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Mittwoch, 7. Januar 2009

Liebe Deutsche Bahn - Teil xundfuffzig

Was kostet eigentlich so ein moderner Triebwagen?

Doch sicherlich - auch aus den hohen Fahrkartenpreisen geschlossen - ein Vermögen, oder?

Und da schafft Ihr es nicht, die Türgummis einzufetten? Das hätte der Hälfte der Züge mit denen ich gestern und heute unterwegs war, das Einfrieren der Türen und Euch eine Peinlichkeit erspart.

Ach und noch was... er hat Humor, ich fand es gut. Aber trotzdem: wenn man für eine 20 minütige Bahnfahrt >2 Stunden unterwegs ist, möchte man beim xten Stop auf freier Strecke nicht vom ZuB hören: "Meine Damen und Herren, wie Sie merken stehen wir wieder. Ich weiß auch nicht warum. Aber so Gott will, kommen wir heute nochmal an!." Das ältere Ehepaar mir gegenüber war... irritiert ;-)

Und es war auch nicht spaßig, dass gestern mein Anschlusszug in Oberhausen ausfiel, der in Duisburg Verspätung hatte und ich nur, weil ein ZuB eines ICE mich so mitgenommen hat, halbwegs pünktlich in Essen angekommen bin. Es wäre übrigens schon hilfreich gewesen, im Zug nach Oberhausen zu erfahren, dass der Anschluss ausfällt. So sind die Hälfte der Leute raus aus dem Zug, haben die Ausfallhinweise gelesen und sind kurz vor Abfahrt wieder rein in den Zug, um wie ich ihr Glück in Duisburg zu versuchen. Kommunikation, meine Liebe, ist das Stichwort.

Wisst ihr, ich sage immer allen Leuten, sie sollen bei so einem Wetter lieber mit dem Zug fahren. Das sei sicherer. Nur, wenn man während des auf-den-Zug-warten erfriert, hilft das nicht. Wenn man dann nicht rein oder raus kommt noch viel weniger. Und überhaupt, hat Euch der Winter mal wieder überrascht? Gewöhnt Euch doch mal an die Jahreszeiten: Nach dem Frühling kommt der Sommer, dann der Herbst, dann der Winter, dann der Frühling. Jedes Jahr. Versprochen.

Achja, überraschender Winter: Ich finde die Idee gut, einen weißen Strich auf den Bahnhof zu pinseln. Zwischen Gleis und Wartebereich. Den man nach Möglichkeit erst überquert, wenn der Zug steht. So aus Sicherheitsgründen und so. Weniger gut ist es aber dann doch, wenn nur der Streifen zwischen Gleis und weißem Strich von Schnee und Eis befreit wird, oder? Ich meine, in meinen Augen führt das Ganze doch irgendwie...

Naja, Du liebe Bahn hast mich zwar nicht pünktlich von A nach B gebracht, aber zumindest ist es in den Zügen warm gewesen. Und hey, das ist doch auch was. Also: Danke!

Sonntag, 4. Januar 2009

white and beautiful

Leise, so leise das man ihn nicht hört. Und zart, so zart das man ihn kaum sehen kann.

So fällt er seit einiger Zeit... und erst war es nur ein Hauch, dann eine Spur... und jetzt ist es eine geschlossene Decke. Wie es wohl morgen früh aussehen wird?

Dienstag, 9. Dezember 2008

Bericht eines Handlungsreisenden

Hamm: Abgeholt an dem Parkplatz, exakt auf dem Parkplatz, auf dem ich vor geraumer Zeit mal eine sehr liebe Person abgesetzt habe. Damit sie Mitten in der Nacht noch nach Hause radeln kann.

Duisburg: Schneeregen, mehr Regen als Schnee

Oberhausen: Schneeregen, mehr Schnee als Regen

Voerde: Wir werden sehen....

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Bericht eines Handlungsreisenden

Voerde: Regnerische. Unschön.
Leverkusen: Schnee. Schön.
Köln: Schneeregen. Geht gar nicht.
Aachen: Schnee. Würd ich gerne hin.
Siegburg: ?? Aber da muss ich hin ;-)

Montag, 10. November 2008

Voerde - Düsseldorf - London - Bristol - Bath - Bristol - London - Düsseldorf - Voerde

Schon der Titel verrät, dass ich mal wieder ein total ruhiges, durchschnittliches Wochenende gehabt habe. Gemessen an meinen Maßstäben. Die allerdings, so habe ich mir gerade sagen lassen, wohl nicht der gesellschaftliche Konsens sind, als den ich sie angenommen habe ;-)

Am Freitag bin ich mehr oder weniger spontan, also erst seit ca. 4 Wochen geplant, mit der kleinen, unbedeutenden lokalen Airline einer weniger wichtigen Stadt nach London geflogen. Angesagt war Regen, für das ganze Wochenende. Meine Ankunft am Airport Stansted war aber eher... angenehm :-)

Der Check-Out in London war merkwürdig. Ich meine, man wird vor dem Betreten des Fliegers 3x mit seinen Papieren verglichen und trotzdem agieren die Engländer so, als könne man Yussuf der Alternative Öko-Terrorist sein. Mit umgeschnallter MP wird patroulliert. Böse gucken inklusive.

