nein, das ist absolute Eigenmotivation, er wusste von der ganzen Geschichte nichts.
P.P.S.: Wer Rechtschreib- Grammatik- oder sonstige Fehler entdeckt, darf sie gerne behalten und sich daran erfreuen ;-)

Donnerstag, 31. Juli 2008

Traurig.



Das Bild habe ich vor geraumer Zeit zu einem sehr traurigen Anlaß bekommen, der sich dann doch letztlich zum Guten wandelte.

Und jetzt?

"Ich habe gerade Dein Reisetagbuch gelesen und jetzt kullern mir große Tränen herunter..."

Wünschte, sie könnte sehen, was ich sehe. Aber so funktionier das Leben nunmal leider nicht. Manchmal ist es, als habe man eine Brille auf. Oder wie heißt es in Matrix so passend?

"It's the World that has been pulled over your Eyes to blind you from the truth..."

Völlig egal, was ich sagen oder tun würde, es würde nichts ändern. Scheiss Gefühl, diese Hilflosigkeit...

Passender Soundtrack:
Reality
-
Richard Sanderson

Mittwoch, 23. Juli 2008

When the night comes

Die Nacht senkt sich langsam über die Häuser meiner Heimat, das rotgelbe Licht der Sonne weicht der blauen Stunde. Die Dunkelheit kommt. Jenseits des Fensters, diesseits glühen die Bildschirme ihr blass-blaues Licht in mein Gesicht. Käme jemand vorbei und sähe herein, ich sähe aus wie tot. Oder kurz davor. Oder lang danach

Klaviermusik und Kerzenschein. Warten auf zwei Anrufe.

Manchmal denke ich, es geht alles den Bach runter. Alles um mich herum zerbricht, ist im Zerfall, die Existenz geht dahin.

Und dann denke ich... warum auch nicht? Es ist ja nicht so, als hätten wir es nicht verdient. Treibhauseffekt? Ja bitte, es ist gerade etwas kühl für Juli. Hunderte Kilogramm Uran im Wasser? Kein Problem, ist ja in Frankreich passiert, weit weit weg, kein Grund an der Sicherheit von Atomkraftwerken zu zweifeln. Kleines Erdbeben hier? Überschwemmung dort?

Aber was ficht mich das alles an, wenn ich mich doch hier so herrlich über biometrische Fotos im ePass aufregen kann. Hunger in der Dritten Welt? Die sollen froh sein, die könnten Sschäuble haben. Gewalt in Tibet? Die sollten erstmal wissen, was für einen Streß die Demos gegen die Vorratsdatenspeicherung mit sich bringen. Millitärwillkür im Irak und in Afghanistan? Hallo, wir haben hier das Problem der elektronischen Gesundheitsakte. Kindersterblichkeit in Afrika? Meine Fresse, hier droht die Rente mit 67! Polkappenschmelze? Was ist das denn bitte verglichen mit den aktuellen Spritpreisen? Der Regenwald verschwindet? Kann ich mich nicht drum kümmern, muss mal eben in Sachen Defibrillatoren vom Discounter kommentieren. Also ehrlich, sollen die ganzen Penner überall auf der Welt doch still sein, HIER sind die wirklichen Probleme! Massentod und Elend auf der Welt? Nobody cares as long as there's a sixpack in the fridge...

Ich weiss nicht: Ist die Welt verrückt? Oder bin ich es?

Und über all dem... "True Nature" von David Lanz.

Ich glaub, ich muss das mal eben lauter machen gehen.

Gute Nacht.

Sonntag, 6. April 2008

Wer bin ich? Und wer nicht?

Früher war alles ganz einfach: Wenn man jemanden direkt anreden wollte, nannte man den Geburtsnamen des Gegenübers und dann war die Sache klar: Der und nur genau der war gemeint. Schön. Wenn man mit einem Vornamen wie dem Meinen bedacht wurde kann es schon mal passieren, dass man unwillkürlich reagiert obwohl jemand anders gemeint ist.
Im neumodischen Krams, den man Internetz nennt ist das etwas anders. Denn das, was früher auch schon Gang und Gäbe war, das Verstecken hinter einer Maske ist ja nun so alt wie das Griechische Theater, wenn nicht noch viel, viel älter, dass, was früher auch schon angesagte Autoren praktizierten ist nun so gewöhnlich, dass man kaum noch drüber nachdenkt. Pseudonyme.
Man betreibt unter einem Pseudonym sein Blog, man meldet sich mit einem Pseudonym im Forum an, man scheibt unter Pseudonym im Chat - tagtäglich korrespondieren wir im Netz mit Leuten, von denen wir vielleicht ab und an mal wissen wer sich dahinter verbirgt. Oft aber auch nicht. Im Großteil der Fälle weiß man nicht, wer das Gegenüber nun wirklich ist, der da auf einen Kommentar antwortet, der mit einem chattet und per Twitter kommuniziert. Klar, den Freund der ein Blog hat kennt man. Ich, Herr Fenrir und Herr Unkreativ kennen uns von Bloggetreffen her auch persönlich. Wobei ich Herrn Fenrir noch etwas länger und von woanders kenne. Andererseits habe ich die Blogger von FIX!MBR noch nie in meinem Leben getroffen, ich kenne selbst von den Duisburgern Bookcrossern - das sollte ja ein überschaubarer Kreis sein sollte man meinen - nur einen kleinen Prozentsatz von den regulären Treffen.
Das ist auch kein Problem. Selbst wenn ich den Menschen hinter dem Pseudonym nicht kenne kann ich doch, wenn ich seine Postings lese oder seine Chatnachrichten mir dennoch ein Bild von ihm machen. Kann abschätzen was er jetzt ernst meint oder nicht, kann auf das angemessen reagieren. Kein Problem soweit.
Allerdings sollte ich mir dann immer bewußt sein: Derjenige, der da mir gegenüber am PC sitzt, verbunden durch Wellen oder Kabel, derjenige muss im wirklichen Leben nun gar nicht so sein wie er sich im Internet gibt. Es kann natürlich sein, dass das eine ICH und das andere ICH durchaus kongruent sind. Dass derjenige auch im realen Leben so ist, wie er sich online gibt.
Das muss aber nicht immer der Fall sein. So kenne ich zum Beispiel einen Fan aus einem Forum. Da haut er immer derbe auf die Kacke, kloppt Sprüche raus bei denen man die Augen dreht und ab und an versteht man einfach gar nicht was er einem sagen will. Vor einiger Zeit dann stand genau dieser Fan schüchtern in der Reihe vor seine Lieblingsautorin und bat schon fast ängstlich um ein Autogramm...
Ich denke, solche Fälle kennen wir alle. Ab und an geht es ja noch einen Schritt weiter: Das Pseudonym kennen wir, aber wer dahintersteckt wissen wir nicht. Wir können in diesen Fällen keine Erdung vornehmen, können nicht wissen wie die Person im normalen Leben reagieren würde oder wer sie wirklich ist. In diesem Falle ist es allerdings auch kein Problem: Man weiß, die betroffene Person möchte nicht erkannt werden, sei es aus beruflichen Gründen - Whistleblower - sei es, weil sie sich einfach nicht dem Stress von realer Kritik aussetzen möchte oder weil sie anderen Leuten auf die Füße tritt mit ihrer berechtigten Kritik. Letzteres wäre wohl Lanu... *g*
Wenn es manchmal schon schwierig ist das Gegenüber richtig einzuschätzen wenn man nur den Nicknamen hat, ist das beim Bloggen ab und an schon beängstigend wenn man innehält und sich fragt: Bin das wirklich noch ich, der da schreibt? Bin ich wirklich so wie ich mich gebe - wenn ich mal gerade nicht willentlich mit einem Pseudonym unterwegs bin. Oder ist das wirklich nur eine weitere Rolle, in die ich schlüpfe. Verstecke ich mein eigenes Ich da nicht hinter Wortkaskaden? MIt einer Maske habe ich auf einmal unbegrenzte Freiheit - ich kann sagen was ich will. Ich schlüpfe hinter die Person Prospero. Ich bin dann ein Zauberer und wirke meine magischen Werke ohne dass mein eigentliches Ich Schaden nimmt oder belangt werden kann. Der letztere Aspekt ist heutzutage leider immer mehr in den Vordergrund getreten wenn es darum geht zu fragen, warum Pseudonyme gewählt werden.
Nun ist meines leicht aufzudecken, weil ich nie ein Geheimnis draus gemacht habe. Einmal googeln, fertig, da liegt dann alles vor den Augen des Betrachters, der mit mir kommunizieren möchte und sich vorher informiert mit wem er es zu tun hat. Nur: Wenn ich "Ich" scheibe, bin ich das noch wirklich? Selbst wenn ich aus meinem Leben in meinem Blog blogge - bin ich das wirklich, der da erzählt? Oder ist das jemand anders? Verstelle ich mich vielleicht unwillkürlich und merke das gar nicht mehr weil die Blog-Rolle sich wie bei einer WORD-Vorlage automatisch über mein Selbst legt und alles fürs Bloggen zurechtrückt und gerade steht.
Wer bloggt hier gerade? Wirklich Prospero? Ist das wirklich mein Stil, meine Art zu formulieren? Bin ich so, wie ich mich im Blog gebe? Vor allem: Was ist, wenn das der Fall ist?
Eine Frage, die ich nicht beanworten kann. Nehmen wir mal jetzt an, dass das "ich" auch wirklich mein "Ich" ist. Okay, mit der Frage ob das wirklich die Realität ist in der ich mich gerade befinde oder nur mein eigener Eindruck von etwas, was Realität sein könnte lassen wir mal jetzt vollkommen außen vor. Das sollen bessere Leute als ich beantworten.
Und bis ich herausgefunden habe, ob wirklich das hier mein ICH ist, was hier bloggt, hoffe ich mal, dass "Substance D" oder "Substanz T" noch in weiter Ferne liegt. Denn dann könnte das alles noch eine Spur komplizierter werden, wie Dick ja so trefflich erzählt...