Die sind doch bekloppt. Entsprechend lang war die Schlange am Einreiseschalter und ich war sehr froh, dank meines Passes abkürzen zu können und nicht wie die anderen Einreisenden aus der EU geschätzte 30(!) Minuten Schlange stehen zu müssen.

Als ich aus dem Flughafen raus war, habe ich sofort und ohne Probleme den "Easybus" finden können . Mein Reisemittel der Wahl, denn die kleinen, modernen Sprinter der Firma sind nicht nur um ein vielfaches Billiger (selbst wenn man nicht übers Internet vorbuchen würde, sondern vor Ort buchen müßte), als der Schnellzug.

Sie haben zudem den knackigen Vorteil, dass sie direkt an der Victoria Bus Station an der Buckingham Road halten. Der Bus-Stop ist dann netterweise direkt neben der Victoria Coach Station, von der aus ich mit "Megabus" nach Bristol weitergefahren bin.

Der Name ist merkwürdig, die Website ist merkwürdig, die Preise sind Angst machend niedrig. Dafür sind die Busse dann überraschend modern, bequem und schnell unterwegs. Ich kann also sowohl Easy-Bus für den Flughafentransfer, als auch Megabus für den Überlandverkehr wirklich empfehlen.

Am nächsten Morgen dann erstmal Bristol erkundet, das stellenweise echten Kleinstadt-Charme hat, wie man ihn auch in Käffern in den USA findet ;-)

Die Bauform des örtlichen Hindu-Tempel fand ich aber eigenartig vertraut ;-)

Was mich... naja, nicht gewunder aber unangenehm berührt hat war, dass es auch in Bristol unglaublich viele sinnfreie Videokameras gibt, die einen auf Schritt und Tritt überwachen. Oder so ähnlich.

Also so tun als ob. Einschliesslich der x Kameras in Bussen(!), die die Kids aber nicht davon abhalten, dreckige Schuhe an sauberen Sitzen zu reinigen. Nunja. So viel zum Thema Abschreckung.

Hätte ich versucht, nur in Bristol alle Kameras zu knipsen und nur JPGs gemacht, hätten meine 8-GB-Karte vermutlich trotzdem nicht gereicht. Furchtbar.

Passend dazu gab es aber natürlich auch den einen oder anderen britischen Humor zu sehen. Sei es die wirkungsvolle Verriegelung von Notausgängen oder das sich zu Nutzen machen der Tatsache, dass man gerne mal liest, was man lesen will, auch wenn die Reihenfolge der Buchstaben... ach was solls. Ja, ich habe auch das gelesen, was Ihr gelesen habt ;-)

Kommen wir zurück zu den Bauwerken in Bristol. Da gibt es nämlich auch eine imposante Brücke zu bewundern... an deren Eingang eine Suizid-Hotline angeschlagen ist ;-)

Drauf konnte ich nicht, wollte ich nicht, weil meine Begleitung die Höhe nicht so haben konnte. Wir haben aber eine schöne Alternativperspektive gefunden, die nur etwas eigenwillig zu erreichen war.

Wer sich dieses Foto anschaut, kann erahnen, wie ich mich in dem Gang gefühlt habe ;-)

Aber der Anblick hat sich auf jeden Fall gelohnt :-D

Zurück im Ort dann erstmal die kleinen Shopping-Geheimnisse aufgetan... davon gibt es reichlich und sehr schöne. Danach dann ins Kino, weil was wäre ein Besuch im Königreich, ohne auch gleich den Diener ihrer Majestät, Herrn 007 zu sehen?

Um eine Freundin zu zitieren: "Boah, als der nackig die Tür aufgemacht hat...." *sabber* Was weniger amüsant war: Ich bin mit umgehängter Nikon rein. Die stand neben mir, schon recht lange. Und kurz vor dem Film, fragt man mich, ob das ein Fotoapparat oder eine Video-Kamera sei. *ARGH* Und dann hat man sich mit dem Management beraten(!) und mich gefragt, ob es mir was ausmachen würde, wenn man die Kamera für mich während der Vorstelltung wegschließt. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: man war überaus höflich und bemüht den Eindruck zu erwecken, dass man mich nicht für Ali den Filmkopierterroristen hält, aber trotzdem. Hallo, wie albern ist das denn?!

Und nach dem Kino dann... ähh... Dorf halt;-) Sind dann noch ein wenig um die Häuser gezogen und letztlich natürlich in einem Pub versackt...

Am nächsten Morgen dann bei cheiss Wetter, dafür aber mit guter Laune und einem Lächeln im Gesicht... erstmal 45 Minuten auf den Bus gewartet :-D

Unfassbar. 3 Minuten Fussweg von daheim, standen wir ernsthaft 45 Minuten im Regen... aber haben uns gut amüsiert ;-)

Der Bus, als er denn dann endlich mal kam, hat uns dann in weitern 45 Minuten nach Bath gefahren. Alles in allem hat unser Tagesausflug Sonntag also gegen 2 Uhr dort begonnen... (wir sind erst um halb 12 aufgestanden). Zurück zu Bath, da gibt es eine berühmte Kirche...

... über die ich nix sagen kann, weil wir vorher abgebogen sind und uns im Roman Bath eine Führung durch eine romische Badelandschaft rund um eine heisse Quelle gegönnt haben....

Danach wieder das übliche Bauwerkebestaunen und so ;-) Natürlich darf auch ein wenig Kultur nicht fehlen, zuerst in Form von Jane Austen, direkt danach dann musikalisches Beiwerk in gediegener Umgebung und dazu passend Scones with Clotted Cream and Jam. Einfach genial.

Irgendwann spät Abends dann zurück... essen gehen (in dem Restaurant gab es indisch, chinesisch, italienisch und amerikanische Küche... wtf?!). Und dann noch laaaaange reden, lachen, Dinge die man nicht bloggt und nach einer viel zu kurzen Nacht saß ich dann heute morgen im Bus, habe den Tropfen auf der Scheibe zugeschaut, "nothing touches" gehört und gedacht...

...das stimmt nicht. Manche Dinge berühren schon.

London war dann, wie man London erwartet: Nass, trüb, unangenehm überfüllt. Insofern war die Rückfahrt zum Flughafen ein einziges Depressivum... das hat man auch im Flughafen erkannt und gleich Shops eingerichtet, die die Laune wieder heben sollen. Vielleicht auf nicht nur die Laune ;-)

Und keine 12 Stunden später... Heimat. Oder so was ähnliches. Dazu passend gerade die Frage: hast Du Deutschland vermisst?

Das Land ist mir offensichtlich egal. Regen hat es überall. Aber die Menschen sind mir nicht egal. Vor allem einige nicht. Die, mit denen ich gerade per SMS chatte oder in ICQ. Aber vor allem die, mit denen ich meine Zeit verbringe.

Hugh. Ich habe gesprochen.

Sonntag, 28. September 2008

Fahren Sie nicht schwarz - fliegen Sie gelb!

Liebes Tagebuch,

viel zu lange schon habe ich Dich nicht mehr gefüllt. Dabei ist so viel in den letzten Tagen passiert. Wenn Du einen Moment Zeit hast (ein bis zwei Stunden), werde ich das jetzt nachholen, aber erst muss ich mir einen Tee machen...


dramatisch dramaturgische Pause hier einfügen


Samstag, 20. September 2008
Ankunft Airport Rijeka (auf der Insel Krk) und Überfahrt mit dem Auto nach Pula, Marina Veruda

Es ist 4 Uhr.
Warum klingelt mein Wecker? Achja, ich muss aufstehen, es geht gleich los. Das letzte Kaffee-Pad in die Maschine und ab unter die Dusche. War es eine kluge Idee, erst um 2 ins Bett zu gehen? Vermutlich nicht. So wie es keine kluge Idee war, erst um Mitternacht mit dem Packen anzufangen. Nunja, man tut, was man kann.

Es ist 5 Uhr 30.
Ich stehe bei Commander Knalltüte vor der Garage. Die übrigen Mitreisenden sind fast komplett da - zwei kommen erst am Flughafen dazu.

Es ist 6 Uhr.
Wir setzen uns in die Autos und fahren los, auf zum Airport Köln-Bonn.

Es ist 7 Uhr 30.
Wir sind am Airport angekommen und haben eingecheckt. Ich komme auf die kluge Idee, Cmd Kt zu fragen, wann wir eigentlich fliegen. 11 Uhr 55. Ich fasse es nicht. Was machen wir am Flughafen so früh am Morgen? Erst war es der Verkehr, dann die Demo Rechts-Links in Köln. Die war zwar noch nicht in Sicht, als er die Parole ausgab, dass wir um 5 Uhr 30 bei ihm sein sollen, aber ich will nicht den Urlaub mit Streit beginnen.

Es ist 8 Uhr.
Fast hätte ich verpennt, dass die nette Schalterdame bei Tuifly mir keinen Fensterplatz gegeben hat. Ich lasse meinen Schmarrn spielen und bekomme doch noch einen.