Dienstag, 22. Januar 2008

3 Jahre...

... manche "Jahrestage" sollte man eigentlich nicht begehen...

Freitag, 11. Januar 2008

Man sagt, sie überdauert Zeit und Raum...

Ich laufe durch eine Nacht, die dunkler nicht sein kann. Dichte Wolken lassen kein Licht der Sterne hindurch und es beginnt zu regnen. Erst langsam, fast schon widerwillig, dann schneller, heftiger.

Die Tropfen prasseln auf meine Kapuze, rinnen meine Ärmel herunter, tropfen von meinen Fingern. Ich laufe durch Wälder, Felder, Wiesen.

Nach kurzer Zeit ist meine Hose durchnäßt, ich spüre wie die Feuchtigkeit meine Beine hinabrinnt, in meine Schuhe. Ich glaube das Geräusch nasser Füsse hören zu können, doch das einzige, was ich im Moment höre, ist die Musik in meinen Ohren...

Schallwellen... sie breiten sich bevorzugt im Kreis aus. Kreisförmig stellen wir uns auch die Bahnen vor, auf denen Elektronen um den Kern der Atome kreisen. Ich bin greifbar, die Wiese unter mir ist greifbar und doch sind wir nur eine Sammlung wild wirbelnder Atome.

Ich höre Rider in the Sky und wenn ich Superman wäre, könnte fliegen. Ich könnte ein Rider in the Sky sein und zusammen mit dem Mond, Elektronen gleich, um die Erde kreisen. Die um die Sonne kreist, welche um ein schwarzes Loch in der Mitte unserer Galaxy kreist. Könnte ich dann mit meinem Röntgenblick durch die Wolkendecke sehen, würde ich sehen, dass wir 2 Elektronen um einen Kern kreisen, der wenige Positronen enthält und viele Neutronen. Die ihre Daseinsberechtigung daraus ziehen, dass es ohne sie nicht geht, sie schaffen die Balance.

Um uns herum sehe ich Millionen von Sternen, jeder von ihnen dreht sich um etwas, um jeden von ihnen dreht sich etwas. Millionen von Planeten und Planetoiden, die meisten kalt oder heiss und tot. Einige von ihnen habital, bevölkert von Wesen aus Kohlenstoffen (und Atomen, sic!), wieder andere aus Etwas. Allein bei dem Versuch es zu begreifen würde unser Verstand unweigerlich kollabieren.

Der nächste Stern ist scheinbar unendlich weit weg, viele, viele Millionen Kilometer trennen mich Erden-Elektron von ihm. Und doch, im kosmischen Maßstab ist er nur einen Fingerschnipp weit entfernt.

Hier oben verliert Entfernung, der Abstand zwischen 2 Dingen, seine Bedeutung. Entfernung existiert. Aber nicht wirklich. Raum ist eine Illusion.

Und ich kann beobachten, wie in jedem Augenblick das Universum an einer Stelle stirbt und sich an anderer Stelle neu erschafft. Nicht wissend, ob dies die eine Realität ist, oder ob ich lediglich Atome beobachte, die ein Sandkorn in einer anderen Realität bilden, sehe ich, dass der erste Hauptsatz der Thermodynamik seine Berechtigung hat: Energie geht nicht verloren. Und das bringt uns zum Zweiten:

Hier oben verliert Zeit ihre Bedeutung. Denn Zeit mißt den Abstand von Beginn bis Ende, doch wenn jedes Ende ein Beginn ist, gibt es Anfang, Ende und die Unendlichkeit. Leben, Tot und Wiedergeburt. Zeit ist eine Illusion.

Raum ist eine Illusion?

Zeit ist eine Illusion?

























Und Liebe?

unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geh weg!



A pretty woman is a welcome guest.
- Lord Byron










Den Rechtsstaat macht aus, dass Unschuldige wieder frei kommen.
- Wolfgang Schäuble



hier rollt der Übwachungsminister...o
L_/
OL



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unkreativ.net - 9. Jan, 18:35

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