Es ist 9 Uhr.
Wir sitzen in einem Kaffee im Abflugbereich. Salamibrötchen und eine Tasse Kaffee, 7 Euro bitte. Na, da fühlt man sich doch gleich bestens.

Es ist 10 Uhr 30.
Die fehlenden Mitfahrer aus dem Siegerland treffen ein und amüsieren sich köstlich über unsere Abfahrzeit. Ich möchte sie töten. ;-)

Es ist 11 Uhr 30.
Endlich im Flieger. War schon nicht so spassig und da will sich die Tui doch glatt über mich lustig machen und schreibt auf ihre Spucktüten (hoffe, die war unbenutzt...)


Zwischen 13 Uhr 30 und 15 Uhr 50.
Wir werden am Flughafen von einer Mischung aus Bullterrier und B.A. abgeholt. Er hat einen 7-Sitzer, und einen Freund dabei, der sein privates Auto mit hat und sympatex wirkt. Leider passen wir nicht alle 9 in den Seat. ;-)

Ich habe das "Vergnügen" auf der Fahrt im 6+1er vorne neben dem Fahrer zu sitzen. Gut für meinen Beine, schlecht für meine Nase. Der Mann verwest innerlich und ließ das in Intervallen seinen Beifahrer "schmecken". Nun gut, offene Fenster waren schon immer nett. Irritierend nur, wenn der Fahrer eine Umleitung nimmt, die er nicht kennt, dabei mit einer Hand Salzstangen mampft, mit einer trinkt, mit einer das eine Handy bedient und mit einer anderen das Zweithandy. Das macht minus 2 Hände, hat er aber irgendwie trotzdem geschagfft.

Es gibt Menschen, die in solchen Nahtoderfahrungen sich selbst besudeln oder panisch schreien. Ich hab einfach die Augen zugemacht und geschlafen. Keine Fotos.

Meine Mitfahrer wußten aber zu berichten, und dabei wirkten sie reichlich unentspannt, dass unser Fahrer es mir wohl gleichtun wollte und insbesondere auf den Gebirgspässen immer wieder die Augen gepflegt hat.

Hab ich verschlafen.

Es ist 15 Uhr 50.
Wir sind im Hafen angekommen. Hinten links sieht man noch das Taxi stehen.


Weil ich irgendwie nix besseres zu tun hatte, bin ich mit einkaufen gefahren. Von Schiff 1 war ein Pärchen shoppen, bei uns auf Schiff 2 hat sich die Frage nicht gestellt. Wir waren nur Männer. In sofern waren wir der begleitenden Frau sehr dankbar, dass sie die größten Fehlgriffe verhindert hat. Der Einkauf bestand im Wesentlichen aus Schokoladenkeksen, Nutella und Kaffee-Pulver. Einer Palette Bier je Schiff und Cola. Das Obst haben wir nur als Alibi gekauft ;-)

(Um die Wahrheit zu sagen: wir haben je Tag mindestens ein Kilo Weintrauben oder so verputzt. Aber halt auch in gleichem Umfang Kekse *grins*)

Es ist 17 Uhr 20.
Der Taxifahrer hat uns abgezockt. Egal. Master of Desaster regelt das Verteilen der Tüten auf die Schiffe. Nicht, dass er gewußt hätte, was in den Tüten ist, aber hey, der Regler regelt. Und why not?


Es ist 17 Uhr 30.
Ich trete die Suite an einen der beiden älteren Herren an Board ab.


Dafür beziehe ich eine kuschlige Achterkajüte.


Und beginne mit den Pflichten eines Chronisten. Die erste angenehme Überraschung war, dass wir keinen Havaria, entschuldigung, Bavaria hatten, wie die andere Crew. Unser Schiff wirkte heller, größer, angenehmer im Ganzen. Die zweite angenehme Überraschung war, dass es eine 37-Fuß-Yacht war. Mit knapp über 10 Metern größer als das Schiff, dass wir eigentlich haben sollten und wer sagt schon bei einem kostenlosen Upgrade nein?






Es ist 18 Uhr 30.
Langsam beginnt die Sonne zu versinken.


Unser Skipper nimmt sich ein Bier und beginnt, uns das Wesentliche zu erklären. Kein Bier vor 11 Uhr. Die Toilettenventile gut schliessen, sonst urgs. Sowas halt ;-)


Alle sind furchtbar erledigt und gehen pennen.

Sonntag, 21. September 2008
Überfahrt von Pula nach Mali Losinji

Beginnen wir mit dem Wesentlichen. Frühstück. Und davor: Kaffee.


Ohne geht mal gar nicht. Wir frühstücken drinnen, das Nachbarboot sitzt auf Deck zum Frühstück. War uns zu kompliziert. Dass der Master of Desaster sich ein Buch gekauft hat, dass ihm verrät, dass wir in Kroatien sind, beunruhigt mich. Aber nur ein klitzekleines bisschen. ;-)


Es ist halb 10, der Diesel brummt und wir stechen in See... geplant ist ein etwas kürzerer Trip, der dann doch etwas länger wird ;-)


Wir machen gemütliche 5 Knoten fahrt und das Wetter wirkt noch ganz angenehm. Sollte aber leider, leider nicht so bleiben und schon begann der Himmel sich zuzuziehen...


Und der Wind frischte auch ein wenig auf... so bis auf 35 Knoten Windgeschwindigkeit....


Aber hey, dafür waren wir ja da, oder nicht? Und bei der Gelegenheit kann man dann gleich auch den Gleichgewichtssinn ein wenig testn...


Ich kürze an dieser Stelle mal ab, liebes Tagebuch. Ich mag es nicht zu melodramatisch machen, aber soviel sei verraten: Es war die mit Abstand heftigsten Überfahrt der ganzen Woche und besonders für die Mitfahrer die noch nie an Board eines Schiffes waren, eine echte Herausforderung. Wir machen streckenweise über 8 Knoten fahrt und die Strömungen sind echt ätzend. Sie werfen das Schiff mal hierhin, mal dorthin.

Zwischendurch funkt uns die Neptun an und teilt mit, dass sie gleich das Tagesziel des nächsten Tages anlaufen. Eigentlich wollten wir in einer Bucht ankern und erst Montag einen Hafen anlaufen. Der Skipper der Neptun meldet jedoch "technische Probleme". Nicht, dass wir keine hätten, denn kurz vor Ende des 40 Seemeilen-Trips reißt unser Großsegel beim Einholen.


So endet der Tag dann um 17 Uhr 45 nach einem viel länger als geplanten Törn im Hafen von Mali Losinji. Der Segelmacher wird gerufen und klaut uns das Segel um es zu flicken.

Montag, 22. Septemer 2008
Hafentag

Cmd Knt beschließt, dass wir im Hafen bleiben und uns entspannen. Das wäre nicht meine Entscheidung gewesen, geschweige denn die meines Bootes, aber wir vertrauen ihm, wenn er sagt, dass das Wetter außerhalb des Hafens einfach nicht das ist, was wir wollen. Dafür macht das Wetter tolle Wellen ;-)


Also genießen wir den Tag in Mali Losinji auf der Insel Losinji und langweilen uns... ähh... laufen umher...


Irgendwann packen wir dann das Beiboot noch auf's Wasser, liebevoll "Radiergummi" genannt, werfen den kleinen Benziner an und heizen ein wenig durchs Hafenbecken.


Nach etwa einer halben Stunde haben wir auch raus, wie wir die kleinen Dinger nutzen können, ohne klatsch nass zu werden. Witzlos, wir waren es ja bereits ;-)

Später machen dann Ungarn neben uns fest und sind schon... angeheitert angekommen. Sie werfen erstmal gemütlich ihren Skipper ins Wasser,


und wir lernen von ihm eine wichtige Regel, wie man der Unterkühlung vorbeugt, wenn man ins Wasser gefallen ist. Sich einfach eine Flasche Back Bacardi reichen lassen ;-)


Irgendwann war unser Skipper, Schlesier, dann verschwunden. Und tauchte irgendwann auch wieder auf. Und wußte von dem selbstgemachten Getränk an Board der Ungarn zu berichten. Er sagt, es wären nur 2 Gläschen gewesen. Er wirkt anders :-D

Die Sonne sinkt, der Tag klingt aus...


Dienstag, 23. September 2008
Überfahrt von Mali Losinji nach Martinscica auf der Insel Cres

Wir sind defintiv nicht die einzigen, die weiter wollen und so setzt sich eine Perlenkette von Segelschiffen in Bewegung, um den Hafen zu verlassen...


Das Wetter ist fantastisch und läßt einen tollen Tag erwarten. Geplant sind knapp 30 Seemeilen bis zum nächsten Hafen...


Sanfte Wellen heben und senken das Schiff, die Sonne knallt mit angenehmen 25° auf uns herab und das Meer ist von einem Blau, dass die ganze Zeit zu rufen scheint "kommt...kommt...springt herein..."


Und so erreichen wir nach einer völlig entspannten Tour den Hafen von Marinscica...


... wo uns dann erstmal der Hafenmeisterein unglaubliches Geld abnimmt. Angesichts der Tatsachen, dass es weder richtige Toiletten noch Duschen gibt.


Und während an Board der Neptun, also nebenan Zucht und Ordnung herrscht und die Herren der Schöpfung Spüldienst haben, unter den wachsamen Augen der Weibchen...


... lernen wir ein nettes Pärchen aus München kennen, die neben uns liegen. Auch nicht schlecht, sie machen 3 mal im Jahr 3 Wochen Segeltörns da unten.


Und so war auch deren Schiff von innen eingerichtet: Praktisch, funktional und doch urgemütlich. Da wollte man gleich bleiben und deswegen haben wir uns auch zu Wein, Prosecco und Whisky einladen lassen, nicht aber ohne die dortige Bierkrise zu mildern und ein paar Dosen als Gastgeschenk mitzubringen ;-)

Am nächsten Morgen gab es dann ein gemeinsames Frühstück mit allen zusammen und Kaffee für 80 Cent. Richtig gutem Kaffee. Unser Skipper hatte Geburtstag, das konnten wir schließlich nicht ignorieren...


Unser Skipper war übrigens der Mann mit der weißen Kopfbedeckung... ich lasse die jetzt mal unkommentiert hier stehen...


Und nach dem Frühstück?

Klar Schiff und weiter gehts...

Mittwoch, 24. September 2008
Überfahrt von Marinscica nach Cres

Die Tour war mit 20 Seemeilen die zweit kürzeste Tour und bestand im Wesentlichen aus ruhigem Segeln...


An das sanfte auf und ab, links und rechts gewöhnt man sich übrigens ausgesprochen gut. Oder aber ich mich ausgesprochen gut gewöhnt, meine Mitseegler berichteten teilweise von "Nachschwanken", wenn man wieder festen Boden unter den Füssen hatte. Was sich vor allem auf dem stillen Örtchen witzig angefühlt haben muss :-)

Egal, die Marina auf Cres war jedenfalls sehr nett...


... aber ich sag mal, Armut findet sich woanders ;-)


Den Tag haben wir dann wieder viel in der Stadt verbracht und es uns einfach gut gehen lassen. Im Grunde nicht viel zu berichten.

Donnerstag, 25. September 2008
Von Cres auf das Festland nach Pomer

Wir kehren auf das istrische Festland zurück. 26 Seemeilen von Cres auf Cres liegen zwischen uns, das Wetter ist nicht das übelste.


Ich lerne allerdings, dass nur Wind von hinten nicht so doll ist, wie ich das angenommen hätte. Aber die Crew weiß inzwischen, was zu tun ist und so segeln wir nur mit dem Vorsegel und gemütlichen 6-7 Knoten die Strecke.

Pomer ist eine einzige Entäuschung. Der Campingplatz neben der Marina ist ein mit Draht eingezäunter Lagerplatz für Wohnanhänger, der Ort in dem 600 Leute leben, besteht aus 6 Kirchen, 5 Wohnhäusern, 4 Restaurnants mit Ausrichtung an Segler. Völlig tot. Fotos erspare ich Euch an dieser Stelle.

Wir waren einige Stunden vor der Neptun schon eingelaufen, was unter anderem daran lag, dass wir morgend etwas früher weg sind und in der Regel auch das deutlich schnellere Schiff hatten. Wie wir also Pomer erkundeten, haben wir beschlossen, dass wir direkt wieder ablegen und weiterfahren. Bleiben? Schien sinnlos.

Aber es kommt ja bekanntlich immer anders, als man denkt und plötzlich wurde es hektisch: Die Neptun kam mit ohne Motor. Eigentlich kommt man in den Hafen mit Motorkraft, weil es sich viel genauer navigieren läßt und man dem Wind weniger ausgeliefert ist.

Und plöpp. Der Motor der Neptun war aus. Und wollte auch nicht mehr angehen. Mit Schwung auf die Kaimauer zu.

Ein wenig hektisch wurde es dann schon. Zumal die Junx die an der Marina angestellt waren und die Schiffe in die "Parkbuchten" eingewiesen haben, gnadenlos überfordert waren.

Durch excellentes Teamplay und auf Grund der vielen Jahre Erfahrung der Skipper konnte die Neptun dann aber der Länge nach festgemacht werden. Und zwar ohne Defekt. Niemand wurde verletzt, das Boot blieb heil, das Team bekam den Motor wieder flott. Trotzdem lagen wir in Pomer und blieben dort...

Freitag, 26. September 2008
Rückkehr nach Pula

Wir müssen nach Pula zurück und das verspricht spannend zu werden. Ich bin schon zur blauen Stunde auf und bereite das Frühstück vor...


Ziel ist es, so bald wie möglich abzulegen, denn der Himmel zieht sich zu, der Wetterbericht liest sich nicht sonderlich gut...


Und so wurde dann auch die Überfahrt eher etwas... unruhig feucht ;-)


Allerdings nicht so schlimm wie am Sonntag, trotzdem genug. Aufgeklart hat es erst, als wir dann letztlich Pula erreichten. Bis dahin hatten wir ordentlich Wellen und viel nass. Weite Strecken sind wir mit Hilfe des Diesels gefahren, zusammen mit ein wenig Segel, weil mehr einfach nicht drin war.

In Pula angekommen, dann noch schnell tanken gefahren...


... und mit ausgestreckter Zunge dem anderen Boot signalisiert, dass wir mehr gesegelt und weniger gedieselt sind, als die :-P

Irgendwie fiel uns dann auf, dass wir vielleicht mal klären sollten, wie wir am nächsten Tag zum Flieger kommen. Der erste Gedanke, den Linienbus zu nehmen, haben wir bis zum Busbahnhof verfolgt. Da konnte man uns dann nämlich sagen, dass am Wochenende der Bus, den wir gebraucht hätten, gar nicht fuhr :-( Irgendwie haben wir dann Taxis organisiert bekommen und ich möchte wirklich gerne mal wissen, wie es Commander Knalltüte untergehen konnte, die Rückfahrt zu organisieren. Nunja ;-)

Den Rest des Tages haben wir im Hafen und in der Stadt verbracht, Abends dann nochmal gemütliches beisammen sein im Hafenrestaurant und früh ins Bett.

Samstag, 27. September 2008
Rückkehr nach Rijeka / Flughafen auf Krk

Die Rückfahrt zum Flughafen führte uns an architektonischen Prachtstücken...


... und veruteten Mutproben der beteiligten Ingeneuren vorbei...


Spannend wurde es dann nochmal am Flughafen. Denn auf Grund des starken Windes hat unser Flieger mehr als einen Anlauf gebraucht, um zu landen. Na, da freut man sich doch *urgs*.

Sehr schön der Spruch der Crew auf dem Tuiflug... fahren Sie nicht schwarz, fliegen Sie gelb und vergessen sie nix an Board, wir haben schon alles :-D

Aber letztlich ging alles gut und so war ich dann gestern Abend um 21 Uhr daheim. Und heute sind schon alle Sachen verpackt, die Fotos online, das einzige Problem, dass ich wirklich habe...

ES IST KEIN KAFFEE DA!!!

:-)




Alle Fotos:

20.09.2008 --- 21.09.2008 --- 22.09.2008 --- 23.09.2008

24.09.2008 --- 25.09.2008 --- 26.09.2008 --- 27.09.2008

Die Fotos auf denen ich bin, werden nachgereicht...

Sonntag, 24. August 2008

Zoo Duisburg: Pay More - See Less

Gestern abend war im Zoo Duisburg wieder die Nacht der Tiere angesagt und auf Einladung des Asti habe ich also meinen alten, müden und zerbrechlichen Körper in meinen Kleinwagen geworfen und bin hingedüst.

Ich sag mal direkt, was mich am meisten gestört hat, abgesehen von all den Menschen, die Samstags Abends kein Zuhause zu haben scheinen ;-)

Der Zoo hatte für die Nacht(!) den Eintritt von ohnehin happigen 11 Euro(!) auf noch happigere 16 Euro(!) erhöht und alle Vergünstigungen wie Rentner, Studenten und Co deaktiviert. Das Asti meint, das kommt den Tieren zu Gute. Ich meine, das ist hart an der Grenze zur Wegelagerei.

Entäuschend ist dann natürlich. dass eine Menge der Freigehege (vom Pandadingens bis zum Kodiak-Bären) leer waren, viele Tiere müde (wie die Elefanten, abgesehen von dem "ich popp den Stein bis er Platzt-Tier) oder schlicht offensichtlich.... ähhh... Verhaltensaufällig (wie der Luchs) waren. Teile des Zoos waren nicht zugängig. Dafür gab es dann aber wie schon gesagt unglaublich viele, teils sehr merkwürdige freilaufende Homos zu sehen. Es wirkten allerdings noch nicht alle von ihnen in der Neuzeit angekommen ;-)

Wer wollte, konnte für 4 Euro(!) ein Schälchen Nudeln bekommen, wer wollte konnte auch noch dieses oder jenes machen. Wer wollte, konnte auch einfach die Dekoration genießen, die teilweise einfallslos (einfach überall bunte Lichter hinbauen ist nicht mehr cool) und teilweise schön (die Papierlaternen im Chinesischen Park) waren. Die musikalischen Darbietungen waren von nett über gut bis hin zu körperverletzend ;-)

Insgesamt also ein Abend, der einen durch und durch gemischten Eindruck hinterläßt. Ich sag mal, ich bereue nicht, da gewesen zu sein, aber ich ärgere mich nach wie vor über den horrenden Eintrittspreis. Das hätte es nicht gebraucht, wirklich nicht. Und der hat vielen Familien bestimmt den Besuch noch schwerer, wenn nicht unmöglich gemacht, als sonst.




Reiner Zufall, dass hier schon wieder ein Hai zu sehen ist ;-)

Meine übrigen Schnappschüsse finden sich hier:

Klick!


Nachtrag:

Samstag, 23. August 2008

Ich bin ja...

... ein sehr ruhiger, passiver Autofahrer.

Um so mehr bin ich manchmal... not amused, wenn ich wie heute morgen auf der A31 schlicht übersehen werde. Wenn jemand mich, der ich schon nicht sonderlich schnell unterwegs bin (irgendwo im Bereich der Richtgeschwindigkeit) dazu nötigt, heftig in die Bremse zu steigen.

Aus dem not amused wird dann allerdings völliges Unverstädnis, wenn der andere Verkehrsteilnehmer dann unfähig ist, sein eigenes Fehlverhalten zu erkennen - das in dem Fall ja Gott sei Dank folgenlos blieb. Und sich dann über mich aufregt.

Merke:

Nichts ist so unverständlich, wie der Mensch im Auto.

Dafür war es ein sehr schöner Abend in Münster und Lingen (Ems). Wenn ich jetzt auch... entspannungsreif bin. Zwar nicht müde, geschlafen hab ich genug, aber doch... Ihr wißt schon.

Dienstag, 12. August 2008

Die Bahn....

... ich hätte gerne für morgen ein Anschlussticket. Das bekomme ich aber nicht am Schalter der DB innerhalb des Verkehrsverbundes, in dem ich eigentlich wäre. Das kann ich auch morgen nicht am Umsteigebahnhof kaufen. Ich kann aber den ZuB morgen fragen, ob er mich
a) umsonst die eine Station weiterfahren läßt...
b) mir ein Anschlussticket verkauft - zum Normalpreis
c) mir ein Anschlussticket verkauft - mit meiner Bahncard 50 oder
d) zwingt, am Fahrkartenendort auszusteigen, eine Fahrkarte am Automaten (am Schalter ist nicht) zu kaufen und dann mit dem nächsten Zug weiter zu fahren.

Wohl gemerkt: Am Automaten hätte ich heute das Ticket für morgen auch nicht kaufen können, weil ich dort kein Datum angeben kann und in die falsche Richtung gefahren wäre.

--------------
Nachtrag:
Ich habe dann jetzt in Wuppertal eine Fahrkarte von Oberhausen nach Wesel kaufen können, die witziger Weise natürlich billiger ist als es die Karte wäre, die ich in meinem Kaff kaufen könnte, wenn ich dort aussteigen würde um mit dem nächsten Zug dann weiter zu fahren....
--------------

Es ist schon bemerkenswert, was man in 'schland unter Kundenservice versteht. Und nicht überraschend, warum immer weniger Leute mit der Bahn fahren.

Ach übrigens: ratet mal welche Alternativen es gäbe, wenn ich einen ganzen Monat zur Arbeit mit der Bahn fahren würde und welche Preisspanne das abdeckt, abhängig davon, ob ich die Fahrkarte beim VRR, VGN oder der DB kaufe. Die haben doch einen Knall, alle zusammen und ich bin froh, dass ich recht gut gebildet bin.

Sonntag, 10. August 2008

blubb...blubb...blubb

Schade, dass gestern Abend noch ein Sturm aufgezogen ist, der heute andauerte... sonst hätte es bestimmt mehr Fotos von mehr Meer gegeben ;-)

Klick!

Fortsetzung garantiert. Vielleicht dann auch mal länger ;-)

Auf jeden Fall hatte ich aber meinen Spass...











Und versucht mal, ein Foto mit einem geraden Horizont zu machen, wenn die Gravitation versucht, Euch davon abzuhalten... und das Boot ihr durch unverschämte Schräglage in die Hände spielen will ;-)





unkreativ

& ohne Bedeutung!

Geh weg!



A pretty woman is a welcome guest.
- Lord Byron










Den Rechtsstaat macht aus, dass Unschuldige wieder frei kommen.
- Wolfgang Schäuble



hier rollt der Übwachungsminister...o
L_/
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Matrix-Entität
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unkreativ.net - 9. Jan, 18:35

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"Im Gehäuse einer Festplatte ist ein Vakuum. Und so blöd das jetzt auch klingt, der Kopf schwebt auf einem Luftpolster" (Giga, "Magic" Mirco)
I love Halloween, the one time on year everybody wears a mask - not just me. (Dexter)
Wenn schon Untergang, dann möchte man doch wenigstens dabei gewesen sein. (Thomas Mann)
Es ist nicht wichtig, wer er ist. Es ist wichtig, wer Du nicht bist. ("Sarah")

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Zuletzt aktualisiert: 15. Apr, 15:46

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